Commerzbank: Zockerpapier?

    Commerzbank: Mit über 60% Gewinn in 2012 Spitzenreiter unter den Aktien. Allerdings: 70% Verlust seit einem Jahr. Wie geht es weiter? ist die Commerzbank-Aktie der neue Star der deutschen Börse? Oder ist die zweitgrößte Bank Deutschlands eher ein Zockerpapier?

     

    Kurssprünge, wie man sie früher nur vom Neuen Markt kennt.macht die Commerzank derzeit. Allerdings ist die zweitgrößte Bank bekanntlich im DAX notiert. Seit Anfang des Jahres beträgt der Gewinn rund 60% - doch nur wenige sind dabei. Viel größer ist die Schar jener Investoren, die mit der Commerzbank auf riesigen Verlusten sitzen: seit einem Jahr Minus 70%. Die Aktie müsste sich also verdreifachen, damit Altbesitzer auf ihre Kosten kommen. Ist das realistisch?

    Die Analysten der WestLB stufen die Aktie der Commerzbank  zwar unverändert mit "buy" ein. Kursziel allerdings nur 2,70 Euro. Den steilen Fall der Aktie haben die meisten Analysten aber verpennt. Und bei vielen steht die Aktie immer noch auf der Verkaufsliste. Die meisten Experten haben jedenfalls nicht dazu geraten, die Aktie 1,20 zu kaufen sondern waren eher vorsichtig.

    Risiken, beispielsweise beim Verkauf der Tochter Eurohypo bleiben  weiterhin bestehen. Außerdem droht der europäischen Bankenlandschaft insgesamt Ungemach, sollte die Schuldenkrise nicht überwunden werden. Und danach sieht es bisher nicht aus.

    Ob die Aktie deshalb auf diesem Niveau ein "Kauf" ist, bleibt zweifelhaft. Ein Zock vielleicht, aber ein Langfristinvestment sicherlich nicht. Dazu ist die Situation bei den Finanzinstiuten allgemein zu unsicher. Kurssprünge im Bankensektor wurden in der Vergangenheit oft wieder mit steilen Abstürzen "ausgeglichen".

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