USA bereitet angeblich Einmarsch in Syrien vor. „Wir sprechen seit langem davon, dass wir in Bezug auf Syrien alle Varianten erwägen."
Die USA erwägen angesichts der Informationen über einen massiven C-Waffen-Angriff in Syrien alle Varianten von Handlungen, darunter auch den Einsatz militärischer Gewalt, erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Freitag vor Journalisten in Washington. „Wir sprechen seit langem davon, dass wir in Bezug auf Syrien alle Varianten erwägen. Zugleich hat der Präsident klar zu verstehen gegeben, dass er keine Situation sieht, bei der eine Entsendung von US-Truppen den Interessen der nationalen Sicherheit am besten entsprechen würde“, hieß es.
„Der Einsatz von Massenvernichtungswaffen wird sich auf die Überlegungen über etwaige Folgen für unsere nationale Sicherheit auswirken“, fügte der Sprecher hinzu und verwies darauf, dass die US-Hilfe für die Opposition in Syrien zunehmen werde. Die Erklärung von Earnest enthielt keine Mutmaßungen, wonach hinter dem C-Waffen-Einsatz diese Woche bei Damaskus syrische Regierungstruppen stehen würden, wie dies Washington zuvor behauptet hatte.
Im Zusammenhang mit dem Kampfstoff-Einsatz in Syrien hatte Moskau die Vermutung geäußert, dass es sich nicht um eine Aktion von Regierungstruppen, sondern um eine Provokation radikaler Regimegegner handeln könnte. Vorerst sei Washington anhand der zur Verfügung stehenden Videos und Fotos zu dem Schluss gekommen, dass es sich um einen Vorfall mit zahlreichen Opfern handle, darunter zahlreiche Kinder.



