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Glencore: Für diesen Boom ist man nun bestens aufgestellt!

Liebe Leser,

die Verbindungen mit dem umstrittenen israelischem Milliardär Dan Gertler haben Glencore in der Vergangenheit immer wieder Kritik eingebracht. Wohl auch deshalb hat der Rohstoffkonzern nun die Geschäftsbeziehung gekappt, mutmaßt die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Gleichzeitig sichert der jüngste Deal einen besseren Zugang zu den Kupfer- und Kobaltreserven in der Demokratischen Republik Kongo.

Sichern von Vermögenswerten

Der Minenbetreiber mit operativem Hauptsitz in Baar in der Schweiz hat in diesem Zusammenhang einem 960-Millionen-Dollar-Dealzugestimmt, der die Besitzverhältnisse von zwei riesigen kongolesischen Kobalt- und Kupferminen neu regelt. Dieses Abkommen verschafft Glencore die Kontrolle über wichtige Vermögenswerte. Gegen Gertler gab es Vorwürfe, zu enge Beziehungen mit dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila zu enthalten. Unter anderem wurde dem Milliardär Bestechung unterstellt. Gertler wies die Anschuldigungen zurück. Und Fakt ist: Bisher wurde auch keine Anklage gegen ihn eröffnet. Doch die Angelegenheit ist in den Fokus der US-Justizbehörden. Vor diesem Hintergrund sah sich Glencore möglicherweise gezwungen, zu handeln

Glencore zahltlediglich 534 Millionen Dollar in bar, nach Begleichung aller Schulden, an die Fleurette Group. Die Firma befindet sich im Besitz von Gertlers Familienstiftung ist. Dadurch erhöht sich Glencores Anteil an der Mutanda-Mine um 31 % auf 100 % und an der Katanga-Mine um 10,25 % auf etwa 86,33 %.

Turnaround aus der Rohstoffkrise

Der Deal markiert zudem einen weiteren Schritt bei Glencores erfolgreichem Turnaround aus der Rohstoffkrise. Kupfer notiert auf einem 20-Monats-Hoch. Kobalt, ein wesentliches Element zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, stieg um 75 Prozent seit Beginn des letzten Jahres. Die Nachfrage nach Kobaltressourcen verstärkt sich derzeit angesichts des globalen Booms von Elektrofahrzeugen. Hier ist Glencore also jetzt bestens aufgestellt.

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