Moritz Erhardt (21) wollte ganz groß rauskommen bei Merrill Lynch in London. Der Austausch-Student aus Deutschland ergatterte ein Praktikum bei der Bank. Dort arbeitete Tag und Nacht - bis er tot umfiel. Behörden prüfen Todesursache.
Er war gerade 21 Jahre alt und er ergatterte seinen Trumjob bei einer Bank in London: Merril Lynch. Dort wollte er eine Top-Karriere machen. Am vergangenen Donnerstag wurde er nach einer Woche Praktikum, in der er praktisch durchgearbeitet hatte, tot aufgefunden - er war drei Tage lang nicht in der Firma aufgetaucht.
Schließlich schauten Kollegen nach ihm - und fanden Erhardts leblosen Körper in der Dusche seiner Wohnung in einem Studentenheim in East London, wo im Sommer Hunderte Studenten für Praktikaplätze untergebracht sind.
Während man am Montag noch behauptete, der junge Mann hätte einen Schlaganfall erlitten, geht in Online-Foren das Gerücht, Erhardt hätte Tag und Nacht gearbeitet - wie es in vielen großen Investment-Firmen und Banken von jungen Studenten erwartet wird.
Nun soll der Körper des 21-Jährigen obduziert werden, um die genaue Todesursache festzustellen.
Original-Meldung von Bloomberg



