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Allianz Vermögensbericht: Die besten Jahre sind vorbei
21.09.2016

Die Allianz hat heute die siebte Ausgabe ihres „Global Wealth Reports“ vorgestellt, der die Vermögens- und Schuldenlage der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert. Fazit: Party ist vorbei.

 

Allianz Global Wealth Report:  die „fetten“ Jahre im Vermögenswachstum scheinen erst einmal der Vergangenheit anzugehören: 2015 erzielte das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte mit 4,9% eine Zuwachsrate, die nur noch knapp über der Wachstumsrate der allgemeinen Wirtschaftstätigkeit lag. In den drei Jahren zuvor war das Vermögen dagegen mit im Schnitt 9% noch rund doppelt so schnell gewachsen. „Für die Sparer wird die Frage nach der richtigen Vermögensanlage immer schwieriger“, sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. „Offensichtlich verliert die extrem expansive Geldpolitik auch als Treiber der Wertpapierpreise langsam an Wirkung. Ein wichtiger Faktor des Vermögenswachstums der letzten Jahre fällt damit weg. Gleichzeitig rutschen die Zinsen immer tiefer, bis weit in den negativen Bereich. Die Sparer befinden sich in einem echten Dilemma.“
 

Vermögen in den Industrieländern wächst langsamer

Vom Rückgang des Vermögenswachstums waren vor allem Westeuropa, die USA und Japan betroffen: In Westeuropa (3,2%) und den USA (2,4%) reduzierte sich 2015 die Zuwachsrate gegenüber 2014 auf weniger als die Hälfte. Am anderen Ende der Skala steht die Region Asien (ex Japan) mit einem Zuwachs von 14,8%. Der Abstand zum Rest der Welt wird dabei immer größer. Dies gilt auch im Verhältnis zu den beiden anderen aufstrebenden Regionen, Lateinamerika und Osteuropa, die im Mittel nur noch halb so schnell wie Asien wachsen. Die Zeiten, in denen sie in etwa mit dem Tempo der Asiaten mithalten konnten, sind lange vorbei. Von den insgesamt EUR 155 Billionen weltweiten Brutto-Geldvermögens entfallen inzwischen 18,5% auf die Region Asien (ex Japan), die ihren Anteil damit seit Beginn des neuen Jahrtausends mehr als verdreifachen konnte und auch am Euroraum (14,2%) vorbeigezogen ist.
 

Regional sehr unterschiedliches Schuldenwachstum

Mit 4,5% wuchsen die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte 2015 im selben Tempo wie im Vorjahr. Insgesamt lagen die privaten Schulden Ende des Jahres bei EUR 38,6 Billionen und damit gut ein Viertel über dem Wert vor Ausbruch der großen Finanzkrise. Die Entwicklung in den einzelnen Regionen verlief dabei allerdings sehr unterschiedlich: In Asien (ex Japan) beschleunigte sich das Schuldenwachstum. In einigen Ländern wie Südkorea oder Malaysia liegen die Schuldenstandsquoten der privaten Haushalte mittlerweile auf einem Niveau wie in den USA, Irland oder Spanien kurz vor dem Platzen der Immobilienblase. In Lateinamerika und Osteuropa dagegen verlangsamte sich – bedingt durch die Krise der großen Volkswirtschaften in diesen Regionen – das Wachstum der Schulden deutlich.

In Nordamerika und Westeuropa schließlich war kaum eine Veränderung zu erkennen, die Verbindlichkeiten kletterten nur sehr moderat – und damit im sechsten Jahr in Folge langsamer als die Wirtschaftsleistung. In Summe agierten die privaten Haushalte bei der Schuldenaufnahme also weiterhin sehr vorsichtig; in vielen Ländern Westeuropas setzte sich auch 2015 der Abbau von Schulden fort. „Nur sehr wenige Haushalte scheinen offenbar den Verlockungen der Niedrigzinsen zu erliegen und ihre Nachfrage auf Pump zu erhöhen“, kommentierte Heise. „In ihrer Mehrzahl verhalten sich die privaten Haushalte ökonomisch vernünftig – und damit entgegen den Intentionen der Zentralbanken, die mit ihrer aggressiven Zinspolitik ja gerade die Nachfrage ankurbeln wollen. Für die privaten Haushalte steht aber der notwendige Schuldenabbau nach den Übertreibungen der Finanzkrise im Vordergrund.“

Da 2015 weltweit Vermögen und Schulden nahezu im Gleichschritt wuchsen, legte auch das globale Netto-Geldvermögen, die Differenz von Brutto-Geldvermögen und Verbindlichkeiten, mit etwa derselben Rate zu: Das Plus belief sich auf 5,1% gegenüber dem Vorjahr. In den drei Jahren zuvor war das Netto-Geldvermögen hingegen noch durchgängig zweistellig gewachsen.

In Deutschland wuchs das Brutto-Geldvermögen im vergangenen Jahr um 4,6% und damit mehr als doppelt so schnell wie die privaten Verbindlichkeiten (+2,2%). Daraus resultiert ein kräftiger Anstieg des Netto-Geldvermögens um 5,7%, der in Europa nur von Dänemark und Schweden und im Euroraum nur von Irland übertroffen wird. Hohe Sparleistungen und strikte Schuldendisziplin – die deutsche Schuldenstandsquote ist hinter Österreich die zweitniedrigste in Europa – machen sich bezahlt.
 

Deutschland nur auf Platz 18 der Rangliste der Netto-Vermögen pro Kopf

Dies ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass Deutschland in der Rangliste der 20 reichsten Länder (Geldvermögen pro Kopf, s. Tabelle) weiterhin enttäuschend abschneidet: Mit Blick auf das Netto-Vermögen kommt Deutschland auf den 18. Platz, beim Brutto-Vermögen fiel es gar auf Platz 20 zurück. Die weitgehend fehlende Kapitaldeckung der Rentenansprüche rächt sich in der Vermögensstatistik. Auch Frankreich und Italien beispielsweise sind in den letzten Jahren deutlich abgerutscht und stehen jetzt ähnlich schlecht da. Dominiert wird die Rangliste – neben den unangefochtenen Spitzenreitern Schweiz und USA – in jüngster Zeit von skandinavischen und asiatischen Ländern. Beim Brutto-Geldvermögen steht inzwischen sogar nur noch ein Euroland unter den Top 10: die Niederlande.

Dies ist sicherlich kein Zufall. Die Niederlande verfügen weltweit über eines der besten Pensionssysteme, in dem die für den systematischen Vermögensaufbau in der Breite der Bevölkerung bedeutende betriebliche Altersvorsorge eine große Rolle spielt.
 

Vorsichtige Anlagestrategie kostet 200 Mrd. Euro

Der Vergleich der realen Vermögensrenditen im Euroraum in den letzten vier Jahren zeigt, dass Deutschland neben Österreich am schlechtesten abschneidet. Während die reale Rendite in Deutschland für diesen Zeitraum bei 2,3% lag, erreichen Italien und Spanien Renditen von deutlich über 4%; auch in Frankreich ist sie mit 3,6% wesentlich höher. Die Begründung liegt in dem vorsichtigen Sparverhalten der deutschen Haushalte. Die Kosten dieses Verhaltens zeigt eine einfache Simulationsrechnung.

 

Die deutschen Haushalte haben in den letzten vier Jahren etwa 40% ihres Geldvermögens mit Verlust bei den Banken geparkt. Die reale Rendite dieser Anlage betrug im Durchschnitt dieser Jahre minus 0,4%. Hätten die Deutschen nur 30% in Bankeinlagen gehalten und die so frei gewordenen 10% ihrer Mittel je zur Hälfte auf Aktien und Investmentfonds verteilt, wäre die Vermögensrendite in diesem Zeitraum um nahezu einen vollen Prozentpunkt höher ausgefallen. Die deutschen Haushalte hätten damit zusätzliche Vermögenseinnahmen von rund 200 Mrd. Euro erzielen können. „Hinterher ist man natürlich immer schlauer, aber dass Zeiten extremer Geldpolitik mit negativen Zinsen auch Anpassungen im Anlageverhalten erfordern, ist evident“, kommentierte Heise.

 

„Alte Gewissheiten gelten heute nicht mehr: Vermeintlich sichere Anlagen wie Bundesanleihen sind nicht mehr sicher, sie gefährden vielmehr den Vermögensaufbau. Gleichzeitig nehmen in dem Maße, wie die Geldpolitik ihre Mittel immer mehr ausreizt, die Risiken zu und die Märkte werden immer volatiler. Viele Sparer dürfte auf sich allein gestellt mit diesen Herausforderungen überfordert sein. Neue Sparkonzepte und Vermögenslösungen sind notwendig – dies ist eine Aufgabe, die Finanzindustrie und Politik gemeinsam angehen sollten. Vor allem die Politik sollte jetzt den Sparern nicht noch weitere Belastungen auferlegen, sondern die Rahmenbedingungen für langfristiges Sparen verbessern.“
 

Die globale Vermögensverteilung verbreitert sich

Die Analyse der Vermögensverteilung zeigt ein heterogenes Bild. Die Wachstumsstory der Schwellenländer lässt dort immer mehr Menschen am allgemeinen Wohlstand teilhaben und eine neue globale Mittelklasse bilden. Parallel dazu ist die Armut in den vergangenen Dekaden weltweit deutlich zurückgegangen. Zwar gehört die überwiegende Mehrheit der fünf Milliarden Menschen in den von der Allianz untersuchten Ländern immer noch der globalen Vermögensunterklasse an. Statt 80% (2000) zählen aber heute 69% der Gesamtbevölkerung dazu. In den zurückliegenden Jahren ist immer mehr Menschen der Aufstieg in die Mittelklasse gelungen, insgesamt nahezu 600 Millionen. Die Zahl der Personen hat sich damit auf über eine Milliarde Menschen mehr als verdoppelt; der Anteil der Mittelklasse an der Gesamtbevölkerung kletterte von 10% auf rund 20%. Auch ihr Anteil am Weltvermögen hat sich gegenüber dem Beginn des Jahrtausends beinahe verdreifacht und erreichte Ende 2015 gut 18%. Die globale Mittelklasse wird also nicht nur immer größer, sondern auch immer reicher.

 

Gleichzeitig ist in den letzten Jahren auch die globale Vermögensoberklasse gewachsen, obwohl in den alten Industrieländern heute weniger Haushalte dazu gehören. Ende 2015 waren es weltweit etwa 540 Millionen Personen, gut 100 Millionen oder 25% mehr als noch im Jahr 2000. Sie ist deutlich heterogener als früher, als zu ihr nahezu ausschließlich Westeuropäer, Amerikaner und Japaner zählten: Der Anteil aus diesen Regionen/Ländern ist von über 90% auf 66% gefallen. Allerdings ging auch der Anteil der Oberklasse am globalen Geldvermögen zurück. Diese Entwicklung spiegelt, zumindest auf globaler Ebene, eine breitere Vermögensverteilung wider. „Das Entstehen einer echten globalen Mittelklasse in so kurzer Zeit ist eine der wichtigsten Entwicklungen für die Weltwirtschaft. Bisher wird dieser Prozess allerdings hauptsächlich von China getragen. Wenn es in Zukunft mehr bevölkerungsreichen Ländern wie Indien gelänge, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, kann sich diese Erfolgsgeschichte auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen“, kommentierte Heise.
 

In vielen Industrieländern verliert aber die Mittelklasse

In der nationalen Perspektive zeigt sich ein anderes Bild, vor allem in den Industrieländern. Zur Analyse der nationalen Vermögensverteilung hat die Allianz in diesem Jahr dazu den Anteil der Mittelklasse am Gesamtvermögen im Zeitverlauf untersucht. Ein einheitliches Muster ist dabei nicht zu erkennen. In etwa einem Drittel der untersuchten Länder verliert die Mittelklasse. Es lässt sich ein Prozess der schleichenden Auszehrung der Mitte beobachten, die immer weniger am Gesamtvermögen partizipiert. Dies trifft vor allem auf Eurokrisenländer (Italien, Irland, Griechenland) und alte Industrieländer (USA, Japan, Großbritannien) zu. In etwa der Hälfte der untersuchten Länder ist dagegen ein Anstieg des Vermögensanteils der Mittelklasse festzustellen. Die Mitte gewinnt und gleichzeitig sinkt die Vermögenskonzentration in der Spitze, die Vermögensverteilung wird gleicher. Vor allem in Schwellenländern wie der Türkei, Thailand oder Brasilien geht dies auch mit einem zahlenmäßigen Anstieg der Mittelklasse einher – durch Aufstieg aus der Vermögensunterklasse. In etwa einem Fünftel der Länder schließlich hat sich der Status der Mittelklasse über die letzten Jahre kaum verändert – dazu zählt auch Deutschland, das in Verteilungsfragen eine beachtliche Stabilität aufweist. Unterm Strich bleibt also ein gemischtes Fazit: Von einer allgemeinen Erosion, vom Abstieg der Mittelklasse als weltweitem Phänomen, kann keine Rede sein – wohl aber in vielen Industrieländern.
 

Spitze der Verteilungspyramide entfernt sich immer weiter vom Durchschnitt

Aber auch dort, wo die Mittelklasse nicht verliert, ist die Verteilungsfrage nicht immer klar zu beantworten, wie die Beispiele Schweiz, Frankreich oder auch der Euroraum als Ganzes zeigen. Von den drei Vermögensklassen konnte hier nur eine Klasse zulegen, die Mittelklasse. Die Oberklasse schrumpfte insgesamt, sowohl was ihren Anteil an der Bevölkerung als auch am Netto-Geldvermögen angeht. Dies trifft aber nicht auf deren entscheidende Untergruppe zu, das reichste Bevölkerungsdezil. Dessen Anteil am Vermögen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Mehr Personen partizipieren also an einem durchschnittlichen Reichtum, aber gleichzeitig entfernt sich die Spitze der Verteilungspyramide immer weiter von diesem Durchschnitt – und wird immer dünner. Letztlich trifft dies auch auf die Verhältnisse im globalen Maßstab zu. „Die Verteilungsfrage ist komplizierter als es die Rede von der stetig wachsenden Ungleichheit suggerieren will“, kommentierte Heise. „Entsprechend differenziert sollte daher auch der politische Umgang mit Verteilungsfragen erfolgen. Was aber nicht ausschließt, dass es in einigen Ländern durchaus Handlungsbedarf gibt. Das Ende der Negativzinspolitik wäre sicherlich ein guter Anfang.“
 


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