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Barrick Gold: Analyse des Geschäftsberichts (Teil 2)

Lieber Leser,

Barrick Gold hat in der vergangenen Woche seinen Jahresbericht vorgelegt. Dabei hat das Unternehmen die Einschätzungen der Wall Street übertreffen können und die eigenen Prognosen für 2016 konnten entweder erfüllt oder ebenfalls übertroffen werden. Wir gehen im zweiten Teil unserer Analyse auf die Produktion sowie die Kostenreduzierung ein.

Produktion soll weiter steigen

Die Produktion ist ein wichtiger Faktor für Minenunternehmen. Je kostengünstiger und mehr das Unternehmen produzieren kann, also je höher die Produktivität, umso stärker fällt das Gewinnwachstum am Ende aus. Da Barrick Gold nun die Kosten sichtlich reduziert hat, ist auf der anderen Seite eine höhere Produktion von Vorteil.

Die Produktion von Barrick Gold ist im vierten Quartal 2016 deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2015 liegt die Produktion zwar immer noch tiefer, jedoch hat sich der Trend im vierten Quartal deutlich gesteigert. Die Guidance für die Produktion beziffert Barrick Gold mit einer Spanne von 5,6-5,9 Mio. Unzen. In 2016 betrug die annualisierte Produktion 5,5 Mio. Unzen. Es wird also zum gegebenen Zeitpunkt ein jährlicher Anstieg der Produktion von 4,4 % erwartet.

Kostenreduzierungen

Barrick Gold hat im vierten Quartal mit 732 US-Dollar pro Unze Gold produziert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es keine Veränderung. Im Vergleich zum dritten Quartal sind die Kosten sogar um 4,0 % gestiegen. Für das gesamte Jahr 2016 betragen die Kosten 730 US-Dollar je Unze und damit 12 % weniger als im gesamten Jahr 2015. Bei den Kosten hat Barrick Gold aufgrund der positiven Entwicklung die Prognosen nach unten angepasst. Zum gegebenen Zeitpunkt sollen die Kosten in 2017 zwischen 720-770 US-Dollar je Unze liegen. Bereits in 2016 hat Barrick Gold die Kostenprognosen drei Mal nach unten angepasst.

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