Wie die Regulierungsbehörde in Bonn am Freitag mitteilte, wurden in den vergangenen zwölf Monaten (bis Ende September) Solarmodule mit einer Leistung von 2340 Megawatt zugebaut. Weil der Neubau im letzten Quartal 2009 eher noch höher liegen dürfte als im Vorjahr, geht der Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) sogar von rund 2500 Megawatt für das Gesamtjahr aus.
Die Kosten dieser Art der Stromerzeugung sind erheblich. Da Solarmodule in diesen Breitengraden rechnerisch im Schnitt nur an 875 der 8760 Jahresstunden Volllast erreichen, ergibt sich eine Produktionsmenge von knapp 2,2 Milliarden Kilowattstunden, die im Schnitt mit je 38 Cent vergütet werden. Abzüglich des Börsenwerts bleiben reine Subventionen von etwa 30 Cent pro solarer Kilowattstunde übrig – wobei der erwartbare Anstieg der Börsenpreise bereits eingerechnet ist.



