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Sinn sieht schwarz für Euro und Deutschland

Sinn: Griechen schaffen es nicht im Euro.  "Der Zug ist in Richtung Transferunion abgefahren. Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein. Deutschland wird einen erheblichen Teil seines Auslandsvermögens verlieren." - Die Bundeskanzlerin versuche mit ihrer "Strategie des Durchwurstelns" ihr Bestes. "Aber wir sitzen trotzdem in der Falle."

 

Griechenland sollte die Europäische Währungsunion im eigenen Interesse verlassen. Das empfiehlt der Ökonom Hans-Werner Sinn im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Denn wenn man Griechenland zumutet, durch ein Sparprogramm die Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen, wird das Land zerbrechen. Da können die Politiker Europas zehnmal etwas anderes sagen. Bestimmte Dinge sind ökonomisch nicht möglich“, sagte der Präsident des Münchner Ifo-Instituts der F.A.Z.

 
Mit ihren Sparbemühungen hätten die Griechen bisher nichts erreicht. Notwendig sei ein Rückgang der Preise um 31 Prozent, um auf das türkische Niveau zu kommen. Davon sei bislang nichts zu sehen – und das sei innerhalb des Euro auch nicht zu schaffen. Wer den Griechen wirklich helfen wolle, sollte ihnen die geplanten 130 Milliarden Euro des zweiten Hilfspakets lieber als Austrittshilfe geben, rät Sinn. Nur die Rückkehr zur Drachme erlaube die Abwertung und erleichtere es dadurch den Unternehmen, konkurrenzfähig zu werden. Genauso pessimistisch zeigt er sich für Spanien, Italien und Portugal. Auch dort seien die Preise nicht gesunken. „Das Beharren auf den falschen Preisen ist das Hauptproblem der Eurozone. Daran kann sie zerbrechen“, warnt er.
 
Wirklich gehandelt habe nur Irland, in den Südländern sei es bei Absichtserklärungen geblieben. „Die südeuropäischen Euroländer sind der Lösung ihrer Probleme kein bisschen näher gekommen.“ Sie sollten sich ein Beispiel an Irland nehmen, das seine Preise in den vergangenen fünf Jahren um 16 Prozent gesenkt habe und mittlerweile wieder Überschüsse im Außenhandel erwirtschafte. Das honorierten auch die Finanzmärkte. Die Ansteckung von Irland halte er für ausgeschlossen.
 
Für die Zukunft zeigt sich Sinn pessimistisch: "Der Zug ist in Richtung Transferunion abgefahren. Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein. Deutschland wird einen erheblichen Teil seines Auslandsvermögens verlieren."Die Bundeskanzlerin versuche mit ihrer "Strategie des Durchwurstelns" ihr Bestes. "Aber wir sitzen trotzdem in der Falle."
 
Auf die Hintergründe der Transferunion ging Sinn nicht näher ein. Beobachter gehen davon aus, dass die PIGS-Staaten deshalb gerettet werden müssen, weil die Banken voll mit entsprechenden Anleihen sind. In Deutschland ist insbesondere die Commerzbank über die Eurohypo betroffen. Aber auch die meisten anderen europäischen Banken haben in die Papiere investiert. Die Deutsche Bank hat nach eigenen Angaben zwar relativ wenige im Problemanleihen im Depot - generell geht man aber davon aus, dass eine echte Pleite von Griechenland den Startschuss für einen Dominoeffekt bei Bankenpleiten setzen könnte.
 
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