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Gold, Geld und Illusionen - Tragödie unseres Währungssystems
12.11.2014

Notenbanken und Politik schreiben mit ihrer Rettungspolitik und deren fatalen Nebenwirkungen längst das Drehbuch für den »letzten Teil der Tragödie unseres Geldsystems«. Angesichts der kaum noch vorhandenen Verschuldungs- und Zinssenkungsspielräume wird die nächste Krise die Grenzen exponentiellen Wachstums offenlegen.

 

Zwar hat die unorthodoxe Geldpolitik der Notenbanken zu einer momentanen Beruhigung der Sitiation geführt, doch sind damit die Probleme des Währungssystems nicht gelöst - im Gegenteil!


Eine Analyse von Mack & Weise Vermögensverwaltung

Erinnern Sie sich noch an das Jahr 2008? Die in den USA geplatzte Immobilienkreditblase fraß sich mit Wucht durch die Bilanzen ihrer Finanziers und plötzlich stand im September mit der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers sogar das Weltfinanzsystem unmittelbar vor der Kernschmelze! Unter großem Druck entschieden sich die westlichen Regierungen seinerzeit für die »Rettung« ihrer bankrotten Bankensysteme, und in Deutschland sah sich Bundeskanzlerin Merkel sogar gezwungen, dem im Oktober einsetzenden Banken-Run mit einem gewagten Bluff zu begegnen: Sie garantierte via einer »politischen Willenserklärung« die Spareinlagen aller Deutschen!

 

Doch trotz der zahlreichen und historisch beispiellosen Interventionen seitens Regierungen und Notenbanken war die „Gefahr eines Zusammenbruchs des Finanzsystems“ nach Aussagen von EZB-Verantwortlichen auch in den nachfolgenden drei Jahren nicht gebannt. So schaute die Welt sowohl im Mai 2010, als Griechenland zum ersten Mal Pleite gehen wollte, aber nicht durfte, erneut in den Finanzabgrund, als auch noch ein weiteres Mal im November 2011, als die Risikoprämien auf Staatsanleihen der anderen europäischen Pleitekandidaten in die Höhe schossen. (Grafik 1)

 

http://i.imgur.com/00FBPaB.png

 

Erst als die Europäische Zentralbank (EZB) im Sommer 2012 als letzte bedeutende Notenbank garantierte, im »Notfall« ebenfalls unbegrenzt Geld drucken zu wollen, beruhigte sich die Lage an den internationalen Finanzmärkten augenscheinlich, was die »Alles-wird-gut«-Politiker und Ökonomen inzwischen als ein Zeichen dafür werten, dass die schwerste Finanzkrise seit Ende des 2. Weltkrieges per Notenbankinterventionen überwunden werden konnte.


Finanzkrise, Bankenkrise, Eurokrise, Schuldenkrise - das sind die typischen Namen jener Dauerkrise, die das Finanzmarktgeschehen seit 2008 dominieren. Betrachtet man allerdings unser Weltwährungssystem seit seiner Etablierung 1944/1971 bis hin zu der heutigen als »alternativlos« bezeichneten »Rettungspolitik« etwas genauer, so wird nur noch eine – finale – Krise sichtbar: die unseres Kreditgeldsystems – mit dem US-Dollar als Weltreservewährung im Zentrum!

 

„Die Unterdrückung des Goldes und die unbegrenzte Expansion von Fiat-Falschgeld haben zu den monetären, wirtschaftlichen und politischen Krisen und Kriegen des 20. Jahrhunderts geführt.“ (Ferdinand Lips, 1931–2005, Schweizer Bankier)

 

Obwohl die Welt mit goldgedeckten Währungen, die vor dem 1. Weltkrieg sogar in einem relativ reibungslos funktionierenden und Jahrzehnte währenden internationalen Goldstandard mündeten, die besten Erfahrungen gemacht hatte, verständigten sich Politiker und Ökonomen auf der internationalen Währungskonferenz von Bretton Woods (1944), nicht mehr zu dem vom einflussreichsten Ökonomen der damaligen Zeit, J. M. Keynes, als „barbarisches Relikt“ disqualifizierten Goldstandard zurückzukehren.

 

Stattdessen wurde ­– »der Tragödie des Weltfinanzsystems erster Teil« – ein Gold- und Kreditgeld-Experiment gestartet, in dessen Zentrum nicht mehr Gold, sondern der US-Dollar als neue Weltleitwährung stand. Zwar genoss die Währung der stärksten Volkswirtschaft damals weltweit hohes Vertrauen, doch erst die Garantieerklärung der USA, internationale Notenbank-Dollarguthaben jederzeit auf Basis eines »gefixten« Wechselkurses (35 USD pro Unze) in Gold einzutauschen, machten den so in Gold wertbestimmten US-Dollar letztlich zur weltweit akzeptierten Leitwährung.

 

Doch bereits Anfang der 1960er Jahre zeigte der 16 Jahre zuvor »gefixte« Goldpreis deutlich an, was von der begonnenen US-Dollar-Inflation und der Defizitwirtschaft der USA (Handelsbilanzdefizite, Ausweitung der staatlichen Wohlfahrtsprogramme zwischen 1949 und 1960 um 150%) zu halten war. (Grafik 2)

 

http://i.imgur.com/ZoO8m6P.png

 

Da eine fällige Abwertung des US-Dollars gegenüber Gold politisch aber einem Offenbarungseid gleichgekommen wäre, wurde auf Initiative der USA (!) der Beschluss gefasst, den Goldpreis künftig zu … manipulieren!


Zusammen mit Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien bündelten die USA nur ein Jahr später ihre »Goldkräfte« im »Londoner Goldpool«, dessen erklärtes Gründungsziel es war, sowohl den Goldpreis mittels physischer Marktinterventionen nicht über die festgelegte (!) 35,20-USD-Grenze steigen zu lassen, als auch … die „private Nachfrage nach Gold zu entmutigen.“

 

Mit viel Glück und noch viel mehr Goldeinsatz gelang es den Währungsmanagern letztlich auch, den Goldpreis über die nachfolgenden Jahre »politisch korrekt« an der von ihnen gesetzten Preisgrenze »festzunageln«. Als aber der amerikanische Finanzminister Henry Fowler Mitte 1968 noch selbstbewusst die Feststellung traf: „Das Gold ist die Sonne, der Dollar der Mond, diese Distanz ist unveränderlich“, konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass die USA der Welt damals rund 70 Milliarden USD in Gold schuldeten, sie aber nur noch für circa 11 Milliarden USD Gold besaßen.

 

Es war insbesondere der französische Präsident Charles de Gaulle, der den USA seine jederzeit einlösbaren Dollar-Schecks auf den Goldhort in Fort Knox präsentierte und mit der Verschiffung großer Mengen Goldes nach Frankreich letztendlich dafür sorgte, dass US-Präsident Nixon im August 1971 in einer Fernsehansprache den euphemistisch als »Schließung des Goldfensters« bezeichneten Zahlungsausfall der USA verkünden musste.

 

„Good evening […] In den letzten Wochen haben die Spekulanten einen Krieg mit allen Mitteln gegen den Dollar entfacht. […] Ich habe Finanzminister Connally angewiesen, vorübergehend die Konvertibilität des Dollars in Gold oder andere Reservemittel auszusetzen […].“

 

Es klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte, aber das Weltwährungssystem, wie wir es heute kennen, gründet genau auf dieser Bankrotterklärung der USA, denn vorübergehend bedeutete dauerhaft. Statt sich einzugestehen, dass der Gold-Devisen-Standard von Bretton Woods an der immensen Schuldenausweitung der USA und ihrer rotierenden Druckerpresse gescheitert war, wurde nicht etwa das von de Gaulle kritisierte „exorbitante Privileg“ des US-Dollars als Weltleit- und -reservewährung beseitigt, sondern einfach das Gold per US-Dekret aus dem Weltwährungssystem entfernt. Mit einem Federstrich war damit unser heutiges »In-debt-we-trust«-Geldsystem etabliert, in dem Geld per Kredit geschaffen wird, das – theoretisch – beliebig vermehrt werden kann. Ein geldpolitischer Geniestreich, an dessen Simplizität alle früheren Generationen einfach nur scheitern mussten! US-Finanzminister John Connally gab dann auch noch als Nachschlag ein von den meisten nicht als ein solches erkanntes Versprechen ab: „Der US-Dollar ist unsere Währung, aber Euer Problem“ ... und die USA hielten Wort!

 

„Wir borgen uns Geld und dann, wenn die Zinszahlungen fällig sind, borgen wir uns Geld, um die Zinsen zahlen zu können. […] Das ist ein gigantisches Schneeball-System.” (Peter Schiff, US-Ökonom und Politiker, 30.03.2010 in ›Market Oracle‹)

 

»Befreit« von der goldenen Kreditgrenze sorgten nach 1971 Generationen von Wohlfahrtspolitikern dafür, dass »der Tragödie des Weltfinanzsystems zweiter Teil « folgen konnte. Frei nach Goethes »Faust« – „ich habe satt das ewige wie und wenn, es fehlt an Geld, nun gut, so schaff es denn“ – begann die Politikgemeinde weltweit unter Mithilfe ihrer „Ich-schaffe-was-ihr-wollt-und-schaffe-mehr“-Mephistos in den Notenbanken, der Logik der Druckerpressen Geltung zu verschaffen.

 

Statt über Arbeit und Ersparnis schien es nun möglich, über Verschuldung und Konsum zu Wohlstand zu kommen, und so dauerte es auch nur wenige Jahre, bis die Volkswirtschaften der entstehenden Wohlfahrtsstaaten vollständig von der ewiges Wachstum versprechenden Kreditdroge abhängig wurden. Die Zahlung der fälligen Zinsen und Zinseszinsen durch immer neue Schulden, eine ungebremste Ausgabenwut der Wohlfahrtspolitiker und die missliche Tatsache, dass jeder zusätzliche Dollar, Yen oder DM-Mark Neuverschuldung zu immer weniger Wirtschaftswachstum führte, sorgten schließlich dafür, dass die Staatsverschuldungen exponentiell zu wachsen begannen! (Grafik 3 und 4)

 

http://i.imgur.com/9U57xaS.png

http://i.imgur.com/gQeK2ny.png

 

Während beispielsweise die US-Präsidenten zwischen 1976 und 2001 für das Anhäufen von rund 5.000 Milliarden USD an Schulden noch 25 Jahre »Schaffenszeit« benötigten, konnte George W. Bush dieses Ergebnis nach nur 8 Jahren ausweisen. Was aber möglich ist, wenn das »Verschuldungsproblem« ernsthaft angegangen wird, bewies Barack Obama, der bereits nach weniger als 4 Jahren vermelden konnte: 5.000 Milliarden USD Neuverschuldung … yes, I can! (Grafik 5)

 

http://i.imgur.com/rwWk0F2.png

 

(...)

 

„Kein Asset ist mehr sicher. Die einzige Chance, sich gegen Risiken zu versichern, ist eine Hartwährung zu besitzen – Gold!“ (Zhang Jianhua, chinesischer Notenbanker, 27.11.2011)

 

Galt der US-Dollar vor dem Ausbruch der von den USA ausgehenden Weltfinanzkrise 2008/2009 unbestritten als die Reservewährung unter den Notenbanken, so trifft dieses seit der hemmungslosen Inflationierung der Weltleitwährung heute nur noch bedingt zu. Viele Notenbanken außerhalb Europas und den USA haben, nachdem sie seit 1971 über Jahrzehnte ihre Goldreserven systematisch reduzierten oder sogar gänzlich auflösten, bereits im Jahr 2008 eine bis heute andauernde Kehrtwende in ihrer Währungsreservepolitik vollzogen. Sie diversifizieren ihre Währungsreserven wieder verstärkt in die einzige Währung außerhalb der Reichweite von Druckerpressen … in Gold!

 

Denn es ist völlig klar, dass allen voran der größte Schuldner und gleichzeitig größte Konsument der Welt, die USA, weder den Willen noch die Fähigkeit haben, die aus den permanenten Handelsdefiziten akkumulierte Auslandsverschuldung in Höhe von rund 6.000 Milliarden US-Dollar (real) zurückzuzahlen. Letztendlich sind diese angehäuften Auslandsschulden das Ergebnis des seit über 50 Jahren laufenden US-Tributsystems, das der französische Präsident Charles de Gaulle bereits 1965 als ein solches entlarvte.

 

„Weil viele Staaten zum Ausgleich des amerikanischen Handelsbilanzdefizits Dollar akzeptieren“, so de Gaulle damals, „können sich die Vereinigten Staaten gratis im Ausland verschulden. Was die Vereinigten Staaten diesen Ländern schulden, bezahlen sie in Dollar, die sie nach Belieben drucken können. [...] Diese beispiellose Fähigkeit hat zur Verbreitung der Idee beigetragen, der Dollar sei ein objektives internationales Zahlungsmittel, tatsächlich aber ist er ein Kreditinstrument, das einem einzigen Staat gehört.“

 

Angesichts dessen ist es nur folgerichtig, dass die aufstrebenden Mächte und großen Goldkäufer wie Russland und China ihre Bemühungen forcieren, sich auf längerfristige Sicht aus dem US-Dollar-Währungsregime zu verabschieden.

 

Eine Vielzahl von bilateralen Währungsvereinbarungen oder auch die Gründung von eigenen, IWF und Weltbank gleichenden Institutionen durch Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sollen ihnen Handel und Kreditaufnahme unter Ausschluss des US-Dollars ermöglichen, was nicht nur den Status des US-Dollars als Weltreservewährung zu unterminieren droht, sondern das bestehende westlich dominierte Weltwährungssystem selbst.


Da unser US-Dollar-basiertes Kreditgeldsystem, von der permanenten Inflation einmal abgesehen, nun bereits seit über vier Jahrzehnten augenscheinlich ganz gut funktioniert hat, und die Krise von 2008 bisher fast spurlos an der Bevölkerung - zumindest in Deutschland - vorbeigegangen ist, scheint das Vertrauen in unser Währungssystem trotz der offenkundigen Stabilitätsprobleme kaum zu erschüttern zu sein. Dessen ungeachtet aber schrieben und schreiben Notenbanken und Politik mit der von ihnen verfolgten Rettungspolitik und deren fatalen Nebenwirkungen längst das Drehbuch für den »letzten Teil der Tragödie unseres Geldsystems«.

 

Denn die durch die Null-Zins-Politik befeuerten Spekulations- und Aufschuldungsexzesse, die Fehlallokation von Kapital, die Zerstörung der Altersvorsorgepläne der Sparer, die unkontrollierte Überflutung des Systems mit Liquidität, die »Bekämpfung« der Schuldenkrise mit ihrer Ursache und die allumfassende Manipulation der Finanzmärkte konnten dem System zwar Zeit kaufen, jedoch wurde und wird so letztendlich nur die Absturzhöhe maximiert.


Angesichts der kaum noch vorhandenen Verschuldungs- und Zinssenkungsspielräume wird die nächste Krise die Grenzen exponentiellen Wachstums offenlegen und dann auch mit Sicherheit nicht mehr spurlos an der Bevölkerung vorbeigehen. Egal, ob sich die Protagonisten des Systems dann an Schuldenschnitten oder, was wahrscheinlicher ist, weiter an einer hemmungslosen Inflationierung des Systems versuchen, die »Reichtum-durch-Schulden«-Illusion wird zwangsläufig ihr Ende nehmen.


Natürlich kann niemand seriös prognostizieren, wann und aus welchem Anlass sich die nächste Krise Bahn brechen wird. Schon Howard Buffett, US-Kongressabgeordneter und Vater der Investmentlegende Warren Buffett, sagte bereits 1948, dass es „infolge der wirtschaftlichen Stärke der USA lange dauern kann, bis das Ende des Papiergeld-Experiments erreicht ist.“

 

Da sich aber die wirtschaftliche Stärke der USA heute eher nur noch auf die militärische reduziert hat, sollten - mit Blick auf die Nahtoterlebnisse des Geldsystems in den letzten Jahren - die weiteren Worte Buffets als ein Appell verstanden werden: „Aber wenn dieser Tag kommt, dann wird unsere dannzumalige Regierung wahrscheinlich finden, dass ein Krieg im Ausland klüger ist als eine Auseinandersetzung im eigenen Land. Dies war auch der Ausweg für die Papiergeldwirtschaft Hitlers und anderer. Wenn die menschliche Freiheit überleben soll, dann gibt es keine wichtigere Herausforderung, als den Kampf um die Wiedereinführung von ehrlichem Geld zu gewinnen, sprich die Wiedereinführung der Goldwährung.“


Vollständige Analyse als PDF (14 Seiten)

Web: www.mack-weise.de/mw-expertise


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