AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Rettungsprogramm: Griechenland zickt rum


Griechisches Parlament, über dts NachrichtenagenturGriechenland verlangt nach drei milliardenschweren Rettungsprogrammen ein Ende der Einflussnahme durch seine Geldgeber. "Europa sollte nicht über Kontrolle funktionieren", sagte Griechenlands Finanzminister Efklidis Tsakalotos "Zeit-Online".

Man könne die Dinge in einer Krise kontrollieren, aber "irgendwann muss man sagen: Die Krise ist vorbei und jetzt ist es Zeit, von Kontrolle zu Partnerschaft überzugehen".

Für die Menschen in Griechenland sei es sehr wichtig, wieder selbstbestimmt leben zu können. Der Finanzminister will nach acht Jahren Krise in diesem Sommer das Rettungsprogramm abschließen und wieder eigenständig Geld am Kapitalmarkt aufnehmen. Die internationalen Gläubiger des Landes diskutieren aber, Griechenland vorsorglich einen Kredit bereitzustellen, um Engpässe im griechischen Staatshaushalt zu vermeiden. Das lehnt Tsakalotos ab.

"Eine solche Kreditlinie wäre nichts anderes als ein neues Programm mit Konditionen und Reformverpflichtungen", sagte der Finanzminister. "Es ist weder in Deutschlands noch in Griechenlands Interesse, weiterhin Rettungsprogramme zu haben." Irgendwann müsse man "einem Land auch vertrauen", dass es seine Verantwortung ernsthaft wahrnehme.

Um die Eurozone weniger krisenanfällig zu machen, plädiert Tsakalotos für eine umfassende Reform der Währungsunion, so wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sie vorgeschlagen hat. "Frau Merkel könnte kühner sein", sagte er. "Das wäre gut für Deutschland und für ihr Erbe als europäische Politikerin." Die Probleme der Eurozone würden nicht gelöst, indem man einfach so weitermache wie bisher. Dabei gehe es nicht immer nur um mehr Geld. Die Situation in Italien zeige, wie verletzlich der Euro immer noch sei.

"Es wäre schön, wenn wir zu einer Eurozone kämen, die proaktiv handelt und nicht ständig nur reagiert", sagte Tsakalotos. Eine Währungsunion müsse über einen Mechanismus verfügen, der regionale Ungleichheiten angehe. "Es ist unvermeidbar, dass die Eurozone unter Druck gerät, wenn es einer Region sehr gut geht und der anderen nicht."

Er kritisierte auch das deutsche Wirtschaftsmodell. "Es funktioniert nicht, wenn sich jedes Mitgliedsland so stark auf Exporte fokussiert wie Deutschland." Eine Entscheidung über das Ende des griechischen Hilfsprogramms soll am 21. Juni bei dem Treffen der Eurogruppe in Brüssel fallen. Tsakalotos erwartet, dass die Gläubiger einer Schuldenerleichterung zustimmen, die sie dem Land bereits zugesagt hatten. Sollte es diese nicht geben, "werden wir offenkundig keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben".

Zwar baue das Land eine finanzielle Reserve auf, aber ohne Zugang zu den Kapitalmärkten wäre es weiterhin auf Rettungskredite angewiesen. Die Verschuldung Griechenlands hatte die Eurozone im Jahr 2010 in eine tiefe Krise gestürzt. Dem Land wurden Kredite in Höhe von mehr als 300 Milliarden Euro gewährt - keinem anderen Land der Welt musste bislang so umfangreich geholfen werden.

Foto: Griechisches Parlament, über dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die Beteiligung der Bundeswehr an der Absicherung eines möglichen Friedensabkommens in der Ukraine im Rahmen einer multinationalen Truppe wird in der SPD offengehalten. "Die SPD-Fraktion hat auf die [ ... ]

Nach dem schweren Brand mit dutzenden Toten im Schweizer Skiort Crans-Montana hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein Kondolenztelegramm an den Bundespräsidenten der Schweiz, Guy Parmelin, geschickt. "An [ ... ]

Durch den Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht sind rund 40 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Frédéric Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, [ ... ]

Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, Benjamin Jendro, fordert ein Umdenken der Politik beim jährlichen Silvesterfeuerwerk. "Wir brauchen im neuen Jahr definitiv andere Rahmenbedingungen, [ ... ]

Die Grünenpolitikerin Ricarda Lang hat nach ihrem Rückzug als Parteichefin erwogen, der Politik den Rücken zu kehren. "Nach meinem Rücktritt vom Parteivorsitz habe ich darüber [ ... ]

Angesichts der Gewaltvorfälle in der Silvesternacht und der Unfälle durch Feuerwerk und Böller mit Toten und Verletzten fordern deutsche Politiker unterschiedliche Gegenmaßnahmen. "Die [ ... ]

Grünenpolitikerin Ricarda Lang hält die Social-Media-Präsenz von Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) für vorbildlich. "Er beherrscht die Kunst, Nähe über [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.