Unterstützt wird der Preis aktuell auch von den spekulativen Finanzanlegern, die ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 7. Februar um 8% auf ein 5-Monatshoch von 155,6 Tsd. Kontrakten ausgeweitet haben.
von Commerzbank Commodity Research
Aufgrund der weiterhin bestehenden hohen Korrelation von Gold zu Rohstoffen und Aktien bewegt sich das gelbe Edelmetall nach wie vor im Einklang mit den riskanten Anlage-Klassen. Dies war sowohl am Freitag – als Gold bis auf fast 1.700 USD je Feinunze fiel – als auch heute Morgen zu beobachten, als es an den Märkten zu einer Erholungsbewegung kam.
Unterstützt wird der Preis aktuell auch von den spekulativen Finanzanlegern, die ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 7. Februar um 8% auf ein 5-Monatshoch von 155,6 Tsd. Kontrakten ausgeweitet haben. Damit hat sich wieder ein gewisses Korrekturpotenzial aufgebaut, sollte sich der Optimismus der Finanzanleger eintrüben. Auch im Falle von Silber zeigen sich die Finanzinvestoren zuletzt wieder merklich optimistischer. Mit 23 Tsd. Kontrakten befinden sich die Netto-Long-Positionen hier ebenfalls auf einem 5-Monatshoch.
Der Euro konnte seine leichte Aufwärtsbewegung auch am Montag Vormittag fortsetzen und stieg bis auf 1,3280 - Beobachter gehen jedoch davon aus, der Euro-Kurs weiterhin volatil bleiben wird, weil die Schuldenkrise noch lange nicht ausgestanden ist. Abzuwarten bleibe vor allem, ob es die Griechen ernst meinen mit dem Sparwillen oder ob es wieder einmal nur leere Worte sind.



