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GB: Der tägliche Mord wird zur Normalität

Ein UK-Mordfall schockiert besonders: Ein Migrant tötete in Southampton den 18-jährigen Henry Nowak. Der Täter täuschte der Polizei einen rassistischen Angriff vor. Polizisten legten dem sterbenden Opfer Handschellen an statt zu helfen. Henry verblutete.

Von Meinrad Müller

Großbritannien war lange Vorbild für Freiheit, Recht und Demokratie. Heute zeigt das Land, wie gefährlich seine Toleranzbesoffenheit werden kann. Herkunft, Hautfarbe und politische Einordnung relativieren die Straftaten.

Eine aufrechte Schulleiterin mit fremdem Namen

Am 25. Juni 2026 hielt eine Londoner Schulleiterin, Katharine Birbalsingh, auf der internationalen ARC-Konferenz in London vor mehreren Tausend Teilnehmern eine aufrüttelnde Rede. Die ARC ist eine internationale Bewegung, die sich für die Erneuerung westlicher Werte einsetzt.

Katharine Birbalsingh stammt aus Guyana und Jamaika, ihr Name klingt für deutsche Ohren nicht gerade britisch. Doch das macht sie so wichtig: Mit ihren Wurzeln denkt und spricht sie britischer als viele Alt-Briten.

Sie verteidigte Ordnung, Anstand und Verantwortung. Ihre Botschaft lautete schlicht: Kinder müssen lernen, was richtig und falsch ist. Genau daran scheitert die derzeitige Erziehung, die politisch falsch gelenkt wird. Wie auch in Deutschland.

Wenn Herkunft wichtiger ist als die Tat

In Großbritannien ist heute stark spürbar, was in Deutschland erst langsam sichtbar wird. Menschen werden nicht mehr zuerst als einzelne Personen gesehen. Migranten werden nach Herkunft und Hautfarbe bevorzugt. Der andere gilt schneller als verdächtig, weil er weiß ist.

So entsteht eine gefährliche Doppelmoral. Nicht mehr die Tat zählt, sondern die Kategorie, in die jemand eingeteilt ist. Wer zur angeblich falschen Seite gehört, bekommt weniger Mitgefühl. Wer zur migrantischen Seite gehört, wird in solchen Lagen oft mit Samthandschuhen angefasst. Aus gleichem Recht für alle wird dann ein schiefer Rechtsstaat. Manche werden strenger geprüft, andere vorsichtiger berührt.

Der Messerstich und die Polizei

Henry Nowak war 18 Jahre alt. In Southampton stach ihm ein Migrant mit Messer in den Rücken. Danach behauptete der Täter gegenüber der Polizei, Nowak habe ihn rassistisch angegriffen. Diese Behauptung war falsch. Vor Gericht blieb davon nichts übrig.

Trotzdem glaubten die Beamten zunächst dem Täter. Sie legten dem schwer verletzten Nowak Handschellen an. Nowak sagte, er sei erstochen worden und könne nicht atmen. Die Polizisten hätten ihm sofort helfen und den Notarzt rufen müssen, doch sie zögerten. Erst nach mehreren Minuten wurde erkannt, wie schwer er verletzt war.

Hier liegt der eigentliche Skandal. Die Polizei behandelte den Messerstecher zu vorsichtig und den blutenden jungen Mann zu misstrauisch. Die Folge war tödlich. Da war ein schwer verletzter Mensch, dem sofort hätte geholfen werden müssen.

Was Deutschland daraus lernen muss

Für deutsche Leser klingt das noch fern. Doch auch bei uns entwickelt sich ein Denken, in dem Menschen zuerst nach Herkunft beurteilt werden. Die eigene deutsche Geschichte gilt als Last. Leistung, Pflicht, Familie, Vaterland und Verantwortung gelten schnell als verdächtig. So wächst die Vorstellung, manche Menschen, auch deutsche Kinder, seien aus geschichtlichen Gründen mit dem Bösen beladen.

Katharine Birbalsingh warnt vor genau dieser Lehre. Kinder brauchen keine Schuldlehre. Sie brauchen Maßstäbe. Sie müssen lernen, dass jeder Mensch für sein Handeln verantwortlich ist, egal wo seine Wurzeln sind.

Demokratie war einmal einfach gedacht: gleiches Recht für alle. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn aber manche Menschen wegen ihrer migrantischen Herkunft mit Samthandschuhen angefasst werden und andere schon wegen ihrer weißen Hautfarbe unter Verdacht geraten, dann ist dieser Grundsatz beschädigt. Dann sind manche gleicher als andere. Genau davor warnt die Schulleiterin. Und genau deshalb sollte Deutschland sehr genau nach Großbritannien blicken.

Die Rede der Schulleiterin:
https://x.com/

Meinrad Müller Blog: www.info333.de/p

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