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USA pleite, Syrien Krieg

Es sind vor allem zwei Nachrichten, welche die Kurse in den Keller drücken. Einerseits haben die Börsen Angst, dass es zu einem Militärschlag gegen Syrien kommen wird. - Der US-Finanzminister Jack Lew warnte, dass die USA schon ab Oktober die Rechnungen nicht mehr bezahlen könnten, sofern die Schuldenobergrenze nicht angehoben wird.

 

Von Jochen Steffens

Es sind vor allem zwei Nachrichten, die heute die Kurse in den Keller drückten. Einerseits haben die Börsen Angst, dass es zu einem Militärschlag gegen Syrien kommen wird. Die US -amerikanischen Streitkräfte haben ihre Vorbereitung für einen solchen Militärschlag offenbar abgeschlossen, dieser könnte zwei Tage andauern.

Auch die britische Armee bereitet einen solchen Militärschlag vor. In diesem Zusammenhang wurde eine Sondersitzung  des britischen Parlaments angesetzt. Es geht, wie Sie sicherlich wissen, um den mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in Syrien.

Doch nach wie vor lehnt die russische Regierung einen solchen Militäreinsatz ab, sie warnte sogar mit „scharfen Worten“ vor einem solchen. Und das ist es auch, was die Märkte so beunruhigt – sowohl Russland als auch der Iran könnten überreagieren. Und was dann passiert, weiß niemand.

Wir sehen dementsprechend einen starken Anstieg beim Gold – hier fungiert Gold wieder einmal als Krisenwährung. Gleichzeitig wird viel Geld aus der Region abgezogen und dürfte wahrscheinlich im Euro und Dollar landen. Aus diesem Grund reagiert auch der Dollar zum Euro kaum. Aber bei den Währungen aus der Region sind deutliche Abschläge zu erkennen. Aber auch die Börsen der umliegenden Länder brechen heute ein.

 

Die moralischen Instanzen bei solchen Ereignissen

Wie groß ist die Gefahr einer Eskalation? Ich weiß, diese Frage interessiert die Börsianer am meisten. Schließlich ließe sich daran die Wahrscheinlichkeiten für verschiedene Szenarien abgleichen.

Dabei geht es für die langfristig orientierten Anleger keineswegs darum, von solchen Ereignisse zu profitieren, sondern auch trotz solcher Ereignisse kein Geld zu verlieren. Das ist ein entscheidender Unterschied in der moralischen Betrachtung des eigenen Handelns.

Und auch der Day- und Swing Trader muss einfach mit seinem Tagwerk fortfahren – egal was geschieht. Er darf wiederum nur (!) auf die Kurse schauen. Ihm muss es egal sein, warum sie fallen und steigen. Es kann sich zwar um die Wahrscheinlichkeiten kümmern, er sollte aber keine emotionale Bindung zu den Ereignissen, die diese Wahrscheinlichkeiten hervorrufen, aufbauen. Das geht am eigentlichen Kern des Tradens vorbei.

Sowohl  der Kapitalschutz als auch das einfache „Fortsetzen“ des Day- oder Swingtradens sind scharf abzugrenzen von einem gezielten Ausnutzen solcher Situationen.

Denn wenn ein Börsianer bei solchen Krisen, in denen es um das Schicksal von Menschen geht, ganz bewusst und explizit zum Beispiel auf Kriegsprofiteure oder -Länder und ähnliches setzt, wird es „moralisch schwierig“.

Da man hierüber nun trefflich streiten und diskutieren kann, wobei es meist um die Abgrenzung geht, wo sich die Grenzen zwischen noch moralisch vertretbaren und unmoralischen Verhalten befindet, möchte ich es anders ausdrücken: Hier muss jeder für sich selber entscheiden, ob er mit Geld, dass er bewusst mit dem Leiden anderer Menschen verdient hat, wirklich glücklich werden kann. Ich habe in meinen Beobachtungen immer und immer wieder die Erfahrung gemacht, dass das zumeist nicht funktioniert – aber das ist ein anderes Thema.

 

Einschätzung der Eskalationsgefahr kaum möglich

Leider ist die Frage, wie groß die Gefahren einer Eskalation sind, welche die weltweiten Börsen massiv beeinflussen könnte, kaum zu beantworten. Gerade bei dem Thema „Naher Osten“ sind selbst ausgewiesene Experten immer und immer wieder an der Einschätzung der Lage gescheitert. Das liegt daran, dass zu viele Gruppen, Länder und Entscheider die Sache höchst undurchsichtig machen. So wissen wir nicht, wie weit den Drohungen Russlands Taten folgen. Wir wissen nicht, ob und in welchem Ausmaß der Iran eingreifen wird und wir wissen nicht, wie Israel reagieren wird, wenn der Iran eingreift oder die Situation anderweitig eskaliert. Wir wissen nur, dass der Nahe Osten seit vielen Jahrzehnten ein Pulverfass ist.

Aber gerade das gibt uns einen Hinweis: In den meisten Fällen wurden die Kurse der Börsen durch Krisen im Nahen Osten nur sehr kurz beeinträchtigt. Und somit sollten Sie zwar sehr vorsichtig werden, sich aber nicht verunsichern lassen.

 

USA erneut vor der Pleite?

Ein zweiter Punkt, der sozusagen kumulativ zum dem oben beschriebenen hinzukommt ist, dass mal wieder die Schuldenobergrenze der US-Haushaltspolitik zum Thema wird. Der US-Finanzminister Jack Lew warnte, dass die USA schon ab Oktober die Rechnungen nicht mehr bezahlen könnten, sofern die Schuldenobergrenze nicht angehoben wird. Allerdings sei der genaue Zeitpunkt schwer abzuschätzen, da zu viele Faktoren das Ergebnis beeinflussen.

Doch auch das sollten Sie nicht überbewerten. Hier müssen Sie wieder die emotionale Denkweise der Börsianer verstehen. Die Börsianer haben sich nun schon zwei Mal im Zusammenhang mit dieser Obergrenze darüber aufgeregt, verkauft, gezittert, auf Infos gewartet. Hier hat sich nun ein Gewöhnungseffekt eingestellt. Also ist auch das wahrscheinlich kein nachhaltiges Thema. Es sei denn, es gibt verlässliche Hinweise, dass sich die Parteien nicht einigen und die USA zahlungsunfähig wird. Dann würden die Märkte reagieren.

Wie verhält sich ein Anleger in so einer Situation?

Ich hatte bereits bevor dieser Eskalation der Krise geschrieben, dass man aufgrund erster charttechnischer Hinweise schon erste Positionen vorsichtig abbauen kann. Nun muss man beobachten, ob der DAX aus seiner seit dem 18.07.2013 existierenden Seitwärtsbewegung nachhaltig nach unten ausbricht.


 

 

Tut er das, kann man weitere Positionen (ebenso vorsichtig) abbauen. Danach wird die blaue Trendlinie zur nächsten wichtigen Marke und wahrscheinlich auch die psychologisch wichtige 8.000er Marke. Sie sollten nach einem Ausbruch nach unten analysieren, wie der Abverkauf weiter geht. Entsteht Dynamik sollten Sie in die fallenden Kurse weitere Gewinne sichern. Dümpeln die Kurse nach dem heutigen Schock eher dahin, könnte man sogar schon wieder einige Abstauberlimits in den Markt legen.

 

Fazit:

Egal, was auch an den Börsen geschieht. Wenn Sie langfristig orientiert sind, agieren Sie besonnen. Verkaufen Sie bei fallenden Kursen nach und nach. Keineswegs sollte man alles sofort verkaufen, denn dann gelingt einem der Einstieg nicht mehr, falls die Kurse unerwarteterweise doch wieder steigen. Mit dem Geld, das durch den Verkauf von Positionen frei wird, müssen Sie dann bei noch weiter fallenden Kursen sukzessive wieder nach und nach einsteigen. Schließlich erhalten Sie dann die Aktien, die Sie noch vor kurzem im Depot hatten, deutlich billiger. Wenn Sie dann noch genügen Geld in der Hinterhand haben, um auch bei einem massiven Crash zu verbilligen, haben Sie eine gute Chance auch in solchen Situationen ohne größere Blessuren davon zu kommen.


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