China am Abgrund

    Die Resonanzeffekte der Globalisierung reissen jetzt auch China in den Abgrund. Das angebliche asiatische Wirtschaftswunderland existiert nur noch in gefälschten Statistiken. Tatsächlich gehts steil bergab. China droht eine Depression wie in den USA in den 30igern. Damit wird ausgerechnet China zum Sargnagel des Kapitalismus.

     

    Nicht Europa, sondern China ist eine ernsthafte Gefahr für die globale Wirtschaft. China reißt alles in den Abgrund. Ausgerechnet das einst kommunistische Reich der Mitte ist der letzte dicke Sargnagel für den Kapitalismus. Diese These vertritt Charles Biderman vom US-Think-Tank TrimTabs.

    Noch versucht Peking mit Zinssenkungen verzweifelt gegenzusteuern. Doch es wird nicht mehr nutzen. Todesurteil: Überzockt. Bankenprobleme allerorten. Doch wenn China kippt, kippt alles. China war die lezte Hoffnung eines Systems, welches auf endlose Expansion und sinnlose Steigerungsraten angewiesen ist.

    Demnach wird die nächste Finanzkrise laut Biderman auch nicht unbedingt von Europa, sondern von China ausgehen. In einer prägnanten und provokanten Analyse widmet sich Charles der Korruption im Land des hausgemachten BSP. In China ist eigentlich alles gefälscht. Offizielle Wunderzahlen über angebliche Steigerungsraten der letzten Jahre sind nur Nebelkerzen. In China gehts steil bergab.

    Biderman beleuchtet in seiner Analyse die drei wichtigen fälschungssicheren Echtzeitwerte: Stromverbrauch, Volumen des Güterverkehrs und Bankenkredite. Das brutale Ergebnis: China ist unter gewissen Umständen schon in einer Rezession. „Die meisten Investoren halten so etwas für total unmöglich.”, fügt er hinzu. China verkörpere schlichtweg die Hoffnung vieler als Weltwirtschaftsmotor zu agieren. Insbesondere auf die kollabierende Immobilienblase lässt der TrimTabs-Chef ein interessantes Licht fallen: Relativ zu den öffentlich-privaten Partnerschaften sind sowohl Nachfrage als auch die Preise im Sturzflug.

    Diese düstere (und auch schockierende) Schlussfolgerung, das China schon in der Rezession sein könnte, befeuert nur die Angst vor heißlaufenden Geldpressen. Weiter prognostiziert Biderman (und bleibt damit ganz im Sinne der global vernetzten Finanzpolitik): „Was für eine schöne Bescherung! Mit schrumpfenden Märkten in Europa und China sind die aktuell hohen Aktienpreise nicht mehr zu rechtfertigen.“ Auch wenn ein Kollaps nicht unmittelbar bevor steht, schließt er mit den Worten „Die Zentralbanken können die Börsenkurse nicht für immer manipulieren.“ Fazit in Sachen China: Es nicht die Frage, ob er Kollaps kommt, sondern wann. Und dieses "wann" könnte schon bald sein.

     

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