Vermögensverluste in Deutschland wieder ausgeglichen
In Deutschland konnten die Vermögensverluste bereits wieder ausgeglichen werden. Dies ist auf die im internationalen Vergleich hohe Sparquote und die vergleichsweise konservative Anlagestruktur zurückzuführen, die die Wertverluste in der Krise begrenzte. Die konservative Anlagestruktur hat allerdings in der langfristigen Betrachtung auch Nachteile.
Das Pro-Kopf-Geldvermögen ist in Deutschland im internationalen Vergleich relativ niedrig; die Zuwachsrate liegt mit 3,2 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnittswachstum von 4,1 Prozent. Die Rangliste der reichsten Länder (durchschnittliches Geldvermögen pro Kopf) wird mit großem Abstand von der Schweiz angeführt. Auf den Plätzen 2 bis 5 folgen die USA, Dänemark, die Niederlande und Japan. Deutschland liegt auf Platz 16.
Das Geldvermögen in den Schwellenländern wuchs in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 13 bis 17 Prozent pro Jahr. "Die ärmeren Länder holen auf; die Wohlstandslücke ist durch die Finanzkrise etwas kleiner geworden. Zu Beginn des Jahrzehnts war das Geldvermögen in den reichen Ländern noch 135 mal so hoch wie in den armen Ländern. Inzwischen hat sich dieser Wert auf 45 verringert.
Allerdings sind die absoluten Unterschiede noch immer sehr groß. Das Geldvermögen ist weltweit weiterhin sehr ungleich verteilt. Nordamerika, Westeuropa und Japan verfügen zusammen über 85 Prozent des gesamten globalen Geldvermögens", so Heise.
HWC, MWC und LWC
Um ein differenzierteres Bild der globalen Vermögensverteilung nach Ländern zu zeichnen, teilt der Allianz Global Wealth Report – in Anlehnung an die Einkommensklassen der Weltbank – die untersuchten Länder in drei Vermögensklassen ein: High Wealth Countries (HWC) mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen von über EUR 31.600; Middle Wealth Countries (MWC), mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen zwischen EUR 5.300 und EUR 31.600; sowie Low Wealth Countries (LWC), mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen unter EUR 5.300.
Globale Wohlstandslücke riesig...
Die Vermögen sind weltweit sehr ungleich verteilt. Noch immer befinden sich beinahe 90% des globalen Geldvermögens in den Händen der Privathaushalte in den HWC.
Auch in der Pro-Kopf-Betrachtung ist die globale Wohlstandslücke immens: Das weltweite Pro- Kopf-Geldvermögen betrug Ende 2009 durchschnittlich EUR 17.530. In den HWC war es dabei mit EUR 79.640 um ein Vielfaches höher als in den LWC, die nur auf EUR 1.800 pro Kopf kamen. In den MWC verfügten die Menschen durchschnittlich über ein Geldvermögen in Höhe von EUR 14.280.
Die komplette Studie: Allianz Global Wealth Report 2010 (pdf, 3 MB)
Geldvermögen nach Regionen
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Geldvermögen
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Geldvermögen
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Geldvermögen
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Geldvermögen
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BIP
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Weltanteil, in Prozent
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in Mrd. Euro
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2009, J/J in Prozent
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pro Kopf in Euro
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pro Kopf in Euro
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Nordamerika
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41,46
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34043
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6,6
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97759
|
33022
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Westeuropa
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30,62
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25139
|
7,2
|
62034
|
29330
|
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Asien
|
22,56
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18523
|
8,7
|
6029
|
3432
|
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Ozeanien
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1,97
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1614
|
13,7
|
63167
|
33884
|
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Lateinamerika
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1,93
|
1583
|
10,7
|
3896
|
6490
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Osteuropa
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1,47
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1209
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12,5
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3158
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6852
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