Realtime by RTFXForex Trading
Powered byARIVA.DE
 

News-Letter

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Neue Reiseberichte

Coyote Buttes - The Wave

740 Kilometer Schotterstraße durch die Canadische Wildnis von Dawson nach Inuvik

The Needles, Isle of Wight

Kennikott Ghost Town - Alaska

Kalalau Trail “Der Pfad ins Paradies”

Chile: Von Patagonien bis Atacama-Wüste

Peru - Eindrücke von einem wunderbaren Land.

Mallorca zwischen Strand, Stress und absoluter Ruhe

Irland - Pubs, Palmen und jede Menge Grün.

Bolivien - Abenteuer in über 4000m Höhe.

Hawaii - Eindrücke von einem Traumziel

Lybien - kein alltägliches Reiseziel

Reise zu meinem Geburtsort

Argentinien / Chile - Reise ans Ende der Welt und auf den Spuren Magellans

Malediven - weiße Strände, lauwarmes Meer...

Reise zu den Iguacu Wasserfällen / Brasilien

quer durch china

Kleine Antillen: St. Lucia

Quer durch China

Karibik, Grenada

Am anderen Ende der Welt

YAP - wer kennt YAP???

Tokio - die Metropole Nippons

Das Sultanat Oman

Anguilla - Cap Juluca. Mein schönster Inselurlaub!

Kuda Huraa - Trauminsel auf den Malediven

Der Weg ist das Ziel - HIKING in LAPPLAND

Gran Canaria - beliebt und vielseitig

Urlaub im Burgund

Mexiko - Bildimpressionen versunkener Kulturen

Indonesien - Bintan

Nepal - Trekking

Zentral Australien - Ayers Rock und Kings Canyon

Rundreise durch den Südwesten der USA

Grand Circle Tour / Mit dem Mietwagen durch den Südwesten der USA

Tasmanien - eine erlebnisreiche Wanderung

Japverdische Inseln - jenseits von Afrik

Kapverdische Inseln - jenseits von Afrika

USA / Utha - Der Arche National Park

Indien

Peru: Mysteriöse Linien von Nasca

AZOREN ohne Hoch - Erlebnisse in Europas Wetterküche

Schweden Reisebericht

Allein nach Malaysia

Land der Morgenstille” - Südkorea

Vietnam - fremd und faszinierend

Laos - Reise in ein unbekanntes Land

Kambodscha - die älteste Tempelstadt der Welt...

Mallorca - wie es kaum jemand kennt (englisch)

Barcelona - Metropole am Mittelmeer (englisch)

Thailand, der Süden (englisch)

Thailand, der Norden (englisch)

Paris - immer eine Reise wert... (englisch)

Prag - Stadt von bezaubernder Schönheit (englisch)

Philippinen - Traumstrände

Rom - Geschichte pur (englisch)

Hongkong - ultramodern und aufregend

Griechenland - Santorini

Florenz - Schatztruhe der Toskana

Venedig - die Stadt der Träume

Antarktis - Abenteuer am Südpo

Mit dem Rucksack unterwegs in Bangkok

Mit dem Kanu um die Antarktis - mutig oder lebensmüde?

Moskau - Stadt zwischen schrecklicher Bürokratie und vielen Luxusautos

Österreich - Schneereich... ein Geheimtipp für den Winter!

Italien - zwischen Antike und Strand

Marokko - Eindrücke aus der arabischen Welt

Bali, Insel der Götter - Sie ist eine Reise wert!

Dominikanische Republik - die schönsten Strandlandschaften dieser Welt.

Mythos Osterinsel

Himalaya - Trekking in Nordindien

Griechenland: Inselhüpfen auf den Kykladen - Paros, Naxos, Santorini

Italien: Baden in Amalfi, Besichtigung in Rom

Marokko - Urlaub auf dem Land: Auf dem Bauernhof bei Abdu's Familie

Mauritius - Schmelztiegel verschiedener Völker

Reiseberichte + Fotos

St. Maarten - Sonnenziel in der Karibik

Nationalpark Berchtesgaden – ein schönes Fleckchen Deutschland

Berlin im November - Bildimpressionen

Gran Canaria

New York, USA, Ground Zero im November 2003

Die belgischen Ardennen

Mit dem Kanu auf dem Beaver Creek

Bilder vom Fluss

Das Reisen fängt mit dem Fliegen an

Australien - der fünfte Kontinent

Schottland - Highlands & Islands

Safari in Botswana

Südafrika

Ontario, Kanada - Vielfalt für Geniesser

Nepal - Trekking unter dem Annapurna

Las Vegas - Super Amerika

Australien: 5000 Kilometer durchs Outback

Yellowstone - eine riesige Caldera

Kanadas Westen - Britsh Columbia

Reise zum Kap Der Guten Hoffnung

Barcelona auf kleinem Budget

Weltreise mit dem Auto: Ostafrika, Tansania

Uganda und Ruanda, Gorillas und Einsamkeit - Weltreise mit dem Auto

München, Deutschlands heimliche Hauptstadt (Munich, Germany)

Wunderschönes Gran Canaria

Malta & Gozo

Wunderschöne Côte d'Azur

Monaco oder Monte-Carlo? Treffpunkt der Reichen...

Nizza (Nice)

Peillon: Geheimtipp zwischhen Nizza und Monaco

Sainte Agnès - Geheimtipp an der Côte d'Azur

Menton - idyllisches Städtchen am Mittelmeer

Ein anderes Rio

Skitour: Hoher Sonnblick (Rauriser Sonnblick, Salzburg)

Das ewige Rom

Schloss Neuschwanstein

Ein Wochenende im Spreewald, Lübben

Entlang der Seidenstraße...

Skiferien in der Schweiz, Klosters

THE BEST OF BERGE

Lappland im Winter?

Reistipps für den Libanon!

Insidertipps WIEN

Schneewanderung in Niederösterreich (Steinbach - Ybbstalerhütte)

Weltreise im Allrad Wohnmobil - Kenia

China – Tektonische Erschütterungen im globalen Finanz-Tsunami
07.01.2016

Der Börsen-Crash in China ist nicht nur ein Alarmzeichen für die globalen Finanzmärkte. Er zeigt auch, wohin die kreditgetriebenen Märkte auf unserem Planeten treiben und welche weiteren tektonischen Erschütterungen in dem vor uns liegenden Finanz-Tsunami zu erwarten sind.


Von Ernst Wolff

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wurden heute die Börsen in China vom Handel ausgesetzt. Die erneute Schließung der Shanghaier Börse erfolgte aufgrund einer erst seit Jahresbeginn geltenden Verfügung, den Börsentag zu beenden, sobald die Aktienkurse um mehr als 7 Prozent nachgeben. Sie folgt aber auch auf eine Periode von Eingriffen in den Aktienmarkt durch die Regierung und die Zentralbank, die weltweit nicht ohne Parallelen sind.

 

Der chinesische Aktienmarkt wird seit dem Sommer künstlich hochgehalten

Nach den Aktiencrashs vom Juli und vom August 2015 griff die für Wertpapierkäufe im Auftrag des Staates zuständige „China Securities Finance Corporation“ (CSF) mit umfangreichen Ankäufen in den Aktienmarkt ein, um nach einem Kurssturz von 30 Prozent innerhalb von drei Wochen weitere Einbrüche an den Börsen von Shanghai und Shenzhen zu verhindern. Insgesamt verfügt die CSF über Mittel in Höhe von 2,5 bis 3 Billionen Yuan (etwa 400 bis 500 Mrd. US-Dollar) - in etwa zwei Drittel der Summe, über die der ESM verfügt.

 

Außerdem wurde Großaktionären wie den milliardenschweren Pensionsfonds ein Verkaufsverbot erteilt, während laufende Börsengänge ausgesetzt wurden. Der staatliche Ölkonzern kaufte in großem Umfang eigene Aktien auf, um seinen Kurs zu stabilisieren. Kleinanlegern wurde gestattet, die eigene Immobilie als Wertpapierkredit zu hinterlegen. Die chinesische Zentralbank senkte ihren Leitzins, um Investoren mit billigem Geld zu locken.

 

Sämtliche Maßnahmen dienten ausschließlich dazu, die Krisensituation so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen - ohne jede Rücksicht auf die langfristigen Folgen. Diese aber haben das Land nun eingeholt: Der Crash zum Jahresanfang erfolgte wenige Tage vor der Aufhebung der Notmaßnahmen vom Sommer vergangenen Jahres und spiegelt die Angst vieler Investoren vor einem noch größeren Crash wider. 

 

Analysten schreiben den Einbruch der Kurse einerseits den schlechten Wirtschaftsdaten - einem Rückgang der chinesischen Produktion im zehnten Monat in Folge – und andererseits den dramatischen Vorgängen um den eskalierenden Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Iran zu. Beide Phänomene können aber nur als Auslöser der jetzigen Krise gelten. Deren tiefere Ursachen sind in einem Phänomen zu suchen, das China seit der Krise von 2008 mit dem Rest der Welt teilt: Der kreditgetriebenen Aufblähung des Anleihen-, Aktien- und Immobilienmarktes.

 

Der Motor der Kurssteigerungen: Kredit und Manipulation

Zwar nimmt China innerhalb der Weltwirtschaft eine Sonderrolle ein. Es hat als Handelspartner von etwa 120 Ländern inzwischen die USA, Handelspartner von etwa 70 Ländern, längst überrundet. Seine Produktionskapazitäten sind die größten der Welt. Seine Währung, der Yuan, hat zwar noch nicht annähernd die Bedeutung des US-Dollars, wird jedoch weltweit immer wichtiger. Der Beschluss des IWF, den Yuan in diesem Jahr in seinen Währungskorb aufzunehmen, beweist diese Entwicklung.

 

Wichtiger als all diese Sachverhalte ist jedoch die Tatsache, dass die chinesische Wirtschaft wie alle übrigen Wirtschaften der Welt seit der Krise von 2007 / 2008 vollständig von der sich jeder Kontrolle immer stärker entziehenden Finanzindustrie beherrscht wird und dass die Politik aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus versucht, sämtliche ihrer Forderungen zu erfüllen, um einen Kollaps des Systems zu verhindern.

 

Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, der Übernahme von Bear Stearns durch JPMorgan Chase und der Verstaatlichung einer Reihe internationaler Finanzinstitute brauchten die großen Finanzinstitutionen 2008 dringend frisches Geld, um überleben und die Märkte weiter beherrschen zu können. Die Staaten reagierten, indem sie die Zentralbanken anwiesen, riesige Mengen an Geld zu drucken und dieses den großen Investoren zu immer niedrigeren Zinsen zur Verfügung zu stellen. Deren Bedarf war damit aber noch lange nicht gedeckt. Da die Realwirtschaft nicht wieder auf die Beine kam (da im Finanzsektor schnellere und höhere Gewinne zu erzielen waren) und die Krise sich trotz aller anders lautenden Aussagen seitens der Politik und der Mainstream-Journalisten weiter verschärfte, begannen die Zentralbanken, Staatsanleihen zur Stützung taumelnder Staaten aufzukaufen und auch in die Aktienmärkte einzugreifen.

 

Ein Ausstieg ist nicht mehr möglich

Durch diese Manipulation aber wurde eine Spirale in Gang gesetzt, aus der ein Ausstieg nun nicht mehr möglich ist. Da das weltweite Finanzkasino fast ausschließlich schuldengetrieben ist, müssen die Kurse, allein um die Zinszahlungen auf diese Schulden bedienen zu können, ständig nur in eine Richtung gehen – nach oben. Fallen die Kurse in größerem Ausmaß, müssen die Zentralbanken sofort wieder aktiv werden und frisches Geld ins System pumpen – ein sich selbst verstärkender Mechanismus, der schlussendlich zum Zusammenbruch des gesamten Systems führen muss, da er sich nicht umkehren, ja noch nicht einmal vorübergehend anhalten lässt.

 

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, hat die chinesische Regierung nach dem Crash vom 4. Januar durch staatlich kontrollierte Fonds in großem Still Aktien aufgekauft und das seit dem Sommer geltende Verkaufsverbot für Großinvestoren verlängert. In anderen Worten: Sie hat die Folgen der Marktmanipulation durch erneute und noch stärkere Manipulation als bisher übertüncht und damit bereits die Grundlagen für einen späteren, noch gewaltigeren Crash gelegt.

 

Wie weit fortgeschritten die durch derartige Manipulation bewirkte Entgleisung des Systems mittlerweile auf internationaler Ebene fortgeschritten ist, zeigt die Tatsache, dass die Zentralbanken es nicht mehr schaffen, trotz der gewaltigen Geldinjektionen den Prozess der Inflation voranzutreiben. Diese wird dringend gebraucht, denn einzig eine Inflation kann den Schuldenberg zumindest in Ansätzen schmelzen lassen. (Während Preise, Produktionskosten und Steuereinnahmen steigen, würden die Schulden konstant bleiben, also in Relation zum übrigen Preisniveau sinken.)

 

Zusätzlich angefacht wird die Gefährlichkeit dieses Teufelskreises durch Derivate (Finanzprodukte ohne Bezug zur Realwirtschaft). Mit Leerverkäufen (Wetten auf fallende Kurse) oder Kreditausfallversicherungen (Wetten auf die Zahlungsunfähigkeit von Marktteilnehmern) lassen sich im Finanzsektor auch bei fallenden Kursen und Unternehmens-Zusammenbrüchen Unsummen verdienen. Dass in diesem Bereich riesige Beträge investiert sind, macht die Aufrechterhaltung des Systems zur Überlebensfrage. Ein Zusammenbruch eines einzigen großen Marktteilnehmers würde allein im Bereich der Kreditausfallversicherungen eine Kette von Zahlungsfälligkeiten auslösen, die das System als Ganzes nicht überleben könnte.

Weltmacht IWF: Chronik eines Raubzugs

 

Der Kurseinbruch in Shanghai ist also nicht nur ein Alarmzeichen für die globalen Finanzmärkte. Er zeigt auch, wohin die kreditgetriebenen Märkte (also alle Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkte) auf unserem Planeten treiben und welche weiteren tektonischen Erschütterungen in dem vor uns liegenden Finanz-Tsunami zu erwarten sind.


h - dein Beitrag hier

 


 

Top News

 

Aktuelle Presse

Bitcoin Realtime + News

 

 

 

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche auf MMN

MMNews Artikel+Inhaltsuche

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

http://i.imgur.com/8uEm3hU.jpg

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.