AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Chemieproduktion seit Jahresbeginn um zehn Prozent gesunken


Industrieanlage, über dts NachrichtenagenturDer Chemieverband VCI hat angesichts der weiter drastisch steigenden Energiepreise vor Insolvenzen, Abwanderung und Arbeitsplatzverlusten gewarnt und die Bundesregierung zu gezielteren Hilfen aufgefordert. "Die Lage ist dramatisch. Seit Jahresbeginn ist die Chemieproduktion um zehn Prozent gesunken", sagte Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

Die Talsohle sei noch nicht erreicht. "Mit zunehmender Dauer der Energiekrise dürfte es bei vielen Unternehmen an die Substanz gehen", so der Verbandschef. Vor diesem Hintergrund fordert der VCI, dass das Programm der Bundesregierung zur Energiekostendämpfung verlängert und inhaltlich angepasst wird. "In der jetzigen Form bringt es vor allem Unternehmen in den Chemieparks nichts", so Große Entrup. Bei der geplanten Gasumlage müsse ebenfalls nachgebessert werden. "Die betroffenen Gasimporteure sollten gezielt aus dem Bundeshaushalt unterstützt werden", sagte der Verbandschef. Zudem müssten die "staatliche Belastungen und Umlagen auf den Strompreis auf den Prüfstand", forderte er. "Die Stromsteuer muss auf das EU-Mindestmaß gesenkt werden", forderte Große Entrup.

Er warnte: "Wir sind pessimistisch, dass die Energiekosten kurzfristig entscheidend sinken. Daher braucht es zeitnahe Lösungen, Unterstützung und finanzielle Entlastung für die betroffenen Unternehmen, damit es nicht zu Insolvenzen, Abwanderung und Arbeitsplatzverlusten kommt." Der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, plädiert angesichts der dramatischen Energiekosten für eine Ausweitung der Kurzarbeiterregelung.

"Die Bundesregierung muss auch dort Kurzarbeit ermöglichen, wo die hohen Gaspreise zu Produktionsstillegungen zwingen", sagte Vassiliadis dem RND. Bislang sei eine vom Markt induzierte Kurzarbeit wegen zu hoher Preise und mangelnder Rentabilität nicht erlaubt. "Das kann in dieser Ausnahmesituation nicht so bleiben", sagte der Gewerkschaftschef. Zudem schlägt die IG BCE ein tarifliches Entlastungsgeld für die Beschäftigten vor. Gewerkschaftschef Vassiliadis versteht darunter eine befristete Zulage, die die Arbeitgeber finanzieren und die der Staat steuer- und abgabenfrei stellt. "Das tarifliche Entlastungsgeld könnte analog zur geplanten Mehrwertsteuersenkung beim Gas und zur Gasumlage von Oktober 2022 bis März 2024, also für anderthalb Jahre, gezahlt werden", sagte Vassiliadis.

Foto: Industrieanlage, über dts Nachrichtenagentur

 

 

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten sieht das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Anstieg der Schäden durch linksextreme Sabotageakte.

Die Angriffe auf die Kritische [ ... ]

Trotz der zuletzt kalten Witterung sieht die Bundesnetzagentur die Gasversorgung in Deutschland als gesichert an. "Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen", [ ... ]

Die Zahl der Todesopfer im Zuge der nunmehr seit 14 Tagen andauernden Protestwelle im Iran ist nach Angaben von Menschenrechtlern auf mindestens 116 gestiegen. Am Vortag war die Gruppierung "Human Rights [ ... ]

Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Offenbach: DWD hat alle Unwetterwarnungen aufgehoben. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details [ ... ]

Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstagabend offiziell alle für Deutschland bestehenden Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall aufgehoben.

Wie die Behörde um kurz vor 23 Uhr mitteilte, gebe [ ... ]

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich zu ungewöhnlicher Zeit am Samstagabend persönlich zu Wort gemeldet, um ihrem US-Amtskollegen Robert F. Kennedy Jr. zu widersprechen. Kennedy [ ... ]

In der Samstagabendpartie des 16. Bundesliga-Spieltags hat der VfB Stuttgart bei Bayer Leverkusen mit 4:1 gewonnen.

Während die Werkself vor eisiger Kulisse einen rabenschwarzen Start erwischte, präsentierten [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.