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Energiearmut

Verbraucher- und Sozialverbände schlagen Alarm: Energiearmut breitet sich aus. 600.000 Haushalte mit Stromsperren. 15 Prozent der Bevölkerung kämpft mit steigenden Energiekoste.

 

Viele Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. „Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren“, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, der in Berlin erscheinenden „Welt am Sonntag“ (E-Tag: 29. April 2012). Dabei seien Geringverdiener und Rentner noch stärker als die Bezieher von Hartz IV betroffen, bei denen zumindest die Heizkosten in der Regel von den Sozialbehörden übernommen werden. „Früher war Energiearmut ein Randphänomen, doch mittlerweile ist es für viele ein Alltagsproblem geworden“, sagte Müller. Laut Umfrage der Verbraucherschützer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt.

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, wirft der Bundesregierung vor, „die soziale Dimension der Energiewende nicht im Blick“ zu haben. „Bei niedrigen Einkommen schlagen die steigenden Stromkosten voll durch“, sagte die Chefin des größten deutschen Sozialverbandes.

Vor allem aufgrund des starken Ausbaus erneuerbarer Energien hatten sich die Strompreise im Jahr 2011 um rund zehn Prozent erhöht. Nach einer Erhebung des Preisvergleichsportals Verivox für die „Welt am Sonntag“ geht die Teuerung in diesem Jahr weiter. Mit Preiserhöhungen um etwa 4,6 Prozent sei zu rechnen.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, gibt der Bundesregierung die Schuld an der zunehmenden Energiearmut. „Schwarz-Gelb hat stromintensive Betrieben bei den Netzentgelten massiv entlastet – dieser Einnahmeausfall treibt die Kosten für Verbraucher und Mittelstand in die Höhe“, sagte Künast. „Hier werden soziale Schieflagen bewusst organisiert.“

Der FDP-Spitzenkandidat für die bevorstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, wirft der CDU vor, das Problem der steigenden Energiepreise kleinzureden. Damit Strom bezahlbar bleibe, brauche es neue Kohle- und Gaskraftwerke und eine dauerhafte Kontrolle der Wirkung des Einsparenergiegesetzes (EEG). „Notfalls muss hier wieder justiert werden“, so Lindner. „Tatsächlich nehmen steigende Energiepreise die Wirtschaft in die Zange, weil sie einerseits die Produktionskosten erhöhen und andererseits die Kaufkraft der Konsumenten massiv einschränken.“

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