
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) will die Kritik der Arztpraxen bei der Umsetzung der Attestpflicht berücksichtigen und mehr digitale Möglichkeiten nutzen.
Der Beschluss sei erst einmal grundsätzlich getroffen, sagte Wildberger der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv am Mittwoch. Jetzt gehe es darum, das auch umzusetzen. Man höre auch das Feedback und die Kritik von den Arztpraxen und müsse schauen, wie man das so umsetze, dass es gut leistbar sei.
Wildberger sagte, dass eine solche Regelung noch vor Corona gegolten habe. Das bedeute, man gehe eigentlich zurück zu einer Zeit, wo man es auch so gehabt habe. Gleichzeitig müsse grundsätzlich im gesamten Gesundheitssektor digitaler gearbeitet werden. "Wir müssen Entlastungen einführen. Das gilt für Arztpraxen. Das gilt natürlich auch für Krankenhäuser", so Wildberger.
Zur Kritik an Videosprechstunden-Anbietern sagte Wildberger mit Blick auf die Umsetzung, man nehme das Feedback auf. "Das sollte natürlich so umgesetzt werden, dass es auch am Ende in der Praxis gut funktioniert."
Foto: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur



