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Sinn: Italien kippt, GR schwelt - es wird schrecklich

Ifo-Präsident Sinn kritisiert Gipfelbeschlüsse als brandgefährlich.  Für die hiesigen Steuerzahler, Rentner und die Hartz-IV-Empfänger „fängt die Krise jetzt erst an, schrecklich zu werden“. - Kapital flüchtet aus Italien. - GR: Schuldenschnitt von 50 Prozent sei völlig unzureichend.

 
Stoppt das BVerfG den EFSF Wahn?

Gerade noch schien die Finanzwelt "gerettet". Am Bundestag vorbei sollten Milliarden und Billionen per Geheimzirkel verteilt werden. Doch mit dieser Geheinmiskrämerei ist jetzt schluss. Das Bundesverfassungsgericht stoppt das EFSF-”Vertrauensgremium” und setzt das EFSF-Gesetz teilweise außer Kraft. Die Entscheidung des BVgerG kommt einer Sensation gleich.  Was bedeutet dies  für die Zukunft?

 
Banken gerettet, Deutschland bankrott

Die beschlossene Hebelung des EFSF ist eine Katastrophe für Deutschland. Auch wenn die Folgen nicht sofort sichtbar sind – sie werden mit tödlicher Sicherheit ihren Tribut fordern. ESFF bedeutet: Die Geschwindigkeit, mit der wir gegen die Wand rasen, wird erhöht.

 
Die Lüge von der Euro-Rettung

Die EU und die EWU sind gescheitert. Schuld daran sind nicht die Griechen oder Italiener, die Portugiesen oder Spanier, sondern Bank(st)er, Finanz-„Dienstleister“, Milliardäre und Politiker. Die aktuelle Diskussion um den Euro ist ebenso dumm wie verlogen. Es geht gar nicht um die „Rettung“ Griechenlands, Europas oder des Euros – es geht um die Rettung der Privilegien und Profite der Banken.

 
Italien stellt sich stur - PIIGS Party geht weiter

Kaum ist der totale EFSF durch, erlahmt auch schon der Sparwille in der Südschiene. Warum auch Disziplin,  wenn Deutschland zahlt oder die EZB Staatsanleihen von Pleiteländern kauft? Die Empörung ist groß - aber sie ist nutzlos. Ökonomen attackieren italienische Regierung: „De facto finanziert die EZB Staatsausgaben Italiens mit der Notenpresse“. - IMK: „So manövriert man sich in den Abgrund“.

 
EFSF: Bundestag beschließt Enteignung Deutschlands

Wenn’s ums Ganze geht, sieht man den Bundestag in seltener Einmütigkeit. Noch bevor es überhaupt zur EFSF-Abstimmung kommt, steht das Ergebnis schon fest. Mit einem Abstimmungsergebnis von  über 90% macht der Bundestag der  ehemaligen DDR-Volkskammer echte Konkurrenz. Wahrscheinlich blüht den Politikern im Reichstag auch das gleiche Schicksal.

 
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  • AfD Petry/von Storch: Der neue Bundesvorstand steht zu den politischen Leitlinien. - Seit Sonntag über 600 Mitglieder ausgetreten.

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  • Die Situation um den Euro spitzt sich zu. Es sieht so aus als wenn internationale Großinvestoren sich vom Euro verabschieden. Kommt es zu einem spekulativen Angriff auf den Euro mit drastisch sinkenden Kursen?

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  • Paris und Berlin streiten über Schuldenschnitt für Griechenland. Der französische Premierminister Manuel Valls ging auf Distanz zur deutschen Position und sagte am Dienstag, eine Umschuldung dürfe "kein Tabuthema" sein.

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  • AfD Petry: "Sollte Merkel  an ihrer katastrophalen Schadenspolitik festhalten, ist es an der Zeit, die deutschen Bürger zu Wort kommen zu lassen und auch in Deutschland ein Referendum über die Rettungspolitik der Bundesregierung durchzuführen."

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  • Griechenland: Das NEIN-Referendum gibt einen klaren Hinweis auf die Wahlen, die zum Jahresende in Portugal und Spanien stattfinden. Das linke Lager in Europa kann seinen ersten Gewinn gegen die Fiskal-Union verbuchen.

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  • Finanzanleger verlieren Vertrauen in Gold? Netto-Long-Positionen bei Gold auf 15,6 Tsd. Kontrakte mehr als halbiert. Sie liegen aktuell auf dem niedrigsten Stand seit drei Monaten. Die Short-Positionen wurden dabei auf ein Rekordhoch ausgeweitet.

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  • Ifo-Präsident Sinn rät Griechenland zur Drachme. „Die Drachme sollte sofort als virtuelle Währung eingeführt werden“.

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  • Griechenland-Referendum: Klares "Nein". Rund 60 Prozent der Griechen haben nach Auszählung von mehr als als 80 Prozent der Wahlscheine das Spar-Programm der europäischen Gläubiger abgelehnt.

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