Wolfram statt Gold? Bei dem in Großbritannien aufgetauchten Goldbarren mit Wolfram-Inhalt handelt es sich um ein Produkut der schweizer Firma Metalor. Bis jetzt keine Stellungnahme des Unternehmens. Der Barren wurde offenbar seitlich aufgebohrt und mit Wolframstäben versetzt.
Der in Großbritannien aufgetauchte gefälschte Goldbarren trug den Prägestempel "Metalor". Die Metalor Technologies International SA mit Sitz in Neuchâtel ist ein international tätiger Schweizer Edelmetallverarbeiter. Die aus vier Divisionen bestehende Unternehmensgruppe raffiniert Gold und andere Edelmetalle und verarbeitet diese zu Goldbarren. Die Metalor-Gruppe verfügt über Niederlassungen in 15 Ländern und erwirtschaftete 2008 mit 1'380 Mitarbeitern einen Umsatz von 331,1 Millionen Schweizer Franken. Bis jetzt gibt es keine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu dem Vorfall.
Der 1-kg-Goldbarren wurde offenbar seitlich aufgebohrt und mit Wolframstäben versetzt. Der Barren bestand nach Aussagen der Prüfer zu 30-40% aus Wolfram. Der Besitzer wurde darauf aufmerksam, als er den Barren wog und dabei eine Gewichtsdifferenz von 2 Gramm feststellte.


Wolfram statt Gold: gefälschter Goldbarren

Wolfram Goldbarren, Sendung "Galileo, Pro7" 2009



