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BaFin schafft freie Märkte ab

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt ab heute, Mittwoch, ungedeckte Leerverkäufe von Schuldtiteln von Staaten der Eurozone. Begründung: potentielle Gefährdung des gesamten Finanzsystems.

 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt ab  Mittwoch ungedeckte Leerverkäufe von Schuldtiteln von Staaten der Eurozone. Wie die BaFin mitteilte, seien vorübergehend auch Geschäfte, die mit Ausfallrisiken (CDS) von Staatsanleihen der Eurozone handeln, verboten. Ausserdem dürfen auch keine Finanztitel an der Börse mehr geshortet werden.

Die Verbote gelten ab 0:00 Uhr kommende Nacht und werden den Angaben zufolge laufend überprüft. Die BaFin begründete den Schritt mit der potentiellen Gefährdung des gesamten Finanzsystems.

 

In den Massenmedien wird die Aktion als "Angriff auf böse Spekulanten und Zocker" gefeiert und auch gerechtfertigt. Doch es handelt sich hierbei um einen der brachialsten Eingriffe in die freien Märkte seit bestehen des "Kapitalismus" - getreu nach dem Motto: "was uns nicht passt, verbieten wir".

Wird demnächst auch der Verkauf von Aktien oder Staatsanleihen verboten, weil diese dadurch fallen könnten? Es ist demnach eine Frage der Zeit, bis die Börsen ganz geschlossen werden.

Völlig unklar ist, ob es beispielsweise  noch Short-Positionen im Bundfuture geben kann. Die Kontrolle, ob Leerverkäufe echte Leerverkäufe sind, dürfte einen großen bürokratischen Aufwand nach sich ziehen.

Vollkommen unberücksichtigt lassen die sozialistischen Bürokraten in Berlin, dass jeder Leerverkäufer auch irgendwann eindecken muss, und so zu steigenden Kursen beiträgt. Außerdem erhöhen Leerverkäufer die Liquidität an den Märkten, was tendenziell positiv ist. Doch das ficht die Politiker nicht an. Inkompetenz? Steuerungswahn? Pure Angst?

Doch es sind nicht nur Leerverkäufe auf Pleitestaaten verboten. Auch Short-Positionen in Finanztiteln sind untersagt, wenn sie ungedeckt erfolgen. Gemäß dieser Bestimmung dürfte eigentlich niemand mehr eine Deutsche Bank shorten, auch nicht per Optionsschein.

Unter Artenschutz stehen nach Schäubles Willen  Aktien der Allianz, Commerzbank, Deutsche Bank und Münchener Rück, Deutsche Börse, Deutsche Postbank, Hannover Rück, Aareal Bank, Generali Deutschland und MLP. Die gesamten Verbote gelten bis zum 31. März und werden laufend überprüft.
 
Die Frage bleibt, ob der europäische / deutsche Regulierungswahn den Verfall von bedrohten Staatsanleihen überhaupt abwenden kann. Die Volatitlitäten dürften jedenfalls zu nehmen. Und ein Staatsbankrott läßt sich auch nicht dadurch verhindern, dass man nicht mehr darauf spekulieren kann.
 
Die Verbote zeigen, dass die Politik am Ende ist und nur noch mit brachialer Gewalt das System künstlich aufrecht erhalten kann. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Devisenkontrollen und ein Goldverbot in Kraft tritt. Ein Leerverkaufsverbot auf den Euro könnte demnach ebenfalls schon in Kürze verabschiedet werden.

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