Lieber Leser,
gleich sieben neue Analysteneinschätzungen hat es in der letzten Woche zum Thema Volkswagen gegeben.
JPMorgan-Analyst Asumendi hebt den Tatbestand positiv hervor, dass Verhandlungen zur Übernahme von Zeitarbeitern stattgefunden hätten und wertet dies als positive Signal. Analyst Patrick Hummel (UBS) setzt sich mit den finanziellen Folgen des Abgasskandals auseinander. Der operative Cashflow von VW könnte dafür möglicherweise ausreichen, meint der Experte.
Bei NordLB-Analyst Schwope steht die geplante Opel-Übernahme von Peugeot im Fokus. Für VW bestehe dadurch keine Gefahr. Fachmann Frank Schwope (NordLB) richtet den Blick nach China. Sollte sich die dortige Zentralregierung dafür entscheiden, auf heimische Hersteller zu setzen, dann hätte VW das Nachsehen. Ohnehin sei der Jahresstart im Reich der Mitte eher schwach verlaufen.
Optimistischer zeigt sich Analyst Thomas Besson (Kepler Cheuvreux), der den Blick auf andere Märkte richtet. In der Automobilbranche seien die Titel der Hersteller seine erste Wahl.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- JPMorgan: „Overweight“ – 193,00 Euro (+38 %)
- Goldman Sachs: „Convicton Buy“ – 193,00 Euro (+38 %)
- UBS: „Hold“ – 180,00 Euro (+29 %)
- Barclays: „Overweight“ 168,00 Euro (+20 %)
- Kepler Cheuvreux: „Buy“ – 161,00 Euro (+15 %)
- DZ Bank: „Halten“ – 150,00 Euro (+7 %)
- NordLB: „Verkaufen“ -129,00 Euro (-8 %)



