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Die Spannungen zwischen dem Iran und der USA eskaieren. Das iranische Militär gab heute bekannt, eine US-Drohne abgeschossen zu haben. - Iran: Ein Gegenschlag als Reaktion auf die Luftraumverletztung wird ausserhalb iranischer Grenzen erfolgen.
Das iranische Militär hat am Sonntag eine US-Drohne abgeschossen. Das gab das iranische Fernsehen bekannt. Nähere Hintergründe wurden zunächst nicht erwähnt. Damit droht der Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter zu eskalieren. Die USA haben sich zu dem Vorfall bisher nicht geäußert. Auch ist derzeit nicht bekannt, welche Mission die US-Drohne hatte.
"Die iranische Armee hat die eindringende amerikanische Drohne RQ-170 im Osten des Landes abgeschossen", sagte am Sonntag dem arabischsprachigen staatlichen Sender Al-Alam ein Militärvertreter, dessen Namen nicht genannt wurde.
In einer ersten Reaktion teilte die iranische Nachrichtenagentur FARSI mit, dass ein Gegenschlag als Reaktion auf die Verletzung iranischen Luftraums außerhalb iranischer Grenzen erfolgen wird.

Die Lockheed Martin RQ-170 Sentinel (Bild rechts) ist eine unbemannte militärische Aufklärungsdrohne der US-Luftwaffe, welche verschiedene tarnkappenoptimierte Merkmale aufweist. Dem Design nach dient die Drohne, welche eine Spannweite von ca. 20 m aufweist, für Aufklärungseinsätze in niedrigen bis mittleren Flughöhen bei relativ hoher Luftraumüberwachung. Die Kennung RQ-170 deutet darauf hin, dass die Sentinel unbewaffnet ist, da bewaffnete unbemannte Luftfahrzeuge der amerikanischen Streitkräfte bisher immer die Kennung „MQ“ („M“ für Multimission) erhielten.
Militärschlag gegen Iran?
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), schließt einen Militärschlag gegen den Iran im Lichte der neuesten Ereignisse nicht aus. "Es kann nicht schaden, wenn der Iran in Unsicherheit über weitere Gegenmaßnahmen lebt", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung", fügte aber hinzu: "Es ist ein Unterschied, militärische Optionen nicht auszuschließen oder damit zu drohen. Damit drohen sollte man nicht. Denn eine Drohung muss man irgendwann auch einlösen."
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), hält einen Militärschlag ebenfalls für denkbar. Der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Stinner, erklärte der "Mitteldeutschen Zeitung" zur aktuellen Eskalation zwischen dem Iran und dem Westen: "Das ist eine sehr bedenkliche Eskalation, für die der Iran die alleinige Verantwortung trägt. Ich könnte mir vorstellen, dass als Reaktion auf dieses völlig unverantwortliche Verhalten die Sanktionsschraube noch weiter angezogen wird. Das betrifft erstens den Boykott der iranischen Zentralbank mit der Folge, dass praktisch kein Zahlungsverkehr mit dem Land mehr möglich wäre, und zweitens ein Ölembargo. Wenn es dahin kommen sollte, dann hätte sich der Iran diese Eskalation selbst zuzuschreiben." Zuvor hatten iranische "Studenten" die britische Botschaft in Teheran gestürmt. Überdies war bekannt geworden, dass der Iran offenbar Anschläge auf US-Militärbasen in Deutschland plant. Ich habe den DAX-CRASH in 2011 vorhergesagt...kommt jetzt ein neuer CRASH?! Ads
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