AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Quo vadis Ungarn?

Wird Ungarn, das sich jahrelang als Bollwerk gegen die EU-Vorgaben aus Brüssel behauptet hat, bald kaum wiederzuerkennen sein?

Von Meinrad Müller

Orbáns Geist lebt weiter, zumindest vorerst. Mit seiner Zweidrittelmehrheit hat Péter Magyar nun die Macht, das Land grundlegend zu verändern. Gleichzeitig hat er klargestellt, dass er den Schutzzaun im Süden behalten will, um die illegale Masseneinwanderung abzuhalten. Wie lange er diese Linie durchhält, ist offen. Denn Magyar zielt auf die unter Orbán von der EU eingefrorenen rund 17 Milliarden Euro. Um diese Gelder freizubekommen, muss er Brüssel signalisieren: Wir sind wieder verlässliche Partner. Und das heißt in der politischen Realität: weniger Widerstand gegen den EU-Migrations- und Asylpakt, der ab Juni 2026 verpflichtend angewendet wird.

Statt Orbáns eiserner Linie „keinen einzigen Asylanten, keinen Forint“ wird eine Regierung unter Magyar vor einer klaren Entscheidung stehen. Entweder Aufnahme von Asylbewerbern oder finanzielle Ausgleichszahlungen. Der Grenzzaun mag physisch stehen bleiben, politisch wird er entwertet, sobald Ungarn Brüssels Vorgaben erfüllt, um an das Geld zu kommen.

Orbáns Ungarn war Magnet für Industrieansiedlung

Noch dramatischer: Ungarn war unter Viktor Orbán ein Magnet für deutsche Industrie. Audi in Győr, Mercedes-Benz in Kecskemét, BMW in Debrecen, Bosch und zahlreiche Zulieferer haben Milliarden investiert und Tausende Arbeitsplätze geschaffen, weil das Land stabil, souverän und wirtschaftsfreundlich war. Diese Unternehmen kamen wegen klarer Verhältnisse.

Unter einer stärker an Brüssel orientierten Politik droht genau diese Stabilität zu bröckeln. Mehr Einfluss von außen, mehr Regulierung, mehr Unsicherheit. Für Investoren zählt nicht, was angekündigt wird, sondern ob sie sich auf Rahmenbedingungen verlassen können.

Für Europa ist das ein Einschnitt

Orbán war über Jahre ein Gegenpol zu einer immer stärkeren Zentralisierung in der EU. Mit der neuen Zweidrittelmehrheit verschiebt sich dieses Kräfteverhältnis. Ein Land, das lange auf Eigenständigkeit setzte, rückt näher an Brüssel. Für die einen ist das Anpassung, für die anderen der Verlust politischer Selbstbestimmung.

Mit Orbán fällt ein prägender Machtfaktor. Wer jetzt noch glaubt, es bleibe bei kleinen Zugeständnissen, unterschätzt die Dynamik. Sobald die EU-Milliarden fließen, steigt der Druck. Bei Migration, bei rechtlichen Fragen, bei der politischen Ausrichtung insgesamt. Orbán hat immer gesagt: „Wir lassen uns nicht vorschreiben, mit wem wir zusammenleben.“ Genau dieser Satz steht jetzt auf dem Spiel.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Net-Tipps
Top Videos
Podcast Max & Mross
Videos: Relax-Kanal

Kleinanzeigen:

Italien Spitzen-Balsamico
Original, der Beste, 25 Jahre
https://balsamico.shop/de/

 

WERBEN auf MMnews

 

Aktuelle Presse
Arbeitgeber fordern Abschaffung der abschlagsfreien Frührente

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fordert die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente.

"Die abschlagsfreie Frühverrentung ist ein teurer Irrweg, den sich unser [ ... ]

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) verteidigt die geplanten Kürzungen beim Wohngeld als schmerzhaft, aber notwendig. Der "Rheinischen Post" sagte Hubertz, das sei nicht nur schmerzhaft für [ ... ]

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will mit der geplanten Reform des Europäischen Emissionshandels für die Sektoren Energie und Industrie (ETS 1) deutlich länger CO2-Ausstoß [ ... ]

Der ehemalige deutsche Botschafter in Washington und Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hält die Wahlniederlage Deutschlands bei der Kandidatur als nicht-ständiges [ ... ]

Nach der deutschen Niederlage bei der Wahl von nicht-ständigen Mitgliedern für den UN-Sicherheitsrat fordert die Grünen-Außenpolitikerin Luise Amtsberg eine selbstkritische Aufarbeitung. [ ... ]

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat das Scheitern Deutschlands bei der Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat als Folge einer unentschlossenen Politik der Bundesregierung bezeichnet. Es [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die gescheiterte Bewerbung Deutschlands für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verteidigt.

"Mein Dank gilt allen, die unsere [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.