Die staatliche Einlagensicherung FDIC schloss am Freitag die United Security Bank of Sparta im Bundesstaat Georgia, die Home Federal Savings Bank in Michigan, die Gateway Bank in Missouri, die Prosperan Bank in Minnesota sowie die United Commercial Bank aus San Francisco.
Damit seit Jahresbeginn 120 Banken pleite gegangen. 2008 mussten 25 Institute und 2007 lediglich drei Geldhäuser geschlossen werden.
Von den fünf insolventen Instituten ist die United Commercial Bank die größte. Sie besaß Vermögenswerte über 11,2 Milliarden Dollar und Einlagen von 7,5 Milliarden Dollar. Die East West Bank wird nach FDIC-Angaben die Geschäfte ohne Unterbrechung fortführen.
Die Zahl der Zusammenbrüche dürfte noch weiter steigen. Die rote Listegefährdeter Institute der FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation)umfasste im Sommer 416 Banken - zu Jahresbeginn waren es noch 252gewesen.
Kritiker befürchten, dassdurch die Übernahme von Pleitebanken die gesamte Bankenstruktur in denUSA zerbrechlich wird, weil damit auch gesunde Institute "infiziert"werden.



