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Zins und Zinseszins: Der programmierte System-Tod
25.02.2011

 „Exponentielles Wachstum endet gewöhnlich mit dem Tod des »Gastes« beziehungsweise des Organismus, von dem er abhängt. Deshalb ist das Unverständnis dieses Wachstums die folgenschwerste Fehlvorstellung hinsichtlich der Funktion des Geldes, denn mit Zins und Zinseszins verdoppeln sich Geldvermögen in regelmäßigen Zeitabständen, das heißt, sie folgen einem exponentiellen Wachstumsverhalten."

Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könne endlos weiter gehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.

Kenneth Boulding, economist

von Norbert Knobloch

Ökonomen bezeichnen den Zins üblicherweise als den „Preis des Geldes“. Das ist falsch. Der Zins ist nicht der „Preis des Geldes“, sondern der (ungerechtfertigte) Preis für seine Freigabe oder die (abwegige) „Belohnung für die Nichthortung von Geld“, wie der Ökonom John Maynard Keynes 1936 in seinem Hauptwerk Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes zutreffend feststellt. Auch der zeitgenössische Ökonom Helmut Creutz hat das richtig erkannt:

„`Zins´(von lat. census: Steuer) ist der [willkürliche] »Leihpreis« für Geld, dessen Höhe durch Angebot und Nachfrage reguliert wird. Die Höhe des Zinses wiederum bestimmt die Sachkapitalverzinsung und ist Schwelle vor jeder Investition. Zins kann nur durch Abzug vom Arbeitsertrag aufgebracht werden. Eine andere Wertschöpfung gibt es nicht.“ (Helmut Creutz; in: Margrit Kennedy, Geld ohne Zinsen und Inflation, W. Goldmann Verlag, München 2006, S.237)

 

Geld ist ja lediglich die Form, in welcher der Wert einer Ware als Preis sinnfällig in Erscheinung tritt – nämlich als geprägte Münze –, also „abstraktes Ding“ und daher, genau genommen, ein (dialektischer) Widerspruch in sich: Geld ist der dingliche Träger der Austauschbarkeitsform der Waren, die physische, scheinbar „konkrete“, kurz sinnfällige Erscheinungsform ihres abstrakten Wertes; es fungiert lediglich als ihre allgemeine Äquivalentform. (Nach Alfred Sohn-Rethel)

 

Das sei am praktischen Beispiel des Kaufes, also des Tausches eines Gutes/einer Ware gegen Geld, veranschaulicht: Beim Handel(n) werden Güter von einem Ort, an dem sie weniger wert sind, zu einem anderen Ort, an dem sie mehr wert sind, bewegt, während mit dem Geld das gleiche, aber in genau der entgegengesetzten Richtung, geschieht. (Nach Carroll Quigley) Die darin liegende gegensätzliche Bewertung der Güter und des Geldes, die überhaupt erst dazu führt, daß beide in gegenläufige Richtungen bewegt werden, wird definiert durch das Verhältnis zwischen beiden: Der Wert der Güter heißt, ausgedrückt in Geld, »Preis«; der Wert des Geldes heißt, ausgedrückt in Gütern, »Wert«. (Nach Carroll Quigley). Geld kann also überhaupt keinen „Preis“, sondern einzig und allein einen (wechselnden) „Wert“ haben – den Gegenwert der eigenen Leistung.

 

Der Betonung halber sei noch einmal wiederholt: Güter bewegen sich immer von einem Ort niedriger Preise zu einem Ort hoher Preise, während Geld sich immer von einem Ort hoher Preise zu einem Ort niedriger Preise bewegt. Noch einmal anders formuliert: Güter sind dort mehr wert, wo die Preise hoch sind, während Geld dort mehr wert ist, wo die Preise niedrig sind. (N. Carroll Quigley). Die Ware tritt an die Stelle des Geldes, während das Geld an die Stelle der Ware tritt. Die Ökonomen verwechseln, wie auch schon Karl Marx, das Geld mit der Ware; es ist aber keine.

 

Sobald das Geld an die Stelle der Ware getreten ist (es ist also nur Stellvertreter!), kann seine Eigenschaft als Wertaufbewahrungsmittel zur Akkumulation und Spekulation mißbraucht werden. Das liegt daran, daß die Eigenschaft als Schatzmittel zur Eigenschaft als Tausch- und Zahlungsmittel im (dialektischen) Widerspruch steht: die Funktion der Wertaufbewahrung setzt die anderen Funktionen (Maßstab, Tausch- und Zahlungsmittel) außer Kraft. Denn was zur Aufbewahrung genutzt wird, steht als Tauschmittel nicht mehr zur Verfügung. Im gleichen Maße, wie Geld privat zur Wertaufbewahrung verwendet wird, fehlt es öffentlich als Tausch- und Zahlungsmittel –        mit schwerwiegenden Folgen. (siehe dazu Norbert Knobloch, Eine kurze Geschichte des Geldes)

 

Der Entzug von Geld aus dem Wirtschaftskreislauf zeitigt zwei schwerwiegende Probleme: Einmal wirkt sich die damit verbundene Unterbrechung des Geldkreislaufes nicht nur ein einziges Mal aus, sondern unzählige Male, und zwar im Rhythmus der sonst üblichen Einsatzhäufigkeit des Geldes. Gewichtiger und schlimmer noch ist der (Straf-) Tatbestand, daß die Verursacher, die (im wahren Sinn des Wortes) zu viel Geld haben und es zurückhalten (horten), es im Allgemeinen nur gegen eine „Gebühr“, einen „Tribut“, nämlich den sog. Zins, wieder freigeben. (Nach Helmut Creutz)

 

Jede Unterbrechung des Geldkreislaufs generiert eine destruktive Kettenreaktion: liegenbleibende Waren, reduzierte Nachbestellungen, heruntergefahrene Produktion, Arbeitszeit-Kürzungen, Lohnkürzungen, Unternehmens-Schließungen, „feindliche Übernahmen“ und Arbeitslosigkeit.

 

Arbeitslosigkeit ist eine der Konsequenzen des destruktiven Zins- und Zinseszins-Mechanismus.

 

Allerdings ist der ungerechtfertigte, für jedes Wirtschafts-System zerstörerische Zins- und Zinseszins-Mechanismus nicht die erste Ursache, sondern auch nur eine Folge und die zweite Ursache. Die Ursache des Zinses ist die mißbrauchte Möglichkeit, daß man Geld ungestraft künstlich verknappen und über den Zins privat davon profitieren kann, obwohl in Wirklichkeit genug davon vorhanden ist. (Das ist das eigentliche [asoziale und kriminelle] Prinzip des Kapitalismus: leistungsloses Einkommen aus der Leistung Anderer – also Parasiten- oder Schmarotzertum [siehe Norbert Knobloch, In God We Trust]) Wir brauchen also ein neues Geld-System mit einer Liquiditäts-Abgabe („Demurrage“) statt einer Liquiditäts-Prämië (Zins).

 

Außerdem stellt das künstliche, widernatürliche Zins-System die natürliche Rechtsordnung auf den Kopf: Zins ist ja eine Art „Gebühr“ oder „Prämië“ für die Freigabe zurückgehaltenen Geldes durch die Verursacher – also eine Art „Belohnung“ (anstelle der gerechten Bestrafung) für die Täter! Das aber ist die Umkehrung des natürlichen Rechtswesens sowie illegal und sogar verfassungswidrig (vgl. Dieter Suhr, Geld ohne Mehrwert, und Helmut Creutz, Die 29 Irrtümer rund ums Geld):

 

Das im Auftrage des Staates herausgegebene Geld ist als „Gesetzliches Zahlungsmittel“ nach Helmut Creutz nämlich rechtlich ein Öffentliches Gut oder eine Öffentliche Einrichtung. Öffentliche Einrichtungen oder Öffentliche Güter, die den Bürgern eines Staates unentgeltlich oder ohne direkte Kosten zur Verfügung gestellt werden, sind im Allgemeinen dadurch gekennzeichnet, daß jeder unter gleichen Voraussetzungen das Recht zu ihrer Nutzung hat, aber niemand das Recht, sie zu mißbrauchen oder andere an der Nutzung zu hindern.

 

Genau das aber tun die Personen, die Geld dem Wirtschaftskreislauf entziehen und eine Gebühr (Zins) für seine Wiederfreigabe verlangen. Die Deutsche Bundesbank, in juristischen Fragen inkompetent und nicht zuständig, versucht das mit pseudo-juristischen Spitzfindigkeiten zu verschleiern: Auf Anfrage gab sie zwar (immerhin) zu, daß man Geld als öffentliche Einrichtung oder öffentliches Gut bezeichnen könne, behauptete aber (unzutreffend), daß es bei Erhalt als „bewegliches Gut“ zum „Privat-Eigentum“ würde, mit dem jeder machen könnte, was er wollte!

 

Das ist natürlich absurd, hanebüchen und zynisch: Da gibt es eine öffentliche Einrichtung, nämlich das staatlich ausgegebene Geld als Gesetzliches Zahlungsmittel mit offiziellem Annahmezwang, das aber von einigen Annehmern unerlaubt einfach zu ihrem angeblichen „Privat-Eigentum“ erklärt und eigenmächtig einer seiner Haupt-Aufgaben, der Tauschmittel-Funktion, entzogen wird! Helmut Creutz sagt zu Recht: „Es ist ein verfassungsrechtlicher Eklat, dass sich in einer Demokratie mithilfe der »öffentlichen Einrichtung Geld« ein ständiger Tribut zugunsten einer Minderheit erpressen lässt.“ (Helmut Creutz, Die 29 Irrtümer rund ums Geld, Amalthea Signum Verlags GmbH, Wien 2009, S. 141)

 

Deshalb jetzt aufgepaßt, die „Ökonomen“ und „Experten“ der Deutschen Bundesbank – es folgt eine (generös) kostenlose Belehrung (peinlich, peinlich!) durch den Verfasser: `Geld´ ist kein Privat-Eigentum, sondern ein öffentliches Gut und eine staatliche Bescheinigung eines selber durch eigene Leistung verdienten (!) Rechtes auf Bezug einer gleichwertigen Gegenleistung.

 

Weiter in der Gratis-Lektion für die „Experten“ der Deutschen Bundesbank: Das Wort `Eigentum´ bezeichnet ausschließlich etwas, das mir selber zusteht (von althochdeutsch eigan, ursprünglich erstes Partizip zu einem Infinitivum [Verbum] mit der Bedeutung „zu einem selber gehören“). Der Begriff `Besitz´ dagegen stammt von althochdeutsch besizzen: etwas innehaben, indem man sich darauf setzt, also von `besetzen´ ab und bedeutet spätmittelhochdeutsch `Belagerung´ (nach: Lexikon der Deutschen Sprache, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin/Darmstadt/Wien, 1969).

 

Ich kann also fremdes Eigentum in Besitz nehmen und haben. Solange das in wissentlichem, freiwilligem gegenseitigem Einvernehmen geschieht, ist es ethisch und juristisch total korrekt. So kann mir ein Anderer sein Eigentum leihen oder schenken. Eigne ich mir fremdes Eigentum aber heimlich (Diebstahl), hinterlistig (Betrug, Unterschlagung, Veruntreuung), unter Drohungen (Erpressung) oder gewaltsam (Raub) an, ist es natürlich ethisch verwerflich und verbrecherisch sowie juristisch kriminell und steht mir selbstverständlich aus eben diesen Gründen nicht zu. 

 

Der fälschlich mit dem hier nicht zutreffenden Begriff „Eigentum“ bezeichnete, widerrechtlich angeeignete Reichtum aus den Zinsen und Zinseszinsen der Geldvermögen der Kapitalisten ist also zutreffend „Besitz“ zu nennen und steht ihnen selbstverständlich nicht zu. Dieses (sog.) „Eigentum“ hatte der französische Anarchist Pierre Joseph Proudhon (1809 - 1864) im Sinn, als er das berühmte, hier zutreffende Wort „Eigentum ist Diebstahl“ prägte. Eine Wegnahme und Rückgabe an die rechtmäßigen Eigentümer (Arbeiter/Bürger) wäre daher noch nicht einmal eine `Enteignung´.

 

Es wäre, sogar in der Terminologie des geltenden deutschen Zivilrechtes, nur eine rechtmäßige Herausgabe. Nach dem in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Bürgerlichen Gesetzbuch ist nämlich jedes Geschäft (Arbeitsverhältnis, Kauf/Verkauf, Darlehen, Investition etc.) das, ob vorsätzlich oder unwissentlich, auf Täuschung und/oder auch Zwang beruht (wie es bei unserem Geldsystem mit seinem Zins- und Zinseszins-Mechanismus ja der Fall ist), „sittenwidrig“ und damit nichtig; der profitierende Empfänger ist nach dem Gesetz zur Herausgabe oder zum Ersatz verpflichtet. (Nach §138, Abs. 1, 2, § 139, § 812, § 817 und § 818 BGB)

 

Das bedeutet, daß, sogar nach den eigenen „Spielregeln“ der Reichen und Mächtigen, den sog. „Gesetzen“, alle Geschäfte in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Geldsystems mit seinem Zins- und Zinseszins-Mechanismus ungültig, nämlich sittenwidrig und damit null und nichtig sind! (Da hat die korrupt-kriminelle Allianz von Legislative [„Gesetz“-Gebung], Judikative [Un-„Recht“-Sprechung] und „Monetative“ [Geldgebung] wohl etwas übersehen… hihi!) Und das bedeutet weiter, daß, nach ihren eigenen sog. „Gesetzen“, die Reichen „enteignet“, korrekt: zur Herausgabe ihrer Beute, ihres Diebes- und Raubgutes, und zur Rückgabe an die rechtmäßigen Eigentümer, die arbeitenden und steuerzahlenden Bürger, gezwungen werden müßten (und werden).

 

Was die „Damen“ und „Herren“ der Deutschen Bundesbank mangels klassischer Bildung offenbar auch nicht wissen: Die ursprüngliche Bedeutung des lateinischen Partizips privatus, von dem unser Fremdwort, genauer: Lehnwort privat abgeleitet ist, war: abgesondert vom Staate, der Öffentlichkeit weggenommen! Es ist das zweite Partizip zu privare: die Öffentlichkeit berauben, dem Staate wegnehmen (zu privus: abgesondert, für sich bestehend) (Nach: Lexikon der Deutschen Sprache

 

„Jede Gesetzgebung, die den Zins erlaubt, ist null und nichtig.“ (Papst Alexander II.)

 

Und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland betont ausdrücklich: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (Art. 14, Abs. 2 GG)

 

Das tut der private Mißbrauch des öffentlichen Gutes `Geld´ nicht: Zinsen sind eine exklusiv-private Einnahme- und Einkommensquelle. Eine kleine, privilegierte Minderheit der Geldbesitzer von weniger als zehn Prozent der Bevölkerung (global ist das Mißverhältnis noch eklatanter!) profitiert so von einem (im doppelten Wortsinn) unverdienten Einkommen ohne eigene Arbeit und Leistung:

 

Zinsen bewirken nicht nur ein unaufhörliches, sich selber immer mehr beschleunigendes Wachstum der Geldvermögen auf der einen Seite und der Schulden auf der anderen Seite, also eine (exakt proportionale) Umverteilung der Einkommen von der Arbeit zum Besitz, sondern sie belasten und zerstören jedes Wirtschafts-System, jede Gesellschaft und jeden Staat/jede Nation und die Umwelt:

 

 Der perfide Zins- und Zinseszins-Mechanismus ist „die unsichtbare Zerstörungs-Maschinerie“ (John L. King, U.S.-Wirtschafts-Historiker) in den sog., angeblich „Freien Marktwirtschaften“.

 

„Normalerweise bilden sich Geldvermögen aus erspartem Arbeitseinkommen. Je älter eine Volkswirtschaft jedoch wird und je größer die bereits gegebenen Geldvermögen sind, desto mehr beginnen die Geldvermögen »von alleine« zu wuchern. Das heißt, sie wachsen durch die Zinsen und die Zinsen auf Zinsen, also durch den Zinseszins-Effekt [exponentiell].“ (Helmut Creutz, in: Margrit Kennedy, Geld ohne Zinsen und Inflation, a. a. O., S. 25; Anmerkung. d. d. Verfasser)

 

Exponentielles Wachstum´ ist ein Wachstum, das sich selber zunehmend beschleunigt, und zwar in gleich bleibenden Abständen verdoppelt (1 → 2 → 4 → 8 → 16 usw.). Mathematisch handelt es sich um eine konstant steigende, streng monoton wachsende geometrische Folge an+1 : an = q mit dem Bildungsgesetz an = a1 · qn-1 . Addiert man alle Glieder einer geometrischen Folge, so ergibt sich die geometrische Reihe a1 + a1q + a1q2 + a1q3 + …= ∑ a1qk-1. [siehe viertes Beispiel]. Geldvermögen verdoppeln sich bei gleich bleibender Verzinsung in gleich bleibenden Zeitabständen. Die Zeitabstände sind umso kürzer, je höher der Zinssatz ist: bei einer Verzinsung von 4 Prozent verdoppelt sich Kapital alle 18 Jahre, bei 8 Prozent alle 9 Jahre, bei 12 Prozent alle 6 Jahre (Faustregel: 72 geteilt durch Zinssatz gleich Zeitabstand der Verdoppelung [nach H. Creutz]).

 

Da die meisten Menschen sich exponentielles Wachstum nicht vorstellen können, nachstehend nun vier anschauliche Beispiele für die unvorstellbaren Auswirkungen dieser mathematischen Funktion:

 

Ein Roulette-Spieler beginnt mit 500 € Einsatz und verdoppelt, da er jedes Mal verliert, bei jedem Durchgang seinen vorhergehenden Einsatz, um bei einem Gewinn den gesamten Verlust wettzumachen. Der zulässige Höchsteinsatz des Casinos liegt bei 100.000 €. Frage: Nach wie vielen Einsätzen stößt der Spieler an diese Grenze und muß sein Spiel beenden? Antwort: Schon nach dem achten Spiel muß der Spieler aufhören; mit dem neunten Einsatz würde er die Höchstgrenze überschreiten (500 · 28-1 = 500 · 27 = 64.000 < 100.000 < 500 · 29-1 = 500 · 28 = 128.000). (Nach      R. Müller-Fonfara/W. Scholl, Mathematik verständlich, Bassermann, München 2008, S. 193)

 

Ein in der Ökonomie oft benutztes Beispiel ist das Gleichnis des „Josefs-Pfennigs“: Hätte Josef seinem Sohn Jesus im Jahre Eins ein Sparbuch mit 1 (einem) Pfennig bei 5 (fünf) Prozent Zinsen angelegt, so hätte sein Sparguthaben nach rund 300 Jahren dem Wert eines kg Goldes entsprochen und schon im Jahr 4oo dem Wert von 1000 Goldbarren à 1 kg (eine Tonne Gold!). Nach etwa 1500 Jahren hätte sein Guthaben den Wert einer massiven Kugel aus purem Gold von dem Gewicht der Erde angenommen! 1750 hätte Jesus ein Vermögen von 1 Million Weltkugeln aus Gold besessen, um 1900 das von 1 Milliarde Weltkugeln aus Gold, und im Jahre 2000 das von über 200 Milliarden Weltkugeln aus massivem Gold! (Die genauen Zahlen sind zu finden bei Ralf Becker, Der Josefspfennig, Aachen 2005). Und alles aus einem einzigen Pfennig! Nun erhascht man vielleicht eine erste Ahnung von den exorbitanten, leistungslosen Gewinnen und Profiten der Superreichen!

 

Die Absurdität und Irrationalität dieses alles verschlingenden, zerstörerischen Zinseszins- Wahnsinns wird deutlich, wenn man einmal annimmt, Jesus hätte nur die Zinsen allein jedes Jahr von seinem Sparbuch abgehoben und gesammelt: Der angelegte Pfennig seines Vaters wäre in diesem Fall in den 2000 Jahren lediglich auf eine Mark (1 DM) angewachsen! (Nach H. Creutz)

 

Ein weiteres, ziemlich bekanntes Beispiel für die Unterschätzung eines exponentiellen Wachstums ist die Legende der Erfindung des Schachspiels: Danach erfand vor 2000 Jahren der indische Weise Sissa für den Maharadscha Shihram das Schachspiel. Als Zeichen seines Wohlwollens gewährte der König dem Weisen einen freien Wunsch. Sissa bat bescheiden „nur“ um Reis, und zwar um ein Reiskorn für das erste Feld des Schachbrettes und für jedes weitere der 64 Felder um die jeweils doppelte Anzahl Reiskörner wie auf dem jeweils vorhergehenden Feld. Der König, erstaunt ob der scheinbaren Bescheidenheit des Weisen, ließ sogleich einen Sack Reis kommen. Doch schnell stellte sich heraus, dass der gesamte Reis aller Kornkammern Indiens nicht ausreichte, den Wunsch des Weisen zu erfüllen. Allein für das letzte Feld schuldete der Maharadscha dem Weisen genau 9.223.372.036.854.775.808, also mehr als 9 Trillionen Reiskörner (ein damit beladener Güterzug reichte viele hundert Male um den Äquator!). Gemessen an der heutigen Produktion, hätte Shihram über 400 Jahre die gesamte Welt-Reisernte sammeln müssen, um den Wunsch Sissas zu erfüllen!

 

Das wohl beeindruckendste Beispiel nun als letztes. Nehmen wir einmal an, Ihnen würde eine auf ein Jahr befristete Tätigkeit angeboten, bei der Sie zwischen zwei Arten der Entlohnung wählen dürften: entweder jede Woche 1000,-- oder für die erste Woche einen Cent und für jede folgende Woche jeweils den doppelten Betrag der jeweils vorherigen. Was würden Sie auf Anhieb wählen? Schau´n mer mal: In der 21. Woche zögen Sie mit dem ersten Angebot (wöchentlich 1000 Euro) gleich; Sie hätten auf beide Art und Weisen gesamt jeweils 21.000 Euro verdient. Nach der 26. Woche, nur fünf Wochen später, hätten Sie mit dem ersten Angebot 26.000 €, mit dem zweiten Angebot (Cents) aber bereits das 26fache, nämlich 671.000 € verdient! Nach 52 Wochen, also einem Jahr, hätten Sie mit der Methode der verdoppelten Cents 45 Billionen (45.000 Milliarden) Euro verdient! (Beim Nachrechnen muß nicht nur verdoppelt, sondern auch jeweils addiert werden) (Nach Helmut Creutz, a. a. O., S. 200 - 202; dort auch eine vergleichende, tabellarische Graphik)

 

 „Exponentielles Wachstum endet gewöhnlich mit dem Tod des »Gastes« beziehungsweise des Organismus, von dem er abhängt. Deshalb ist das Unverständnis dieses Wachstums die folgenschwerste Fehlvorstellung hinsichtlich der Funktion des Geldes, denn mit Zins und Zinseszins verdoppeln sich Geldvermögen in regelmäßigen Zeitabständen, das heißt, sie folgen einem exponentiellen Wachstumsverhalten. (…) Tatsächlich verhält sich der Zins wie ein Krebs in unserer sozialen Struktur.(Margrit Kennedy, a. a. O., S. 22; Hervorheb. d. d. Verf.)

 

„Wir haben es also hier mit einem widernatürlichen (positiv rückgekoppelten) Regelkreis zu tun, der sich in seiner Überentwicklung selbsttätig beschleunigt, anstatt sich wie natürliche (negativ rückgekoppelte) Regelkreise abzubremsen. In der Natur kennen wir solche positiv rückgekoppelten Regelkreise … nur bei krankhaften Entwicklungsprozessen, etwa dem eines Tumors. Bringt man das Überwachstum des Tumors nicht zum Stillstand, ist der biologische Organismus auf Dauer zum Zusammenbruch verurteilt. Das gleiche gilt auch für eine Volkswirtschaft, wenn ein wesentlicher Teil derselben, nämlich die Geldvermögen und Schulden, ständig weiter wuchern.“ (Helmut Creutz, in: Margrit Kennedy, a. a. O., S. 42; Anm. d. d. Verf.)

 

In der Tat gibt es eine funktionale Identität zwischen dem wuchernden Wachstum entarteter Krebs-Zellen im lebenden Organismus und dem exponentiellen, proportionalen Wachstum von privatem Geldvermögen (Zinsen aus Kapital) auf der einen und Schulden auf der anderen Seite im sozialen Organismus einer Volkswirtschaft: Beide pathologischen Wachstumsprozesse entziehen dem jeweils befallenen Organismus (Körper/Leib bzw. Gesellschaft/Staat) immer mehr Lebenskräfte – bis zu dessen zwangsläufigem, unausweichlichem Tode bzw. Zusammenbruch.


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