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Venezuela: Kapitalismus raus, Sozialismus rein und die Bürger flüchten millionenfach

Der Grund ist kein Naturereignis, sondern Sozialismus in Reinform. Venezuela ist das ölreichste Land der Welt und zugleich eines der ärmsten.

Von Meinrad Müller

Amerikanische Ölkonzerne wurden vertrieben, der Staat übernahm und scheiterte. Der Rechtsstaat zerfiel, Armut und Repression breiteten sich aus. Rund acht Millionen Menschen flohen vor Armut und Unterdrückung.

Das ölreichste Land der Welt – und trotzdem pleite

Venezuela saß jahrzehntelang auf einem Schatz, den andere Länder nur vom Hörensagen kennen. Die größten bekannten Ölreserven der Welt lagen unter venezolanischem Boden. Doch Öl allein macht keinen Wohlstand. Entscheidend ist, ob man es fördern kann. Genau hier beginnt das Drama.

Über Jahrzehnte waren es vor allem amerikanische Ölkonzerne, die technisch und organisatorisch überhaupt in der Lage waren, das venezolanische Schweröl aus dem Boden zu holen. Schweröl ist schwierig, zäh wie Teer. Es braucht modernste Technik, Erfahrung, Ersatzteile und Kapital. Der venezolanische Staat konnte das nie selbst leisten.

Dann kam die politische Wende. Erst Chavez, dann Maduro. Unter sozialistischem Vorzeichen wurden die ausländischen Konzerne außer Landes gedrängt oder enteignet. Die Parole lautete nationale Souveränität. Die Realität war staatliche Überforderung. Die staatliche Ölgesellschaft PDVSA wurde politisiert, ausgehöhlt und als Versorgungsposten für Parteifreunde missbraucht. Fachleute gingen, Loyalisten kamen. Wartung blieb aus. Investitionen versiegten. Die Fördermenge brach ein.

Amerikanische Ölkonzerne vertrieben, staatliche Unfähigkeit installiert

Mit den Ölkonzernen verschwand nicht nur Technik, sondern die gesamte Wertschöpfungskette. Förderanlagen verfielen. Pipelines rosteten. Raffinerien standen still. Aus einem funktionierenden Ölsektor wurde ein Scherbenhaufen. Der Staat verlor seine wichtigste Einnahmequelle. Die Staatskasse trocknete aus. Was folgte, war absehbar. Löhne verloren ihren Wert. Renten wurden zur symbolischen Geste. Lebensmittel und Medikamente verschwanden aus den Regalen. Weil ein ideologisch geführter Staat unfähig war, Wirtschaft zu organisieren. Der Sozialismus versprach dem Volk die Kontrolle über die Ressourcen. Am Ende kontrollierte er nur noch den Mangel.

Acht Millionen Flüchtlinge – die Quittung für Ideologie statt Vernunft

Die Rechnung zahlten die Bürger. Rund acht Millionen Venezolaner verließen ihr Land. Das ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung. Die meisten flohen nach Kolumbien und Peru. Hunderttausende gingen nach Spanien, dem wichtigsten europäischen Zielland. Sie flohen nicht aus Abenteuerlust. Sie flohen vor Armut, vor Repression, vor einem Staat, der seine Bürger nicht mehr schützte. Sie flohen vor einem Sozialismus, der den Rechtsstaat zerstört hatte.

Wer heute in Europa über Venezuela spricht und nur über Völkerrecht räsoniert, blendet die Realität aus. Venezuela war längst kein normaler Staat mehr. Es war ein gescheitertes System, das Millionen Menschen zur Flucht zwang. Der Sozialismus versprach Gleichheit. Geliefert hat er gleiche Armut. Und ein Land auf der Flucht.

Sozialismus in der Praxis: Gleich arm, außer die Funktionäre

Die sozialistische Idee von Gleichheit zeigte ihre wahre Gestalt. Gleichheit bedeutete nicht Wohlstand für alle, sondern Armut für fast alle. Ausgenommen waren jene, die dem System dienten. Parteifunktionäre, Militärs und enge Vertraute lebten weiter komfortabel. Der Rest kämpfte ums Überleben.

Preiskontrollen zerstörten Märkte. Enteignungen zerstörten Vertrauen. Private Initiative wurde verdächtig. Unternehmer flohen oder wurden ruiniert. Wer arbeiten wollte, fand keine Perspektive. Wer widersprach, wurde eingeschüchtert. Sozialismus zeigte, was er immer zeigt, wenn er Macht bekommt. Er zerstört Leistung und belohnt Loyalität. Das Ergebnis ist kein gerechtes System, sondern ein erstarrter Apparat.

Rechtsstaat abgeschafft, Drogenhandel etabliert

Parallel zum wirtschaftlichen Zusammenbruch zerfiel der Rechtsstaat. Gerichte verloren ihre Unabhängigkeit. Wahlen wurden zur Kulisse. Oppositionelle landeten in Haft. Die Geheimpolizei war allgegenwärtig. Der Staat wurde zur Bedrohung. In dieses Vakuum drängte ein neues Geschäftsmodell. Der Drogenhandel. Nach Angaben der USA entwickelte sich Venezuela zu einem zentralen Transit und Exportland für Kokain. Militärs, Sicherheitskräfte und politische Funktionäre sollen tief verstrickt gewesen sein. Die USA beschuldigen Nicolás Maduro, Teil dieses Kartells gewesen zu sein.

Ein Staat, der Öl nicht mehr fördern kann, suchte Einnahmen anderswo. Aus Industrie wurde Schmuggel. Aus Wertschöpfung Kriminalität. Das ist der Tiefpunkt jeder Staatsidee.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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