Die Angst vor 42 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt treibt die CDU bundesweit in den Wahnsinn. Jetzt könnte ein übler Polit-Trick im Stil von Machiavelli drohen, der die Bürger kurz vor der Wahl eiskalt täuschen würde.
Von Meinrad Müller
Wie man der AfD 3 bis 5 Prozent Stimmen nehmen könnte
Die neuesten Umfragen schlagen ein wie eine Bombe. Die AfD steht in Sachsen-Anhalt bei sage und schreibe 42 Prozent. Das bedeutet die absolute Alarmstufe Rot für die Bundesregierung in Berlin. Wenn die AfD dort die Macht übernimmt, bebt ganz Deutschland. Die etablierten Parteien haben Angst, ihre fetten Pfründe und Posten zu verlieren. Die Schmutzkampagnen der Presse gegen die AfD verpuffen wirkungslos. Deshalb könnten die Strippenzieher im Hintergrund jetzt ein ganz anderes, schmutziges Spiel vorbereiten. Der politische Instinkt riecht diese Pläne längst.
Eine Rochade wie beim Schachspiel
Der Plan könnte so laufen: Merz wird eiskalt abgesägt. An seine Stelle würde dann Hendrik Wüst treten, der Ministerpräsident aus Nordrhein-Westfalen. Allein dieser Wechsel an der Spitze würde die Wähler täuschen, man gaukelte ihnen vor, ein neuer frischer Spieler beträte den Rasen. Es wäre jedoch ein Trick mitten im Sommerloch, um das Ruder mit aller Gewalt herumzureißen. Sie tauschen den ungeliebten Chef aus, damit die Partei plötzlich in einem ganz neuen Licht erstrahlt.
Sand in die Augen der Wähler
Dieser geplante Tausch wäre ein Angriff auf die unentschlossenen Wähler. Anfang August, genau vier Wochen vor dem großen Wahltag, würde ein neuer Stürmer eingewechselt, der aber bislang nicht durch viele Tore auffiel.
Die Botschaft lautete: Seht her, wir haben verstanden. Jetzt wird alles besser. Ihr müsst nicht mehr aus Protest die AfD wählen. Die Wucht dieser Nachricht würde die Medien tagelang komplett beherrschen. Doch es wäre eine reine Nebelkerze, um die Wähler abzulenken. An den echten Problemen im Land ändert dieser Wechsel in vier Wochen natürlich überhaupt nichts. Es wäre reine Show.
Fünf Prozent entscheiden das Spiel
Am Ende geht es bei diesem fiesen Poker um eine ganz einfache Rechnung. Die CDU braucht gar keinen Sieg mehr. Ihr reicht, wenn die AfD die Stimmen verlöre, die das Zünglein an der Waage ausmachten. Mit fünf Prozent weniger für die AfD können sich die alten Parteien irgendwie wieder an der Macht halten. Sie zimmern sich dann eine neue Koalition zusammen und regieren einfach weiter wie bisher. Genau deshalb könnte dieser Trick so vorbereitet werden.
Fallen Sie nicht darauf rein. Wenn Anfang August plötzlich Hendrik Wüst als der große Retter präsentiert wird, wissen Sie Bescheid. Es ist kein ehrliches Angebot, sondern das letzte Aufgebot einer verzweifelten Elite.
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