Papst Leo XIV. setzte am 4.7.2026 ganz demonstrativ die offene Migrationspolitik seines Vorgängers fort. Er fordert Europa auf, noch mehr Migranten aufzunehmen und zu integrieren.
Von Meinrad Müller
Die Konservativen in Brüssel verfolgen dagegen andere Ziele. Sie drängen auf schärfere Regeln, Zurückweisungen an den Außengrenzen und ein Ende des automatischen subsidiären Schutzes. Die Belastung für Europa wird daher mit päpstlichem Segen weiter steigen.
Papst inszeniert Werbeveranstaltung
Papst Leo reiste nach Lampedusa und wiederholte die Geste seines Vorgängers. Er betete an Gräbern ertrunkener Migranten und begrüßte Neuankömmlinge persönlich. Mit seinem Appell für offene Türen präsentierte er eine regelrechte PR-Show. Sie dient der Fortsetzung der bisherigen Linie und ignoriert die realen Folgen für die europäischen Gesellschaften. Ob alle Katholiken ihm folgen werden, das ist zu bezweifeln.
Verwerfungen sind bittere Realität geworden
Vor zehn Jahren warnte die Tagesschau vor „gewissen Verwerfungen“. Daraus wurden hunderte Tote und zehntausende Vergewaltigungen sowie schwere Gewalttaten durch Migranten. Das BKA-Bundeslagebild zeigt die Überrepräsentation dieser Tätergruppen überdeutlich. Papst Leo will diese Entwicklung weiter tolerieren, er sollte sie bremsen.
Nächstenliebe oder Fernstenliebe
Die katholische Tradition lehrt den ordo amoris, die Ordnung der Liebe. Die geordnete Liebe beginnt bei Gott, dann bei der eigenen Familie und den Mitbürgern. Erst danach kommen die Fernen. Papst Leo kehrt diese Ordnung um. Er stellt die Fernen über die Nächsten. Wenn nur zehn Prozent aller Afrikaner nach Europa gelockt werden, wären das 100 Millionen. Aber laut der Sozialistin Bärbel Bas findet keine Einwanderung in die Sozialsysteme statt.
Kirche profitiert finanziell
Kirchliche Organisationen erhalten hohe staatliche Mittel für Migrationshilfe. Sie verdienen an Unterbringung und Betreuung. Das schafft falsche Anreize. Papst Leo verstärkt dagegen die Migration mit seinen Appellen. Europa trägt die Kosten und die Lage wird sich weiter verschärfen.
Meinrad Müller Blog: www.info333.de/p



