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Städte- und Gemeindebund fürchtet Coronavirus-Panik


Krankenhaus, über dts NachrichtenagenturDie Kommunen warnen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in der Bundesrepublik vor Panik.

"Deutschland ist nicht erst seit Bekanntwerden des neuen Virus sehr gut auf einen möglichen Ausbruch von Pandemien vorbereitet", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). "Derzeit besteht in Deutschland trotz der jetzt aufgetretenen Infektionsfälle mit dem Coronavirus kein Grund zur Panik."

Landsberg sagte, die Gesundheitsbehörden würden ihr Vorgehen eng abstimmen und ihre Pläne fortlaufend aktualisieren. Es gebe einen nationalen Pandemie-Plan und eine sehr gute Koordinierung von Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen durch das Robert-Koch-Institut. "

Auch die Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte sind informiert und sensibilisiert", sagte Landsberg. Das Vorgehen bei den ersten Infektionsfällen im Landkreis Starnberg habe gezeigt, dass es gelinge, rasch und erfolgreich gegen einen Ausbruch vorzugehen: "Eine Abriegelung von Städten oder Gemeinden erscheint unwahrscheinlich und nicht notwendig."

Die Bundesbürger, so der Städtebund-Geschäftsführer, sollten die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten einfachen Verhaltensregeln - wie etwa regelmäßiges gründliches Händewaschen oder ausreichenden Abstand bei Erkrankungen – berücksichtigen: "Bei ersten Anzeichen einer Erkrankung sollten sie sich in ärztliche Behandlung begeben und bei einem begründeten Verdacht auf eine mögliche Infektion ihren Arzt oder ihre Ärztin darauf hinweisen."

Landsberg sagte, die medizinische Versorgung in Deutschland sei sehr gut. "Die Flughäfen, über die weitere Fälle eingeschleppt werden könnten, sind entsprechend vorbereitet", sagte er. Zudem sei die Meldepflicht zu möglichen Erkrankungsfällen verschärft worden: "Krankenhausalarmpläne regeln genauere Abläufe bei außergewöhnlichen Lagen in den Bundesländern. Die Krankenhäuser sind auf Seuchen vorbereitet und proben regelmäßig den Ernstfall."

Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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