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Sparkassen-Chefs machen sich Taschen voll
02.01.2013

NRW-Sparkassenchefs verdienen im Schnitt mehr als die Bundeskanzlerin. Spitzenverdiener unter den Sparkassen-Chefs ist der Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, mit einem Jahreseinkommen in Höhe von 756.000 Euro.


Die Chefs der über hundert Sparkassen in Nordrhein-Westfalen verdienen im Durchschnitt 318.000 Euro, wie eine Analyse von Handelsblatt Online zeigt. Ihr Gehalt ist damit höher als das der Bundeskanzlerin, das sich mit Abgeordnetenbezügen auf knapp 300.000 Euro summiert.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte die Höhe des Kanzlergehalts als nicht angemessen kritisiert. „Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin“, sagte er zur Begründung.

Insgesamt 107 Sparkassen gab es im Jahr 2011 in Nordrhein-Westfalen (2012: 106). Von denen haben die meisten Details zur Vorstandsvergütung veröffentlicht. 83 der 107 Geldhäuser veröffentlichten für das vorvergangene Jahr zumindest Angaben zu der Vergütung des Gesamtvorstands, so Handelsblatt Online. 76 Sparkassen berichteten auch über das Gehalt des Vorstandschefs – der Großteil nannte auch die Bezüge der einzelnen Vorstände. Aber auch die Gehälter der NRW-Vorstände, die bislang nicht veröffentlicht worden sind, lassen sich laut Handelsblatt Online auf Basis der Größe der Sparkasse schätzen.

Spitzenverdiener unter den Sparkassen-Chefs ist den Daten zufolge Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, mit einem Jahreseinkommen in Höhe von 756.000 Euro.

www.handelsblatt.com  - Die gesamte Tabelle:  tool.handelsblatt.com/
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