AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Zoll beschlagnahmt immer mehr Cannabis aus Nordamerika


In Europa wird immer mehr illegales Cannabis aus den Vereinigten Staaten und Kanada beschlagnahmt. Darauf weist die Europäische Drogenbehörde Euda in einer internen Warnmeldung an die Mitgliedstaaten hin, über die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) berichtet.

Nach einem bedeutsamen Anstieg der Beschlagnahmungen von Cannabis aus Nordamerika im Jahr 2024 hätten diese auch 2025 noch einmal stark zugenommen, heißt es. Allein am Flughafen Köln/Bonn entdeckte der deutsche Zoll nach Informationen der FAZ im vergangenen Jahr mehr als zehn Tonnen Cannabis in Luftpostpaketen, die größtenteils aus den USA kamen. Das ist ungefähr eine Verzehnfachung im Vergleich zu 2022.

Der Zoll in Belgien beschlagnahmte 2025 gut 21 Tonnen Cannabis, fast fünfmal so viel wie 2024. Das meiste entdeckten die belgischen Zöllner in Containern aus Kanada, die im Hafen von Antwerpen ankamen. Der niederländische Zoll vermeldet eine Vervierfachung der Cannabisfunde auf gut 60 Tonnen.

"Es ist offensichtlich, dass der Anteil von Cannabis aus Nordamerika auf dem europäischen Markt jetzt erheblich ist", sagte Robert Patrancus, Analyst der Euda, der FAZ. Jens Ahland, Sprecher vom Hauptzollamt Köln, sagte: "Wir erleben im Moment eine Schwemme an Marihuanasendungen aus den USA. Wir werden damit geflutet, anders kann man das nicht sagen."

Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte der FAZ auf Anfrage, dass ein "stetiger signifikanter Anstieg" beim Schmuggel von Cannabis aus Nordamerika zu beobachten sei. Das Bundesinnenministerium betonte, dass "die Bekämpfung der international organisierten Rauschgiftkriminalität höchste Priorität" habe, da diese als eine wesentliche Triebfeder der organisierten Kriminalität angesehen werde. Das BKA stehe deshalb in Kontakt mit "anderen europäischen Ländern und internationalen Partnern".

Auf die Frage, ob die Bundesregierung deshalb auch Kontakt mit den Regierungen in Kanada und den USA aufgenommen habe, ging das Ministerium nicht ein.

Als Hauptgrund für die Entwicklung nennen Fachleute große Preisunterschiede. Es scheine ökonomische Anreize zu geben, das Cannabis deutlich günstiger in Nordamerika zu kaufen und nach Europa zu transportieren, statt es lokal zu produzieren, sagte Patrancus.

In der Warnmeldung der Euda heißt es, dass die Großhandelspreise in Nordamerika um bis zu zwei Drittel unter den Preisen für Cannabis aus Europa liegen könnten. In Kanada und etwa der Hälfte der amerikanischen Bundesstaaten wurde Cannabis legalisiert.

Foto: Cannabis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.