Die Atommacht Pakistan agiert als Vermittler und, hat in der letzten Nacht zusammen mit JD Vance eine sogenannte „Islamabad Übereinkunft“ auf den Tisch gelegt. Während Trump poltert, regt sich Vernunft.
Von Meinrad Müller
Das sei ein konkreter Zwei-Stufen-Plan, der echte Chancen für Frieden eröffnet und er beschreibt im Detail:
- Sofortiger Waffenstillstand – noch heute, Montag, 6. April!
- Die Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden, damit der Schiffsverkehr und der Ölhandel wieder normal laufen können.
- Danach nur 15 bis 20 Tage Zeit für den großen, umfassenden Friedensdeal.
Der Plan wurde über Nacht zwischen den USA und dem Iran mehrfach ausgetauscht und soll als „Memorandum of Understanding“ elektronisch über Pakistan finalisiert werden. „Alle Elemente müssen heute vereinbart werden“, heißt es aus Diplomatenkreisen. Das klingt nach einem klaren Zeitplan und nicht nur nach vagen Versprechungen.
Selbst Reuters bestätigt die Hinterzimmerdiplomatie
JD Vance, zusammen mit Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff haben stundenlang über den pakistanischen Armeechef Asim Munir mit Irans Außenminister Abbas Araghchi telefoniert. „Die ganze Nacht durch“, wie Reuters berichtet. Asim Munir ist plötzlich der einzige Kanal, der wirklich funktioniert. Pakistan war vor kurzer Zeit noch als internationaler Außenseiter gesehen worden. Jetzt zeigt das Land, wie wichtig es als Vermittler sein kann. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung und ein Zeichen, dass Diplomatie in schwierigen Zeiten neue Wege finden kann.
Warum das jetzt echte Hoffnung macht
Beide Seiten reden wirklich miteinander. Der Iran lehnt zwar viele harte Forderungen der USA weiter ab, signalisiert aber: Wenn Vance am Tisch sitzt, kann etwas passieren. Im Gegensatz zu manchen lauten Auftritten im Weißen Haus benimmt sich Vance nicht wie ein Elefant im Porzellanladen. Der Zeitdruck ist riesig – niemand will weitere riskante Einsätze, weitere Verluste oder eine Eskalation, die die ganze Region in Brand setzt. Die Straße von Hormus ist für die ganze Welt wichtig. Ein Waffenstillstand würde nicht nur den Soldaten und ihren Familien helfen, sondern auch die Preise für Benzin und Energie stabilisieren.
Heute am Ostermontag, könnte der erste echte Waffenstillstand seit Beginn des Krieges stehen. Das wäre ein großer Erfolg für alle Beteiligten und ein Zeichen, dass Verhandlungen stärker sind als Waffen. Wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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