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Flucht und Flüchtlinge: so manipulieren die Medien
29.09.2015

Kein Thema wird derzeit heißer und emotionsgeladener diskutiert als die Flüchtlingsproblematik. Medien und Politik agieren nach dem Motto "wer nicht für unsere Meinung ist, ist gegen uns“, muss bekämpft werden. Die Gleichschaltung in Presse, Funk und Fernsehen erinnert an die "DDR".

 

Von Heiko Schrang

Kein Thema wird derzeit heißer diskutiert und ist emotionsgeladener als die Flüchtlingsproblematik. Medien und Politik agieren nach Georg Buschs Motto, "wer nicht für unsere Meinung ist, ist gegen uns“ und muss bekämpft werden. Jeder, der nur ansatzweise das Vorgehen der Regierung sowie der Mainstreammedien in Frage stellt, wird geächtet und als Rechtsextremist gebrandmarkt. Die Stimmung ist in der Bevölkerung so aufgeheizt, dass aufgrund der Meinungsverschiedenheiten Freundschaften und Beziehungen auseinander gehen, Familien zerrissen werden und Menschen Ihren Arbeitsplatz verlieren, bloß weil sie nicht konform mit der offiziellen Meinung sind.



Verantwortlich dafür sind die Medien und die Politik, die es geschafft haben, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen und die Bevölkerung so zu spalten. In Wirklichkeit wird die Hysterie in der Flüchtlings-Debatte von der Regierung dafür genutzt, um noch mehr Kontrolle über die Bürger auszuüben. Seit dem Treffen von diesem Wochenende zwischen Angela Merkel und Facebookgründer Mark Zuckerberg ist klar, dass ab jetzt die große Zensur auf Facebook beginnt.


Wir erleben derzeit eine noch nie da gewesene Gleichschaltung der Medien, vergleichbar wie in der ehemaligen DDR. Erstaunlich dabei ist, dass noch vor einem Jahr der Presserat eine Rüge den Medien Anstalten erteilt hat, auf Grund der einseitigen Berichterstattung in der Ukrainekrise.


Zur Erinnerung:

Damals wurden unzählige falsche Bilder veröffentlicht und es sollte der Eindruck erweckt werden, Russland sei der Aggressor. Um das zu untermauern, wurde beispielsweise ein vier Jahre altes Panzerbild verwendet, indem behauptet wurde, Russland ist in die Ukraine marschiert. Auch bekannt sein dürfte den meisten noch das manipulierte Charlie Hebdo Bild, auf dem Politiker angeblich mit den Volksmassen einen Protestzug von hunderttausenden von Menschen anführten.



Jetzt berichten die Medien natürlich nur „ehrlich“ und ohne Manipulation von gefälschten Bildern und Berichten. Sollte das wirklich der Fall sein, wie lässt sich sonst erklären, dass jedes Anzweifeln von offiziellen Bildern und Äußerungen als mögliche strafbare Handlung geahndet wird.


Fakt ist eins, dass natürlich Menschen, die in Not sind, da sie vor Krieg und Vertreibung flüchten müssen, den Schutz durch unsere westliche Wertegemeinschaft benötigen. Mittlerweile ist das Wort Flüchtling in Deutschland zum meist gebrauchtesten Wort geworden.



Wenn wir uns aber die Definition des Wortes Flüchtling genauer anschauen, dann werden wir Erstaunliches feststellen. Ein Flüchtling ist jemand, wie der Name es schon sagt, der sich auf der Flucht befindet.

 

Wenn er jedoch in einem sicheren Nachbarland ankommt, ist die Flucht zu Ende! Wenn er aber über unzählige sichere Staaten in ein für ihn wirtschaftlich attraktives Zielland flüchtet, dann kann von Flucht keine Rede mehr sein, dann ist er auch kein Flüchtling mehr, sondern ein Einwanderer oder Wirtschaftsmigrant.



Bei genauer Betrachtung kommen die meisten Menschen aus Ländern, in denen Kriege durch die USA mit Beteiligung Ihrer westlicher Vasallen-Staaten angezettelt wurden. Das Schicksal der Menschen aus den Kriegsgebieten war jedoch in der Vergangenheit den meisten Politikern egal.


Ihr doppelzüngiges Spiel ist besonders deutlich am Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu sehen, der sich besonders lautstark für die Flüchtlinge einsetzt. „Es ist eine Schande, dass Deutschland zu den größten Waffenexporteuren gehört.“ Diese Worte sagte nicht etwa ein Pazifist, nein, es war Sigmar Gabriel, der kurz nach seinem Antritt als Wirtschaftsminister 2013 dies sagte! Nur zwei Jahre später exportiert Deutschland unter Gabriel doppelt so viele Rüstungsgüter, wie 2014 und zwar vorrangig an arabischen Staaten und nach Nordafrika.



Wenn tatsächlich die Politiker ein Interesse an dem Wohl und der Unterbringung der Flüchtlinge hätten, warum macht sich dann die westliche Wertegemeinschaft nicht dafür stark, dass muslimische Flüchtlinge in Staaten wie Saudi Arabien, die Vereinigten Arabische Emirate, Katar, Oman usw. aufgenommen werden, wo Platz und Geld ausreichend vorhanden ist und sie auch nach Ende des Krieges auf kürzestem Weg wieder nach Hause kommen. Man lässt Sie aber lieber beschwerlich nach Europa einreisen, wo Länder und Kommunen an Ihre Grenzen stoßen.


Mehr noch: Wie „Die Welt“ berichtete,befinden sich in Saudi-Arabien über 100.000 klimatisierte Luxuszelte die leer stehen und in die über drei Millionen Menschen untergebracht werden könnten. Aufgrund der Entfernung ideal für Flüchtlinge aus Syrien. Es wäre besser, sie in angrenzende Länder unterzubringen, da sie teilweile die gleiche Sprache sprechen und aus demselben Kulturkreis kommen. Hier erkennt man sehr schön das wahre Gesicht der Politmarionetten. Bei Rüstungsgeschäften mit Saudi-Arabien ist man ganz schnell bei der Sache, wenn es aber um die Unterbringung von Flüchtlingen geht wird diese Möglichkeit bei den Saudis nicht einmal erwähnt.

Es ist an der Zeit, dieses Spiel zu durchschauen und ohne Emotionen die richtigen Fragen zu stellen.

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