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    Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Dezember überraschenderweise von 106,6 auf 107,2 Punkte gestiegen. Die Verbesserung des Geschäftsklimas basierte ausschließlich auf positiveren Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate.


    von Postbank Research

    Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Dezember überraschenderweise von 106,6 auf 107,2 Punkte gestiegen. Wir hatten dagegen mit einem leichten Rückgang auf 106,4 Punkte gerechnet. Der Markt war von 106,0 Punkten ausgegangen. Es handelt sich bereits um die zweite Verbesserung des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers in Folge. Dies kann nicht mehr einfach als Ausreißer angesehen werden, sondern stellt möglicherweise bereits ein Drehen nach oben dar.
     
    Die Verbesserung des Geschäftsklimas basierte ausschließlich auf positiveren Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate. Der Erwartungsindex verbesserte sich relativ deutlich um 1,1 auf 98,4 Punkte, während der Lageindex zum dritten Mal in Serie 116,7 Punkte erreichte. Die Differenz zwischen Erwartungen und Lageeinschätzung hat sich damit eingeengt, was ähnlich wie der Anstieg der Gesamtindexes auf eine konjunkturelle Belebung im kommenden Frühjahr oder spätestens zur Jahresmitte 2012 hindeutet.
     
    Die Verbesserung des Geschäftsklimas stand auf einer breiten Basis. Besonders deutlich war der Stimmungsaufschwung im Einzelhandel und im Dienstleistungssektor. Aber auch im Großhandel und in der Baubranche ergaben sich durchaus ansehnliche Anstiege. Lediglich im Verarbeitenden Gewerbe, das von dem schwierigen Umfeld in der Eurozone am stärksten betroffen sein dürfte, stagnierte das Geschäftsklima, wobei die Zahl der optimistischen Rückmeldungen die der pessimistischen aber weiterhin übertraf.
     

    Dieses Befragungsergebnis lässt darauf schließen, dass die deutsche Binnenkonjunktur weiterhin robust ist, während der Außenhandel etwas schwächelt. Die negativen Effekte dürften aber nicht so ausgeprägt sein, wie vielfach befürchtet wird. Insgesamt sehen wir uns in der Ansicht bekräftigt, dass die deutsche Wirtschaft im Winter knapp an einer Rezession vorbeischrammt, auch wenn das BIP im 4. Quartal leicht schrumpfen dürfte. Ab dem kommenden Frühjahr dürften dann die Auftriebskräfte wieder die Oberhand gewinnen

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