Der Kurssturz bei K+S geht unvermindert weiter. Es sieht so aus, als wenn die Kali-Blase kolabiert. Analysten kappen Kursziele. Unverblümte Kampfansagen aus Russland von Uralkali.
Die Talfahrt sieht drastisch aus und sie scheint noch nicht vorbei zu sein. So wie einige andere internationale Kali-Produzenten auch lebte K+S einzig von künstlich hoch gehaltenen Preisen, die durch ein globales Kartell diktiert wurden. Doch dieses Kartell ist nun kollabiert. Der weltgrößte Kali-Produzent Uralkali ist ausgestiegen und will die Düngerwelt nun mit Dumpingpreisen kontrollieren. Da hat K+S schlechte Karten.
Entspannung ist nicht in Sicht. Unverblümt setzten die Russen auf Konfrontation. So zitiert Bloomberg den Uralkali-Chef Vladislav Baumgertner mit den Worten: "Wir gehen davon aus, dass Belaruskali nun ihre Produktion steigern und ihre Lieferungen überall hin ausweiten wird, vor allem in ihren nächstliegenden Markt Europa". Dies dürfte Herstellern wie K+S "Ärger bringen".
Übersicht: alle großen Kali-Produzenten. Auch Uralkali ist im freien Fall. Charts HIER



