Realtime by RTFXForex Trading
Powered byARIVA.DE
 

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Eurokrise: I am back
13.04.2012

Ja, die Eurokrise ist zurück. Es ist unwahrscheinlich, dass man die Märkte mit „Rettungsschirmen“ noch täuschen kann. Den kompletten Kollaps von Spanien und Italien (= Euro- und Systemende) kann man vielleicht noch über direktes Monetisieren der Staatsanleihen verhindern, dann reicht aber keine Billion Euro, sondern man braucht 10 Billionen.

 

von Walter K. Eichelburg

Nachdem die Banken in Italien und Spanien mit dem Geld aus den LTRO-Monsterdrucken der EZB im Dezember 2011 und Februar 2012 massiv Staatsanleihen gekauft haben, sind sie jetzt mit diesen Carry Trades unter Wasser, weil durch die steigenden Zinsen die Kurse gesunken sind. Daher ist die Situation jetzt vermutlich noch kritischer als im Spätherbst 2011. Damals, das kam jetzt raus, wäre der Euro fast untergegangen, nur eine konzertierte Aktion der grossen Zentralbanken rettete ihn.


Die Finanzwelt ist daher nicht mehr so heil, wie es uns in einer vermutlichen PsyOp „Heile Welt“ von Februar bis März suggeriert werden konnte. Der grösste Krisenfall ist eindeutig Spanien mit seinen maroden Banken und Regionen im Pleitezustand (zahlen kaum noch Rechnungen). Die Regierung Rajoy versucht mit „Einsparungen“ in letzter Sekunde den Abverkauf seiner Staatsanleihen aufzuhalten. Ebenso kommen laufend Dementis, dass man einen Bailout durch die Rettungsschirm EFSF nicht brauchen würde. Bei Griechenland, Irland und Portugal war es genauso, einige Tage nach den Dementis kam heraus, dass bereits über eine Rettung verhandelt wurde.


Vor einigen Tagen haben die Euro-Finanzminister in einer Propagandaaktion ihren EFSF auf „Eine Billion“ aufgestockt. Das sind reine Lügen, denn es wurden verschiedene Zahlen zusammenaddiert und dann das Ergebnis in US-Dollar ausgewiesen. Die Märkte glauben es nicht wie man sieht. Real möchte kein Finanzminister mehr vor sein Parlament und Volk treten und eine weitere Aufstockung verlangen. Ausserdem sollen marode Staaten wie Italien oder Spanien da selbst grosse Summen bezahlen. Die sollen sich also selbst retten?


Die Aktienkurse, besonders bei Bankaktien (z.B. Commerzbank -22% vom Hoch dieses Jahres) gehen auch schon wieder runter. Nur die Goldpreisdrückung funktioniert noch, diese dürfte aber die letzten Goldreserven Europas kosten, denn laut Markt-Insidern kaufen Käufer aus Asien alles auf, sobald der Preis etwas sinkt. Wenn diese Goldreserven weg sind, oder die Zentralbanken nicht mehr Gold hergeben wollen, bricht die Preisdrückung zusammen und der Goldpreis explodiert. Dann ist das Ende des Euro sicher. Das jetzt verkaufte oder verleaste Gold fehlt dann zum Aufbau neuer Währungen. Denn nach dem Verlust der Ersparnisse wird die Bevölkerung neuen Fiat-Währungen nicht mehr trauen.


Man sieht es gerade in der Türkei, die mehrere Hyperinflationen sah und wo jetzt wieder eine kommen dürfte.  Dort versucht die Zentralbank der Bevölkerung ihr Gold herauszulocken. Der Ergebnis ist dürftig: gerade 1.3  Tonnen von geschätzten 5000 Tonnen Gold in Privatbesitz dürften gegen verzinstes „Papiergold“ abgeliefert worden sein. Auch die Sparquote ist dort sehr niedrig, da man den Banken nicht traut und lieber in Gold anlegt. Das wird auch bei uns so sein, wenn das Ersparte weg ist. Auch wurde in der Türkei nach der letzten Hyperinflation 2001 die alte politische Klasse abgewählt.


Ja, die Eurokrise ist zurück. Es ist unwahrscheinlich, dass man die Märkte mit „Rettungsschirmen“ noch täuschen kann. Den kompletten Kollaps von Spanien und Italien (was das Euro- und Systemende bedeuten würde) kann man vielleicht noch über direktes Monetisieren der Staatsanleihen verhindern, dann reicht aber keine Billion Euro, sondern man braucht 10 Billionen oder so. Denn Frankreich ist auch bald dran, speziell, falls der Sozialist Hollande neuer Präsident wird, was sehr wahrscheinlich ist. Ein hyperinflationäres Ende des Euro ist bald wahrscheinlich. Dann braucht man die Rettungsboote aus Gold und Silber wirklich.

www.hartgeld.com


h - dein Beitrag hier

 

Top News

  • Bankgeheimnis abgeschafft in vielen Staaten, ohne Protest. - Doch es gilt, das Gerede aus dem Bundesfinanzministerium von Transparenz und Fairness in Steuerfragen als das zu enttarnen, was es ist: Ein heuchlerischer Sirenengesang, der die Bürger darüber täuschen soll, dass der Staat nie das Beste für den Bürger, sondern stets das Beste von ihm will: Die Früchte seiner Arbeit – sein Geld.

    Weiterlesen...
  • Nachdem es eine Programmbeschwerde nach der anderen hagelt in Sachen Manipulation bei der Ukraine-Russland-Berichterstattung geht der NDR nun einen Schritt nach vorn und lobt seine Reporter vor Ort. Diese leisten angeblich tapfere Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten und müssen auch noch Anfeindungen aus dem Internet ertragen.

    Weiterlesen...
  • Mit Deutschen kann man alles machen: PKW-Maut, Total-Überwachung, TTIP, Anti-Streikgesetz - um nur ein paar aktuelle Schlagzeilen zu nennen von Gesetzen und Initiativen, welche die ehemalige Mittelschicht in Deutschland wieder ein Stück weiter pulverisieren werden.

    Weiterlesen...
  • Goldpreis fällt unter wichtige charttechnische Unterstützung auf ein 4-Jahrestief. Prognose: weiter runter. - Auch Euro abwärts.

    Weiterlesen...
  • Das Säbelrasseln gegen Russland wird täglich lauter. Die NATO-Spitze warnt offen vor der russischen Gefahr. Polen will Streitkräfte nach Osten verlagern. Generalsekretär Stoltenberg legt nacht. - Fidel Castro beschuldigt die NATO, einen „Vernichtungskrieg“ gegen Russland auslösen zu wollen.

    Weiterlesen...
  • Russland will der Ukraine nur noch Gas liefern, wenn die Altschulden bezahlt werden und dann auch nur gegen Vorkasse. Damit zeichnet sich immer mehr ab: Im Winter müssen EU-Steuerzahler die Gasrechnung für die Ukraine begleichen inklusive der Kiew-Gas-Schulden in Höhe von 3,1 Milliarden.

    Weiterlesen...
  • SPIEGEL online enpuppt sich nicht nur als BND-Pressestelle, sondern hetzt nach unbewiesenen NATO-Behauptungen nun fast tägich mit neuen Schreckensmeldungen gegen Russland. SPIEGEL-Journalismus, der neue "Völkischer Beobachter"?

    Weiterlesen...
  • Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat die AfD als "Hooligans in Nadelstreifen". Anlass für Akif Pirinçci, der Dame einen Brief zu schreiben.

    Weiterlesen...

Mainstream

News-Letter

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.