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Nach dem 100 Mrd.-Geschenk an marode spanische Banken atmen die Finanzmärkte erst mal auf. Die Frage ist nur, wie lange? - Nach dem spanischen Hilfsantrag droht Deutschlands Ausfallrisiko bei der Euro-Rettung zu steigen. Die Zeche zahlt am Ende - wie bisher immer - der deutsche Steuerzahler.

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Irland will sein Bailout nachverhandeln, nachdem Spanien den Jackpot genackt hat und 100 Milliarden für lau aus dem Rettungschirm für die Banken bekommt - ohne irgendwelche Auflagen. Der "Spailout" ist Wegebereiter für grenzenlosen Betrug und Moral Hazard in der Euro-Zone.

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Regierungskoalition wehrt sich gegen die Bankenunion. Vor allem die Sparkassen und Volksbanken würden sich dagegen wehren, da sie über eigene Sicherungsinstrumente verfügen. "Was zahlen denn die spanischen Banken in eine solche Bankenunion ein? Die haben gar kein Geld übrig".

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Bundesbank-Präsident Jens Weidmann:  „So wie es im Moment läuft, kann die Währungsunion nicht nachhaltig funktionieren." Weidmann erteilt Rückkehr zur D-Mark aber eine kategorische Absage, meint jedoch: Deutschland dürfe nicht erpressbar sein. - Mehrheit gegen Euro.

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Die deutsche Wirtschaft bereitet sich auf den Euro-Crash vor. „Manche Unternehmen versuchen, ihre flüssigen Mittel aus den Krisenländern so weit wie möglich abzuziehen, um der Gefahr zu entgehen, dass die Guthaben nach einem Euro-Austritt plötzlich etwa in Drachme umgewandelt werden." 

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Free Lunch für Spanien: 100 Milliarden "ohne Auflgagen" erhält das Land für seine maroden Banken.  Ob die Leihgabe je wieder zurückgezahlt wird steht natürlich in den Sternen. Fest steht dagegen, dass marode Banken nicht aus dem Rettungsschirm finanziert werden dürfen.

Während die Menschen auf der Straße mit Fußball beschäftigt sind, arbeiten EU-Planer an einer zentralen Wirtschaftsregierung mit echter Fiskalunion und Eurobonds. Demnächst entscheidet ein "Euro-Finanzminister" wer wieviel Geld erhält. Frei verfügen sollen die Regierungen nur noch über Finanzmittel, die duch eigene Einnahmen gedeckt sind.

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Schäffler: Endspiel des Euro hat begonnen. "Man merkt ja, dass die ganzen Brandmauern nicht helfen, sondern dass sie immer stärkere Anreize setzen, dass Länder unter diese Rettungsschirme schlüpfen, und das merkt man jetzt auch an Spanien".

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EU warnt vor sinkenden Betriebsrenten und fordert Stresstests für Pensionsfonds. „Die Betriebsrenten stehen unter großem Druck – und zwar überall. Das ist eine Bedrohung für die Pensionsversprechen, die in der Vergangenheit gemacht wurden“.

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Erstmals Kirche in Deutschland in muslimisches Gotteshaus umgewandelt. Bisher haben alle christlichen Konfessionen in Deutschland die Linie vertreten, dass Kirchen gegebenenfalls in Synagogen, nicht aber in islamische Gotteshäuser umgewandelt werden dürfen.

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Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Rating-Agenturen die Schulden Spaniens auf Ramschniveau einstufen. Die Kapitalflucht aus dem Land hat enorm zugenommen. Besonders das aus mehren maroden Sparkassen gebildete Konglomerat Bankia ist kurz vor dem Untergang. Spanien kann sich die Rettung seiner Banken nicht mehr leisten.

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Die Target-Kredite der Bundesbank steigen auf 699 Milliarden Euro. Der Prozess der Umwandlung des Sparvermögens der Deutschen von marktfähigen Anlagen ihrer Banken auf bloße Ausgleichsforderungen gegen die EZB, die nur minimal verzinst sind und nie fällig gestellt werden können, geht mit Riesenschritten voran.

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Verhindern die USA eine Rückkehr Deutschlands zur DM? Eine neue Deutsche Mark würde schnell zu einem Sammelbecken für ausländisches Kapital werden. Und im Vergleich zum Schweizer Franken und anderen Witzwährungen wäre diese Mark aufnahmefähig für soviel Geld, dass das Ende des US-Dollars nur eine Frage der Zeit wäre.

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Der Chef der "Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH",  Carl Heinz Daube, tritt zurück. Die 25000-Euro-GmbH ist für das Schuldenmanagement Deutschlands zuständig und verwaltet derzeit über eine Billion Euro. Über die Hintergründe des plötzlichen Rücktritts wird heftig spekuliert.

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Die Resonanzeffekte der Globalisierung reissen jetzt auch China in den Abgrund. Das angebliche asiatische Wirtschaftswunderland existiert nur noch in gefälschten Statistiken. Tatsächlich gehts steil bergab. China droht eine Depression wie in den USA in den 30igern. Damit wird ausgerechnet China zum Sargnagel des Kapitalismus.

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Rating-Agentur Fitch stuft Kreditwürdigkeit Spaniens herunter, Ausblick negativ. Das südeuropäische Land wird damit nur noch zwei Stufen über "Ramsch"-Niveau bewertet. Hintergrund der niedrigeren Bewertung sind laut Fitch die hohen Kosten, die das Land für die Sanierung seines Bankensystems benötigen wird.

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Die Debatte um "alternative Energien" wird immer kurioser. E.on-Chef fordert jetzt einen Hartz-IV-Zuschlag für Ökostrom. Johannes Teyssen warnt vor steigenden Kosten durch Energiewende. "Das ist für Menschen mit geringem Einkommen ein ernsthaftes Problem".

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