Das Treffen zeigt einen deutlichen Gegensatz zwischen der Haltung der deutschen Kirchenvertreter und der Wahrnehmung im Vatikan.
Von Meinrad Müller
Die Audienz im Vatikan
Dr. Malte Kaufmann MdB, AfD, schrieb auf X:
„Während auf dem #Katholikentag in Deutschland die #AfD ausgeschlossen wurde, hat mich heute der Papst im Vatikan im Rahmen einer Audienz der Parlamentarier der OSZE empfangen. Ich habe ihm erklärt, dass die AfD für die Familie und christliche Werte kämpft. Er war froh dies zu hören und hat sich dafür bedankt.“
Die WELT berichtete darüber unter dem Titel „Beim Katholikentag unerwünscht – Papst Leo empfängt zeitgleich AfD-Politiker“.
Ein Zeichen trotz Brandmauer
Das Treffen war Teil einer offiziellen OSZE-Parlamentarier-Audienz. Dr. Kaufmann nutzte die Gelegenheit, die Position der AfD Papst Leo zu erläutern. Für viele AfD-Wähler ist dieses Bild berührend: Ein gewählter Vertreter ihrer Partei steht vor dem Heiligen Vater – während er zu Hause als nicht gesprächsfähig gilt.
Hoffnung für christlich-konservative Wähler
Diese Audienz macht deutlich, dass die ablehnende Haltung der deutschen Bischöfe nicht überall geteilt wird. Katholiken und Protestanten, die die AfD wählen, mithin bis zu 41 %. tun dies nicht aus Feindseligkeit. Sie tun dies aus Sorge um die Zukunft von Familie, Heimat und Glauben. Das Treffen im Vatikan gibt ihnen das Gefühl, in ihren Anliegen bestätigt zu sein.
Der Ausschluss in Deutschland
Auf dem Deutschen Katholikentag 2026 wurde die AfD erneut nicht eingeladen. Die offizielle Linie der Deutschen Bischofskonferenz bleibt klar: Man sieht keine Gesprächsgrundlage mit der Partei. Viele Gläubige empfinden diese Haltung als schmerzhaften Bruch – gerade weil sie selbst in ihrem Alltag für Familie, Kinder und christliche Werte einstehen.
Mehr Information und Foto des Treffens:
https://x.com/MalteKaufmann/status/2055352949849849930
Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p



