AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Euro: Das Schlimmste kommt noch

Wirtschaftsforscher: Das Schlimmste der Krise kommt noch. „Was die finanziellen Belastungen Deutschlands angeht, so steht das Schlimmste wohl noch bevor.“ - „Die Befürchtung, die es im Sommer gab, dass das Ganze auseinanderfliegt, hat sich gelegt.“

 

Deutsche Wirtschaftsforscher haben der Aussage von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier widersprochen, wonach der Höhepunkt der Krise in Europa überwunden sei. „Die Rezession setzt sich in den südeuropäischen Problemländern fort, die Schuldenstände steigen, insofern würde ich nicht sagen, dass das Schlimmste vorbei ist“, sagte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe). Auch Kai Carstensen, Konjunkturchef des Ifo-Instituts, verwies auf die hartnäckige Rezession und die Kosten der „Euro-Rettung“. „Was die finanziellen Belastungen Deutschlands angeht, so steht das Schlimmste wohl noch bevor.“ Nach einer Berechnung des Ifo-Instituts summieren sich die jüngst vereinbarten Erleichterungen für Griechenland auf einen impliziten Schuldenschnitt zulasten der öffentlichen Gläubiger von 47 Milliarden Euro. Daran sei Deutschland mit knapp 14 Milliarden Euro beteiligt.


Barnier hatte am Donnerstag vor dem Wirtschaftsrat der CDU in Berlin gesagt, dass die Euro-Länder in der Staatsschuldenkrise das Schlimmste hinter sich hätten. „Ich bin überzeugt, dass wir den Höhepunkt der Krise überwunden haben.“ Das heiße nicht, dass die Krise schon gelöst sei. „Wir sind erst am Anfang der zweiten Halbzeit“, sagte er. Joachim Scheide, Leiter der Konjunkturabteilung am Kieler Institut für Weltwirtschaft, widersprach: „Auch in der zweiten Halbzeit kann noch viel passieren, Spiele können sogar drehen.“ Die Haushaltskonsolidierung sei eine lange Reise, der Sparwille könne erlahmen. In Griechenland – dessen Schuldenquote sich von 175 Prozent in Richtung 190 Prozent bewegt – sei nur der Zeitpunkt verschoben worden, an dem ein weiterer Schuldenschnitt erfolgen müsse. Die Entspannung im Euroraum hält Scheide insofern nur für vorübergehend. „Die Wahrscheinlichkeit für ein Scheitern der Währungsunion ist heute größer als vor zwei Jahren“, sagte er der F.A.Z.


Der ehemalige Vorsitzende des Sachverständigenrats, Bert Rürup, sagte am Donnerstagabend auf einer Veranstaltung in Frankfurt auf die Frage, ob in der Eurokrise das Schlimmste hinter uns liege: „Wir haben, was die Turbulenzen angeht, das Schlimmste hinter uns. Was die Verpflichtungen Deutschlands zu zahlen angeht, da steht das Schlimmste noch bevor.“ Die Eurozone werde aber in der gegenwärtigen Form, also mit Griechenland, erhalten bleiben. Das erwartet auch Bofinger. „Die Befürchtung, die es im Sommer gab, dass das Ganze auseinanderfliegt, hat sich gelegt.“ Hauptgrund dafür sei die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen von Krisenländern zu kaufen. Einige Ökonomen gehen weiter von einem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro aus. Jürgen Michels, Europa-Chefvolkswirt der amerikanischen Großbank Citigroup schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen Griechen-Austritt („Grexit“) in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten auf 60 Prozent.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

In Bielefeld sind zwei 18-Jährige durch Silvester-Böller getötet worden. Die beiden Bielefelder brachten an unterschiedlichen Orten ihre selbstgebaute Pyrotechnik unkontrolliert "zur Umsetzung", [ ... ]

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat die Bundesregierung aufgerufen, im Jahr 2026 mit aller Kraft die deutsche Wirtschaft anzuschieben. "Die Bundesregierung muss [ ... ]

Der Jahr 2026 hat begonnen - und mit ihm treten einige Neuerungen in Kraft. So steigt der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde. Die Verdienstgrenze im Minijob erhöht [ ... ]

Trump zieht Nationalgarde aus Metropolen ab

US-Präsident Donald Trump zieht die Nationalgarde aus Chicago, Los Angeles und Portland ab. Angeblich "nur" durch diesen Einsatz sei die Kriminalität in diesen Städten deutlich zurückgegangen, [ ... ]

Genau wie im Vorjahr haben die US-Börsen auch 2025 am letzten Handelstag des Jahres nachgelassen - auf Jahressicht jedoch ein klares Plus verbucht. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.063,29 [ ... ]

Die Anfang 2025 von der Berliner Gewerkschaft der Polizei gestartete Petition für ein Böllerverbot in Deutschland hat am Silvestertag offensichtlich wieder deutlich mehr Zulauf bekommen. Lag [ ... ]

In der Mittwochs-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Silvesterabend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 5, 7, 28, 36, 41, die Superzahl ist die 5. Der Gewinnzahlenblock [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.