In ihrer grenzenlosen Regulierungswut haben die Eurokraten ein neues Opfer gefunden: Das Elektro-Auto. EU-Kommission legt Geräusche für Elektro-Fahrzeuge fest: Sie dürfen nicht zu leise sein, damit man sie besser hören kann. Aber nicht alle Geräusche sind erlaubt.
Elektro-Autos sollen nach einem offiziellen Vorstoß der EU-Kommission nicht bellen dürfen wie ein Hund oder miauen wie eine Katze. Nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" geht das aus einem Entwurf für eine neue EU-Verordnung über den Geräuschpegel von Kraftfahrzeugen hervor.
Danach müssen die eigentlich fast lautlosen E-Autos im Fahrbetrieb auf europäischen Straßen ein permanentes Geräusch verursachen. Dadurch sollen sie besser wahrgenommen werden können.
In dem Verordnungsentwurf werden aber ausdrücklich Geräusche genannt, die für E-Autos nicht zugelassen sind. Dazu gehören "Tier- und Insektengeräusche". Außerdem sollen Melodien, Sirenen, Hupen oder Glockenläuten verboten werden. Der FDP-Umweltexperte im EU-Parlament, Holger Krahmer, sagte der "Bild-Zeitung": "Dass ein Elektroauto nicht bellen sollte wie ein Hund ist klar. Dafür braucht es keine EU-Vorschrift."
Bis 2020 sollen nach den Vorstellungen der Autoindustrie 1 Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Strassen surren. Der Stuttgarter Autohersteller Daimler AG wird sein Elektrokleinwagen E-Smart in einigen Ländern drei Monate später als vorgesehen auf den Markt bringen. In Deutschland wird er wie geplant ab Juni 2012 erhältlich sein.
Die geplanten Elektroautos vom i3 über den ActiveE bis zum i8 hat BMW jetzt auf dem "12. Internationalen Car-Symposium" in Bochum präsentiert. Der E-Golf wird das erste Elektroauto von VW sein, soll aber erst 2013 kommen.
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