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Münchens linksgrüner Wassernotstand im Juli des Jahres 2026

Noch dürfen die Münchner Brauereien gar wundersame Werke vollbringen und Wasser in Bier verwandeln. Denn die Stadt liegt direkt im von Gott gesegneten Alpenvorland, wo das himmlische Wasser nie knapp werden kann. 

Von Meinrad Müller

Seit München jedoch grün regiert wird, ändert sich plötzlich alles, auch die göttliche Natur soll den Ideologen gehorchen. Wassermangel führt ebenfalls, wie man unschwer erkennt, auch zum Verlust des Denkvermögens.

Wasser ist zum Waschen da

Autos dürfen laut kaiserlichem Erlass, vulgo Allgemeinverfügung, des 34-jährigen grünen Oberbürgermeisters Dominik Krause nicht mehr mit Wasser gewaschen werden. Dächer dürfen nicht mehr besprengt werden. Auch Baustellen dürfen den Staub des Alltags mit dem edlen Nass nicht mehr vom Gemäuer spritzen. Die Tomaten in den Schrebergärten verdorren nun tapfer wie der Dornbusch in der Wüste. Wenn auch noch die üppige Geranienpracht auf den Balkonen eingeht wie die Primeln, ja, dann leisten die grüngesinnten Lederhosenträger ihren Beitrag zur Rettung des Planeten.

Wenn der Krug des Nachts um drei zum Brunnen geht

Die großen Brauereien Augustiner, Paulaner, Spaten, Hacker-Pschorr und Löwenbräu dürfen derzeit noch munter Wasser in flüssiges Gold verwandeln, denn schließlich ist München die unangefochtene Bierhauptstadt der Welt. Der Durst der Bürger nach einem kühlen Hellen, in Bayern flüssiges Brot genannt, muss gestillt werden. Die Folgen eines Biermangels für Biergärten unter schattigen Kastanienbäumen kämen einer Endzeitstimmung gleich. Und in dieser mentalen Verfasstheit ist auch die Abwesenheit von Waschwasser leichter zu ertragen. Der Normalbürger schleicht sich deshalb nachts wie ein Verbrecher mit der Gießkanne durch seinen Schrebergarten. Prioritäten setzen nennt man das in grünen Kreisen, um dem grün-goldenen Kalb zu huldigen.

Des Münchners Fegefeuer im Diesseits

In Salzburg, nur 135 Kilometer entfernt, gibt es keinen einzigen Alarm. Dort regiert schließlich kein Grüner. In München hingegen gelten seit dem Wechsel der politischen Religion völlig neue Naturgesetze. Das mittelalterliche Gesetz „Cuius regio, eius religio“, „Wessen Gebiet, dessen Religion“, erlebt in der bierseligen Hauptstadt eine neuerliche Auferstehung. Und der bayerische Engel Aloisius, derzeit auf Wolke sieben Hosianna singend, würde dringend auf Erden gebraucht, um himmlische Ratschläge zu verkünden.

Neuer Wein in alten Schläuchen

Die Lösung für München bestünde darin, endlich die uralten kaiserlichen Wasserleitungen zu sanieren und Reserven anzulegen. Stattdessen werden einfach Verbote erlassen, derzeit bis zum ersten August und bei Bedarf auch länger. Je nachdem, wie gut die Panikmache gerade läuft und die grüngesinnten Münchner das über sie herniedergekommene Fegefeuer noch lustig finden.

Wer grün wählt, darf trocken leiden

Die Münchner haben diesen grünen Statthalter schließlich selbst gewählt mit 56 % in der Stichwahl. Jetzt ernten sie trockene Tomaten, staubige Autos und welken Rasen. In den Pools der Nobelviertel darf nicht mehr geplanscht werden und die Autobesitzer fahren mit Dreckkrusten durch die Stadt. Alles natürlich im Namen des Klimas. Doch Verbote sind billiger und sie fühlen sich so wunderbar grün und allmächtig an.

Wenn das Weihwasser knapp wird

Würde in den 211 katholischen Kirchen und Kapellen Münchens dann auch noch das Weihwasser knapp, so würde dies auch duldsam, wie weiland zu Coronazeiten, bußfertig akzeptiert.

Auch das Duschen, nur noch zweimal pro Woche mit maximal drei Litern, ist denkbar. Der Waschlappen wird wieder groß in Mode kommen und Oberbürgermeister Krause wird ihn vermutlich als neuen nachhaltigen Lifestyle feiern. Die Münchner Schickeria wird mit trockenen Haaren stolz durch die Maximilianstraße schreiten und dabei so tun, als wäre Verzicht der neue Luxus. Willkommen in der neuen Normalität, trocken, fröhlich und ideologisch einwandfrei.

Prost mit dem letzten erlaubten Bier.

Und denkt daran, das nächste Verbot kommt ganz bestimmt. Schließlich muss das Klima gerettet werden, koste es, was es wolle. Auf Teufel komm raus.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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