Die drei Monster der EU: EFSF, ESM und ELA

    Die Euro-interne Enteignungsprozedur läuft auf Hochtouren - nur der Mann auf der Straße realisiert es nicht. Die Medien kapieren es nicht  - oder verschweigen es. Deshalb hier noch einmal eine Erklärung zu den drei Hauptinstrumenten, mit deren Hilfe das Vermögen der Nordschiene enteignet wird: EFSF, ESM, ELA.


     
    von Peter Boehringer
     
    1. Monster: ELA
     
    Griechenland druckt  jetzt ganz offen (Euro)Geld zu Gunsten seiner insolventen und aktuell (wegen der vielen griechischen Steuer-Auswanderer) auch illiquiden Banken. Dies zu direkten Lasten des Kollektives aller in Euro sparenden und entlohnten Bürger! Natürlich illegitim - und sogar illegal - gäbe es da nicht das Schlupfloch der sogenannten "ELA" - die Notfall-Geldhilfe.  Was das genau ist,  sollten Sie unbedingt im Artikel lesen - unten ein Auszug. Der Schaden hieraus für uns alle kann sogar die komplette griechische Staatsschuld noch um ein Mehrfaches (!) übertreffen! Und glauben Sie ja nicht, dass nicht auch andere EU-Staaten die ELA-Klausel ziehen könnte, wenn eines Tages selbst die Billionen-schweren Transfers via EFSF etc. nicht mehr ausreichen sollten...:
     
    Wie wir Griechenland finanzieren (ganz ohne Bundestag oder Demokratie) – praktisch erklärt: http://eurodemostuttgart

    ELA heißt: „Emergency Liquidity Assistance“. Also Notfall-Liquiditäts-Hilfe. Oder noch klarer: Notfall-Geld-Hilfe. Das klingt nun schon etwas gefährlicher, nicht wahr? Natürlich werden sie in keiner Zeitung oder Mainstreammedium diese Übersetzung lesen, denn sie ist viel zu klar und ehrlich.

    Was bedeutet nun ELA in Griechenland konkret:

    1. Die Griechische Notenbank drückt die „Enter“-Taste und schafft aus dem Nichts einige Milliarden EURO.

    2. Diese EURO werden den griechischen Banken als Geldhilfe zu Minizinsen „geschenkt“, weil die sonst vielleicht Pleite gehen würden. Von da aus finden diese EURO ihren Weg in die Wirtschaft, zu den Bürgern und auch letztlich zum griechischen Staat.

    3. Die ELA-EURO sind echte Euro! Banken und andere Eigentümer dieser ELA-Euro können sich mit diesen Euro genauso gut Waren und Dienstleistungen kaufen wie mit anderen Euros.

    4. Die aus dem Nichts geschaffenen ELA-EURO haben also eine reale Kaufkraft. Genau wie die EURO in unseren Geldbeuteln. Es stellt sich nun die Frage: Woher kommt die reale Kaufkraft?

    5. Tja, die brutale Wahrheit: Der Gewinn an Kaufkraft der ELA-EURO entspricht exakt dem Verlust an Kaufkraft aller anderen im Umlauf befindlichen EURO. Die Schaffung von ELA-EURO ist nichts anderes als die anteilige direkte und unmittelbare Enteignung aller EURO-Besitzer. Alle. Vom HartzIV-Empfänger bis zum Milliardär.

    6. Natürlich ist dem EZB-System eigentlich das „Gelddrucken“ – nichts anderes ist ELA – verboten, aber die EZB ist sowieso ein Verbrecherladen, der sich keinen Deut um Moral oder Recht schert.

    7. Dank der Verbrecher-EZB führt das Gelddrucken der Griechischen Notenbank automatisch zu „Guthaben“ bei der Deutschen Bundesbank. Dieses System ist dermaßen pervers, man kann es tatsächlich kaum in Worte fassen: Griechenland druckt sich EURO und Deutschland haftet via EZB und Bundesbank automatisch für diese illegale Gelddruckerei. Und Deutschland heißt: Sie und Ich!

    Da Griechenland faktisch und real und unabänderlich Pleite ist, wird sich Griechenland bis auf weiteres durch „Gelddrucken“ unter dem Kürzel ELA finanzieren. Milliarden über Milliarden bis zum Sankt Nimmerleins Tag. Kaufkraft, die widerrechtlich direkt aus unseren Vermögen abgesogen wird. Ohne demokratische Legitimation. Ohne demokratische Kontrolle. Ohne dass je ein Volk diesem ganzen Wahnsinn je zugestimmt hätte.

     

    2. Monster: EFSF
     
    Der EURO- und EU-Rettungswahnsinn wird also aktuell auf die suizidale Spitze getrieben. Inmitten dieses EU-Wahnsinns hier eine der wenigen rationalen und noch selbst und unkorrumpiert denkenden politischen Stimmen in Euroland. Bezeichnenderweise aus einem der kleinsten Eurostaaten - und dort aus dem Munde eines Politikers einer kleinen (aber für die Regierungsmehrheit wichtigen) Partei:
     
    Slowakei: Nein zu mehr EFSF
    Der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik will die geplante Kapitalaufstockung und Vollmachtserweiterung des Euro-Krisenfonds EFSF scheitern lassen. „Ich werde alles tun, um die entsprechenden Gesetze im Parlament zu Fall zu bringen“, sagte Sulik in einem Interview der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“.  Zwar hatten die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder am 21. Juli eine Aufstockung des EFSF um weitere 340 auf 780 Milliarden Euro beschlossen. Außerdem soll der Krisenfonds Staatsanleihen verschuldeter Euro-Länder kaufen dürfen und klammen Banken über Regierungskredite neues Kapital zur Verfügung stellen. Die Vereinbarung tritt aber nur in Kraft, wenn sie von allen 17 Euro-Ländern formell genehmigt wird. In der Slowakei ist dafür die Zustimmung des Parlaments unverzichtbar. „Und wir stimmen auf jeden Fall mit Nein“, sagte Sulik, Gründer und Vorsitzender von „Freiheit und Solidarität“, einer der vier Regierungsparteien.
     

    3. Monster: ESM
     
    Und wenn Sie schon beim Thema (EFSF/ESM) sind, lesen Sie auch gleich Eike Hamers Artikel dazu samt dem Hinweis auf Protestmöglichkeiten. www.goldseiten.de

    In Zukunft wird es unbedeutend sein, wen die Bevölkerungen als Vertreter wählen. Über die Politik in den Ländern entscheiden willkürlich nicht demokratisch kontrollierbare und rechtlich nicht belangbare EU-Funktionäre.

    Mit der Einführung des ESM  werden drei Entwicklungen vorgegeben:

    • 1. Die Machtergreifung der EU-Funktionäre über die vormals souveränen Mitgliedsländer und damit die Abschaffung der Demokratie in Europa und
    • 2. der Ansporn zu ungehemmter Schuldenmacherei in den EU-Mitgliedsländern, weil insbesondere die soliden und erfolgreichen Bürger über die durch den ESM eingeführte Schuldenunion dafür zur Kasse gebeten werden und
    • 3. das absehbare Ende des Euro und der EU, weil die Bürger sich diese vorprogrammierte Ausplünderung und Entdemokratisierung nicht ewig gefallen lassen werden.

     

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