Wurde Farage bedroht?

    Das plötzliche Abtauchen der Brexit-Anführer muss bedenklich stimmen. Normalerweise treten Politiker zurück, wenn sie verloren haben. Dass die Sieger nun zurücktreten könnte politische aber auch andere Gründe haben.

     

    Darauf hat der Mainstream und die Politik nur gewartet: die Galionsfiguren des Brexit kippen reihenweise um. Auf die Unterschrift zum EU-Austritt kann man jetzt wahrscheinlich lange warten. Vielleicht passiert es auch nie. Und genau das sollte vermutlich erreicht werden.

     

    Im Internet gibt es Spekulationen darüber, dass Nigel Farage möglicherweise bedroht worden ist. Er kommentierte seinen Abgang spärlich:  "Was ich heute sage ist: Ich will mein Leben zurück." Reden so Gewinner? Was meint er damit?

     

    Wurde er von dunklen Kräften zum Rücktritt gezwungen? Normalerweise treten Politiker zurück, wenn sie verloren haben. Dass die Sieger nun zurücktreten könnte politische aber auch andere Gründe haben.

     

    Es sieht so aus, als wenn die Anführer der Brexit-Kampagne Schritt für Schritt aus dem Verkehr gezogen werden. Sie gehen angeblich freiwillig, doch es bleiben viele Fragen offen.

     

    Es bleibt nur zu hoffen, dass die Hintergründe und Ursachen für diese merkwürdigen Rücktritte bald ans Licht kommen. Bekannt ist, dass gerade die Finanzindustrie sich vehement gegen einen Brexit ausgesprochen hat. Wurde von dieser Seite vielleicht etwas Druck gemacht?

     

    Die Häme aus Politik und Medien lässt nicht lange auf sich warten. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat den Rückzug des britischen Politikers Nigel Farage von der Spitze der EU-skeptischen Partei Ukip eineinhalb Wochen nach dem Brexit-Votum als "sehr feige" bezeichnet.

     

    "Auf einmal ziehen sich Politiker wie Boris Johnson und Nigel Farage wieder in ihr Schneckenhaus zurück", sagte er dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe) mit Blick auf das Abtauchen der führenden Brexit-Befürworter. "Ich hoffe, dies dürfte eine Lehre sein, dass man politischen Opportunisten wie der AfD in Deutschland oder Geert Wilders in den Niederlanden nicht auf den Leim gehen darf", sagte Asselborn weiter.

     

    Auch Hans-Olaf Henkel, MdEP (EKR-Fraktion, ALFA) äußert sich zum Rücktritt von Nigel Farage: "So wie Boris Johnson kneift nun auch Nigel Farage. Ein deutlicheres Urteil über eine politische Entscheidung konnten Beide kaum abgeben. Hätten die Wähler vorher davon gewusst, wie die Galionsfiguren der Leave-Kampagne reagieren werden, wäre eine Mehrheit für den Brexit wohl kaum zustande gekommen."

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