Vermögensabgabe 2027: 10 % auf alles ab 1 Million Euro - das geht aus einem internen Papier der Regierung hervor. Damit sollen die Lasten für Migration, Klimakrise, Ukrainekrieg gerechter verteilt werden.
Die Regierung hat offenbar einen radikalen Plan für die Sanierung der Staatsfinanzen: Ab 2027 soll eine einmalige 10-prozentige Vermögensabgabe auf alle Vermögen ab einer Million Euro eingeführt werden.
Besonders brisant: Der Plan soll bereits vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages „grundsätzlich geprüft und als umsetzbar eingestuft“ worden sein. Demnach könnten Klimakrise, Migration oder Ukraine-Krieg als „tauglicher Anlass“ für eine einmalige Vermögensabgabe derjenigen dienen, die trotz andauernder Belastung über ein großes Vermögen verfügen. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat eine Vermögensabgabe deshalb als „verfassungsrechtlich tragfähig“ eingestuft.
10 % auf alles über 1 Million
Wie aus gut informierten Regierungskreisen verlautet, sollen nicht nur Bargeld und Bankguthaben, sondern auch Aktien, Fondsanteile, Immobilien und Betriebsvermögen in die Bemessungsgrundlage einfließen.
Finanzminister Lars Klingbeil (SPD): „Nach Jahren des Stillstands wagen wir endlich den großen Wurf. Die Superreichen müssen ihren fairen Beitrag leisten. 10 Prozent sind ein angemessener Solidaritätsbeitrag in Zeiten von Klimakrise, Migration und maroder Infrastruktur.“
Grünen Chefin Franziska Brantner betont, dass dies schon immer eine Forderung ihrer Partei gewesen sei: „Wer über eine Million Euro Vermögen besitzt, hat in diesem Land genug profitiert. Mit dieser Vermögensabgabe schaffen wir endlich echten Lastenausgleich von unten nach oben. Das ist gelebte soziale Gerechtigkeit!“
CDU zeigt sich überraschend offen
Selbst aus der Union kommt Zustimmung. Bundeskanzler Merz hatte eine Vermögensabgabe früher zwar ausgeschlossen, meint aber jetzt, dass eine Vermögensabgabe besser sei als ein Lastenausgleich: „Wir haben lange vor einer Vermögensabgabe gewarnt. Wenn sie aber dazu führt, dass der von uns geforderte große Lastenausgleich vom Tisch ist, sind wir bereit, konstruktiv mitzuarbeiten. Deutschland braucht endlich stabile Finanzen – notfalls auch mit harten Schnitten.“
Insider berichten, dass die geplante Vermögensabgabe bewusst als „einmaliger Lastenausgleich-Ersatz“ konzipiert wurde. Damit wäre ein dauerhafter Vermögenssteuer- oder Erbschaftsteuer-Ausbau vorerst vom Tisch.
Start 1. Januar 2027
Die Abgabe soll ab dem 1. Januar 2027 wirksam werden. Betroffen sind alle natürlichen Personen mit einem steuerpflichtigen Vermögen von mehr als einer Million Euro. Der Freibetrag liegt also bei exakt 1.000.000 Euro. Darüber hinausgehendes Vermögen wird mit 10 Prozent belastet – zahlbar in Raten über maximal fünf Jahre.
Ein Regierungssprecher betonte: „Es geht nicht um Enteignung, sondern um einen einmaligen Solidarbeitrag derer, die es sich leisten können.“



