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2011: Jahr der brutalen Schocks

2011 wird das Jahr sein, in dem die staatlichen Maßnahmen, die nur die oberflächlichen Folgen der Krise beheben konnten, ihre Wirkung verlieren. Dann wird die Krise wieder ihre volle Kraft entfalten können, und offensichtlich werden, wie weit der Zerfall der Welt – und öffentlichen Ordnung in den letzten Jahren fortschreiten konnte. 

 
Euro-Rettung: Albtraum für Deutschland

Euro-Rettungsfonds: Führende EU-Parlamentarier drängen Bundesregierung, deutsche Interessen zu wahren. EU-Parlamentsvize Koch-Mehrin: „Stabilisierung des Euro darf nicht zum Albtraum für Deutschland werden. Ferber: „Schäuble darf nicht nachgeben“ .

 
Ämter schnüffeln immer häufiger heimlich in Konten

Die heimliche Konto-Schnüffelei durch deutsche Ämter hat 2010 einen neuen Rekord erreicht. Immer häufiger werden die Konten argloser Bürger ausspioniert. Was anfangs nur zur Abwehr von Terrorismus und Geldwäsche erlaubt war, geschieht immer öfter auch ohne konkreten Anhaltspunkt für einen Gesetzesverstoß.

 
EU: Doch keine Solidarhaftung für Einlagensicherung?

Die EU-Schnapsidee, dass die nationale Einlagensicherung für Banken europa-weit zusammengelegt werden soll, wird nun abgemildert. Im Klartext hieße das: der deutsche Einlagensicherungsfonds müsste auch für Pleiten von anderen europäischen Banken haften.

 
Rio im Regen

Sauwetter statt Samba! Anders als im Hochglanzreiseführer zeigt sich Rio de Janeiro grau in grau. Auch damit muss man rechnen.

 
Euro-Krise: Brüssel rechnet mit dem Schlimmsten

EU-Kommission rechnet mit Verschärfung der Schuldenkrise in der Euro-Zone. Internes Papier: „Neue, zudem verschärfte Spannungen scheinen in den ersten Monaten des Jahres 2011 unausweichlich“.  Alle bisherigen Anstrengungen hätten nicht vermocht, die Befürchtungen der Anleger zu zerstreuen. Weitreichende Reform des Rettungsschirms geplant.

 
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Top News

  • Surf-Steuer im Internet: Ungarn will den Datenverkehr besteuern. Geplant ist eine Abgabe für Internetanbieter von 150 Forint (knapp 0,49 Euro) pro Gigabyte.

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  • Mindestens elf Banken aus sechs Euro-Ländern haben einem Medienbericht zufolge den seit Monaten laufenden Fitnesscheck der Aufseher nicht bestanden - darunter auch deutsche Institute wie die Commerzbank und Royal Bank of Scotland? - Euro runter nach Aufkommen der Gerüchte.

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  • Neue Umfrage: FDP nur noch 2%, AfD 8%. Außerdem: Eine klare Mehrheit von 66 Prozent der Befragten würde es angeblich persönlich nicht stören, wenn es ein Asylantenheim in ihrer Nähe gäbe.

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  • SPIEGEL ONLINE meldet einen angeblichen Giftgaseinsatz in Kobane. Augenzeugen berichten von Ohnmacht und Atemnot. Außerdem sollen US-Waffen in die Hände des IS gefallen sein.

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  • Die Vorwürfe von Menschenrechtlern, dass die Ukraine Greueltaten gegen das eigene Volk im Osten begeht, ruft die Pressestelle vom BND - SPIEGEL ONLINE - auf den Plan: das  sei alles nur Russenpropaganda.

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  • Jürgen Trittin geht gegen den SPIEGEL vor, wegen eines Falschzitats. Angeblich soll er die Grünen in Baden-Würtemberg mit Waziristan verglichen haben.  Waziristan ist eine Taliban-Hochburg in Pakistan.

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  • Schweden will das mysteriöse U-Boot nun mit Waffengewalt an die Oberfläche zwingen. Wie das genau funktionieren soll, ließ der schwedische Militärchef aber offen.

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  • Das wird teuer: Der Deutschen Bank droht eine Rekordstrafe seitens der US-Behörden wegen Devisenmanipulation. Laut einer Analyse der Citigroup sind 5,1 Mrd. Dollar zu zahlen. Auch andere Banken im Visier der US-Ermittler.

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