Deutsche Bank: höhere Strafzinsen oder Steuern auf Sparguthaben?

    Im Internet verbreitet sich ein brisantes Statement der Deutschen Bank: „Die EZB und die Bank of Japan sollten sich wesentlich entschlossener in Richtung Strafzinsen bewegen, entweder mit negativen Einlagezinsen für Privatkunden oder direkter Vermögenssteuern“. 

     

    Die einflussreichste und größte Bank Europas kam vor ein paar Tagen mit einem schockierenden Statement heraus, das uns alle betreffen wird. Wie Ihnen bereits bekannt ist, pumpten die Zentralbanken in ihrem Versuch die Wirtschaft zu stimulieren, seit 2008  Billionen neuer Währungseinheiten ins Finanzsystem und senkten die Zinsen auf Rekordtiefs. Dann kam etwas bis dahin nie dagewesenes ins Spiel – negative Zinsen.

     

    Die EZB führte sie in 2014 ein und die Bank of Japan erstmals in diesem Januar. Die Schweiz, Dänemark und Schweden haben sie ebenfalls eingeführt. Inzwischen notieren weltweit Staatsanleihen im Umfang von mehr als 8 Billionen Dollar mit negativen Renditen. Es ist die Perversion von Sparen, Marktwirtschaft und Zukunftsplanung. 

     

    Doch der Deutschen Bank scheint das alles noch immer nicht weit genug zu gehen. Wie „ZeroHedge“ am Sonntag berichtete, ist es für Dominic Konstam, Global Head des Zins-Researchs, an der Zeit für den nächsten, noch radikaleren Schritt: „Die EZB und die Bank of Japan sollten sich wesentlich entschlossener in Richtung Strafzinsen bewegen, entweder mit negativen Einlagezinsen für Privatkunden oder direkter Vermögenssteuern“. 

     

    Mit anderen Worten: Die Deutsche Bank spricht sich dafür aus, dass Zentralbanker direkt auf die Sparkonten der Leute zugreifen sollten. Die „Guthaben-Steuer“ wäre eine noch radikalere Version von negativen Zinsen. Die USA haben noch keine negativen Zinsen eingeführt – schließen sie aber nicht aus. Im Februar sagte Fed-Chefin Yellen, dass negative Zinsen „nicht vom Tisch“ wären.

     

    Die „Erholung“ der US-Wirtschaft ist die schwächste sei dem zweiten Weltkrieg. Sollten die EZB und die Bank of Japan eine Guthabensteuer beschließen, dann können Sie darauf wetten, dass es die Fed ebenfalls in Betracht ziehen wird. Wer immer noch glaubt, dass Fed, EZB oder andere Notenbanken den Weg, „zurück in die Normalität der Geldpolitik“ beschreiten, kann eigentlich nicht mehr von dieser Welt sein. 

     

    Ich bin nicht nur davon überzeugt, dass uns der gerade erste begonnene Bullenmarkt in den Edelmetallen noch für lange Zeit erhalten bleibt, sondern dass dieser im weiteren Verlauf eine noch sehr viel stärkere Intensität annehmen wird. Kurzfristig sollte sich der Markt allerdings Zeit nehmen um zu prüfen, ob die jüngsten Kursanstiege auch gerechtfertigt sind.

     

    Denn zuletzt zeigten sich klare Anzeichen von Überhitzung. Selbst Gold- und Silberexplorer, die voraussichtlich nie eine Umweltgenehmigung erhalten und somit faktisch auf wertlosen Projekten sitzen, wurden von der jüngsten Kaufwelle mit nach oben gespült. Korrekturen, wie wir sie diese Woche gesehen haben, sind für den Markt eine gute Gelegenheit, die Spreu vom Weizen zu trennen. 

     

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