Droht der 3. Weltkrieg?

Der Mittlere Osten wird zum hochgerüsteten Pulverfass. Die Spannungen rund um den Persischen Golf und um Syrien eskalieren. Iran startet Manöver, Russland sendet Kriegsschiffe und die USA sind auch schon da. Droht nicht nur ein Iran-Krieg sondern gar der Dritte Weltkrieg?

 

Der Westen und GCC mit Kriegsflotte schon vor Ort

Bereits im September dieses Jahres gab es ein großes Manöver unter der Führung der USA und des Gulf Cooperation Council (GCC, Golfstaaten außer Iran) im Persischen Golf. Es war das größte See-Manöver in der Geschichte, wobei wichtige Details nicht veröffentlicht wurden. Nur soviel wurde bekannt: Kriegsschiffe aus mehr als 30 Ländern, u.a. den USA, Großbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Frankreich nahmen an der Übung Teil. Es wurde eine Sperrung der Straße von Hormus durch Iran simuliert. Auch nach Ablauf des Manövers ist die Kriegsflotte noch vor Ort.

 

Russische Kriegsflotte ins Mittelmeer

Seit Dienstag sind alle vier russischen Kriegsflotten auf dem Weg ins Mittelmeer und den Golf von Aden entsandt. „Dieses Gebiet des Weltmeeres ist im Hinblick auf die geopolitischen Interessen Russlands sehr wichtig“, sagte ein ranghoher Sprecher des Generalstabs - ohne näher auf die Mission einzugehen. Nach seinen Worten werden die Schiffe, die der russischen Nordflotte, der Pazifikflotte, der Ostsee- und der Schwarzmeerflotte gehören, eine Luftabwehrübung abhalten sowie die U-Boot-Jagd und andere Maßnahmen auf hoher See trainieren.

Am 27. Dezember passierten die großen Landungsschiffe „Nikolai Filtschenko“ und „Asow“ der russischen Schwarzmeerflotte die Meerengen Bosporus und Dardanellen und werden sich in nächster Zeit einem Schiffsverband der Schwarzmeerflotte, bestehend aus dem Raketenkreuzer „Moskwa“, dem Küstenschutzschiff „Smetliwy“, dem Tanker „Iwan Bubnow“ und dem Seeschlepper BS-406,  anschließen,  die die Aufgaben des Gefechtsdienstes im Ostmittelmeer erfüllen, hieß es weiter. „Am vorgesehen Ort im Mittelmeer werden die russischen Mariner eine Reihe von Übungen und Trainings für Luft-, Schiff- und U-Boot-Abwehr durchführen, hieß es von offizieller Seite.

 

Iran startet Manöver im Golf

Heute will nun auch der Iran ein Manöver im Persischen Golf durchführen. Laut offiziellen Angaben sollen Kriegsschiffe ebenso wie U-Boote in die "Seeübung" eingebunden sein. Es würden auch Raketensysteme und Aufklärungstechniken getestet. Das sechstägige Manöver „Velayat 91“ („Vorherrschaft 91“) werde in der Straße von Hormus, dem Golf von Oman und im nördlichen Indischen Ozean - auf einer Gesamtfläche von einer Million km² - stattfinden, teilte Marinechef Habibollah Sayyari nach Angaben der iranischen Presseagentur Fars mit. Der Iran hatte vor einigen Monaten angedeutet, die Straße von Hormus zu blockieren, sollte das Land wegen seines Atomprogramms angegriffen werden.


Nato stationiert Patriot Raketen in der Türkei

Die Nato hat damit begonnen, zwei Fla-Raketen-Komplexe Patriot unweit der südtürkischen Stadt Gaziantep in der Nähe der syrischen Grenze zu stationieren. Etwas später sollen vier weitere Patriot-Systeme aus Deutschland und den Niederlanden folgen.  Etwas weiter von der Grenze entfernt, in der Provinz Kahramanmaras, ist die Stationierung der von Deutschland zur Verfügung gestellten zwei Patriot-Systeme vorgesehen. Sie sollen unter anderem die amerikanischen Patriot-Stellungen sichern.  Bis zum 1. Februar sollen die von deutschen Soldaten gesteuerten Patriot-Systeme einsatzbereit sein.

Weitere zwei der angeforderten Patriot-Batterien, die aus den Niederlanden kommen, werden in der südtürkischen Provinz Adana stationiert. Sie sollen den Luftraum über dem östlichen Mittelmeer überwachen.  Im Zuge des bevorstehenden Nato-Einsatzes werden insgesamt 1200 Soldaten aus den USA, Deutschland und den Niederlanden in die Türkei verlegt, die die Patriot-Batterien bedienen und schützen sollen. 

Quellen: Reuters, Ria Novosti, iranische Nachrichtenagentur FARS, IRIB

 

Spannungen um die Straße von Hormus

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