Lieber Leser,
vor mehr als einer Woche haben sich der japanische Premierminister Shinzo Abe sowie US-Präsident Donald Trump getroffen. Das Treffen war sehr versöhnlich. Wir haben darüber berichtet. Denn kurz darauf eröffneten die japanischen Aktienmärkte freundlich und der japanische Yen fiel gegen den US-Dollar, was für den Nikkei-Index unterstützend ist. Im Verlauf der Woche ereignete sich allerdings etwas Eigenartiges. Obwohl der US-Dollar gegen den Yen weiter zu legte, sträubte sich der Nikkei-Index, aus seiner Konsolidierungsrange auszubrechen.
Ab Mitte der Woche ging es dann abwärts
Der schwächere Yen hatte also kaum Wirkung gezeigt. Der Index ist ab Mitte der Woche wieder eingebrochen, als der US-Dollar an Wert verlor und der Yen stieg. Einige Experten aus dem kurzfristigen Tradingbereich haben derweil darauf hingewiesen, dass die gängigen Markt-Korrelationen kurzzeitig außer Kraft getreten waren. Da wir uns eher auf mittelfristige Kursbewegungen fokussieren, ist das jedoch nicht unbedingt von Belang. Dennoch deuten solche Entkoppelungen zumindest darauf hin, dass sich einige Veränderungen anbahnen.
Konsolidierungsphase dauert an
Damit bleibt der Nikkei-Index weiterhin in seiner Konsolidierungsphase gefangen und steuert nun die untere Begrenzung dieser Range an. Unterschreitet er die Kurszone bei 18.800 Punkten, kann die Dynamik nochmals in Richtung 18.600 Punkten zulegen. Dort sollte er allerdings unterstützt werden. Ansonsten besteht das Risiko eines weiteren Einbruchs in Richtung 18.300 Punkte.



